Suche | Forenregeln | Hilfe |
Beiträge dieses Themas abonnieren
Um Beiträge zu verfassen, müssen Sie sich kostenlos registrieren bzw. einloggen.
![]() Wittl |
|
| Der Ijel schreewt; "Kapitel III Schweinemast und Koscherfleisch. Kenne se e wennich erziallen? Iech wos dich deo(-------Verwooldar) za der Ziet. Und dråi wörde Schwien jefittert, und dä Schwien dä kåind em öisåtzen.---- An jeed Wiuch ziuch an Transport Schwien bäs keen Eapeschderf- Der Bloos di iewernam se---an wörd jeschätcht bäs keen Üsterriech----- Üsterriech åwer Fraunkriech. Dråi dot Jång Väih, uch det Prima Väih, --- et woiheren-----( diet--) vü Palestiina, wörd jeschätcht, und dot ziuch direkt åls Koscherflaisch-----) awiech bäs keen Palestina" --- Ech bän, zeagegien, net eabedoingt an Genie wot det Soksesch Schreiwen u. Liasen unbelongt. Owwer bä'm glechzegtijem Liasen vun der Ijel-Transkription uch Abhören der Tonbandaufnahmen vun Herrn Mantsch, hot ech den Eindruck ich wär wä en Profi; beriits noh zwien, droa Satz hut sich meng Lesegeschwindigkeit der Tonbandaufnahme total ungepasst, uch verwanderlich wor dot ech siguar alles verstunden hun. Dot hiießt: die Moral von der Geschicht: EINS ohne das ANDERE geht gar nicht! Desshalw äs et äußerst wichtig dot det Vorhaben geloingt. Ech wänschen Ausdauer uch viel Froad bei deser Oarbet (ze ener kompletten griußen Transkription). Wot mir en wenich gefehlt hut wer en Querverweis vun der jeweiligen Transkription auf det Stejelchen wo dä derzea gehierenden Tonbandaufnahmen zem fainden sen. Et wedden sech dron sächerlich uch en puar "edle Spender" änfainden. Soad gegroßt vum Wittl |
|
![]() der Ijel |
|
| Åf des Uert stallt em sich da Zweespoldich Transkription vuer.-----Det wor mer en Versack wiert. Broinderfer-Moifest--------Brenndorfer Maifest Ech wal en Erlaiwnes--------------Ich will ein Erlebnis erziallen ois menjer Kändhoit. erzählen aus meiner Kindheit. Am Moi foirde mir--------------Im Mai feierten wir gruisartich det Moifäst.--------großartig das Maifest. De Schuilkänd marschuirde ------Die Schulkinder marschierten mer, vuer det Farrheis.----------wir vor das Farrhaus. Versummelden es ålleguer,---------Versammelten uns allesamt, hai sunge mer en wäifel Loider.-hier sangen wir einige Lied. Der Herr Farr häilt--------------Der Herr Farrer hielt en Usprach un eis.----------------eine Ansprache an uns, End iweräicht eis-----------------und überreichte uns de Schülerfahn.------------------- die Schülerfahne. Des war bla uch ruid ------------Diese war blau und rot end mat gealdgesticktem-----------und mit goldgesticktem Bruinderfer Wappen.--------------- Brenndorfer Wappen. --- es schaut nicht so gut aus und ich verliere zusätzlich Zeit mit formatieren und herumtüfteln--- darum überlasse ich diese Arbeit den Admis, welche ohnehin genug zu tun haben. Doch die werden es noch fertig bringen dass wir diese Kolonnen nebeneinander kriegen. Un auf einen Klick den selben Text auch hören können --Fortsetzung des obigen Textes weiter unten der Ijel |
|
![]() der Ijel |
|
Nai desem marschuirde mer oi, de musuik vuirun an de klenne Bäsch. E jaid Käind dräch an der Häind en Stock, di wair mat em hoische Bleamestrois geschmückt. Det war en Froad da hoinder der Musik ze marschoiren. Wut halten ? bas hoit en gruis Erännereng äs. Nea käime mer duer un hoinder as ais natuirlich as Oilder gesponnt mat de Farden. Da war åfgepoackt Mielspois uch det Essen uch Gedrink. Dann wonn em en gäinzen Doch äm Bäsch äs, na wäll em jä uch geat liewen. Wai mer duer u ku senj hu mer es doi troifen de Petersbarjer, de Häintchbärjer gena esui, gezuge vuirun mät der Musik en uschlässend de Oilder uich de gäinz Gemoiun. End froierhäer woir sich dot siguer, wai eas Oilder erzoalden, uch de Tuirtler sich da bedoilichit hun. End wai der Dach nea da begong? natuirlich duirscht mat em Programm der Käind. Ha worde Loider gesangen an de Woit geleafen geturnt Sackhloifen gemocht zweschendurch Loider gesangen. Bäs na de Luit---ha--- ? uch e programm vun der Schuil sahn. Zwäschedurch riad uch der Lihrer en Usprach vun deser Gemuin vu genner Gemuin am dot mer sen welt de boiste sein. Na kum der Dänz drun. Et wair e Jugendfest dåt em joiden än Erännereng bloiwt. De Musik spiellt de Jugend säng Erwuissånen stalden de Däsch oaf. Et wuird goissen gedranken uch sich angderhalden bäs spoit des Awest Des Awest woird weder programmessich eramerzuilt, wedder de Musuik vuirun. Uch alles fenj genaa en erännereng. Äset Muifest---- und hier die Übersetzung Danach marschierten wir ab, die Musik voran, in den kleinen Wald. Jedes Kind trug in der Hand einen Stock, der war einem schönen Blumenstrauß geschmückt. Das war eine Freude da hinter der Musik zu marschieren. Was also bis heute eine große Erinnerung ist. Nun kamen wir dort an Hinter uns natürlich unsere Eltern mit Pferdegespann. Da war aufgepackt, Mehlspeisen, das Essen und Getränke. Denn wenn man einen ganzen Tag im Wald ist, dann will man halt auch gut leben. Dort angekommen trafen wir die Petersberger, die Honigberger genau so dahergekommen mit mit der Musik und anschliesend die Eltern und die ganze Gemeinde. Und früher war das sogar so wie unsere Eltern erzählten, auch die Tartlauer sich dort beteiligt haben. Und wie der Tag begann, natürlich zuerst mit einem Kinderprogramm. Dabei wurden Lieder gesungen um die Wette gelaufen, geturnt Sackhüpfen gemacht, Zwischendurch Lieder gesungen. Bis die Leute auch ein Schulprogramm sehen wollten. Zwischen durch hielten die Lehrer eine Ansprache von dieser Gemeinde, von der anderen Gemeinde. Um zu schauen welche die Besten sind. Nun kam der Tanz dran Es war ein Jugendfest welches jedem in Erinnerung bleibt. Die Musik spielte die Jugend sang Erwachsene stellten die Tische auf Es wurde gegessen und getrunken man unterhielt sich bis spät am Abend. Abends wurde wieder program- mäßig abgezogen? Wieder die Musik voran. Und alles fein in Erinnerung --Unser Maifest. |
|
![]() der Ijel |
|
| Dieser Link gehört zum obigen Text. www.siebenbuerger.de/medien/sprachaufnahmen/ortschaft/brenndorf/67-maifest-in-brenndorf-kindheitserinnerungen.html Ich finde es sehr schade, dass es immer noch unmöglich ist, die hochdeutsche Übersetzung eng neben den Mundarttext als zweite Kolonne zu platzieren. |
|
![]() der Ijel |
|
| Auf Nachfrage beim Institut für Deutsche Sprache ehielt ich folgende Antwort: Sehr geehrter Herr Hedrich, bitte entschuldigen Sie, dass ich mir erst jetzt ihre Transkription ansehen konnte. Ich finde sie gut so, Sie haben die Lautstruktur sehr präzise mit den Buchstaben erfasst. Ob man es besser machen kann, hängt jetzt sehr davon ab, welchen Zweck die Transkripte erfüllen sollen. Als "Hörhilfe" für die Aufnahmen und Anschauungsmaterial für die Öffentlichkeitsarbeit scheinen sie mir ausreichend. Für die wissenschaftliche Arbeit müssten Sie festlegen, nach welchen Konventionen Sie transkribieren wollen (z.B. GAT), und die entsprechenden Zeichen verwenden, vor allem für die besondere Aussprache des Siebenbürgischen, die unbedingt erfasst werden müsste. Von einer "phonetischen Transkription" (statt Buchstaben werden die IPA-Zeichen verwendet) würde ich wie schon meine Kollegin------ dringend abraten, da sie sehr lange erlernt werden muss und nur sehr zeitintensiv durchgeführt werden kann - und Laien das Ergebnis gar nicht lesen können. Viel Erfolg bei Ihrer sehr verdienstvollen Arbeit! Mit besten Grüßen --------- ------------------------- Archiv für Gesprochenes Deutsch im Institut für Deutsche Sprache R 5, 6-13 68161 Mannheim -Zitat Ende- Was mit :(z.B. GAT) genau gemeint ist werde ich auch noch herauskriegen. Es ist nicht selbstverständlich dass man Antwort bekommt von Leuten und Wissenschaftlern die man gar nicht kennt. Wie wir unsere Transkriptionen verbessern, und der Öffentlichkeit zugänglich machen können,in der sogenannten Audiothek,wäre nun das Thema worüber wir dringend reden sollten. Doch mit wem ? |
|
![]() der Ijel |
|
| Im Folgenden eine Hörprobe von 1936 es kann gehört und gleichzeitig gelesen werden. Warum ist diese Software für uns nicht anwendbar ? Hörprobe (0'40): Vor dem Start der 100-m-Finalisten am 3.8.1936 Transkription! "Der gewaltigste Kampf um die Schnelligkeit beginnt, der Kampf um die hundert Meter. Da sind sie alle nervös jetzt. Da trippeln sie wie Vollblutpferde vor dem Start. Da zuckt selbst Ralph Metcalfe auf, die gewaltige schwarze Lokomotive..., sieht immer wieder zu den Spikes. Jetzt segnet er sich das letzte Mal und tritt in dieAußenbahn. Der andere Schwarze ist schon nach vorn getreten. Auf der Innenbahn, Jesse Owens. In der Mitte die vier Weißen. Zwei Schwarze gegen vier Weiße. Drei Europäer gegen drei Amerikaner. USA gegen Europa. Der Kampf beginnt." www.klangkontext.de/boltenhagen/medientage/oert_audio.html Und noch eine Probe. wie klar und deutlich sind diese Aufnamen zu hören: [url] www.klangkontext.de/boltenhagen/medientage/oert_audio.html[/url] Hörprobe (0'38): Fußballviertelfinalspiel Olympia Rom 18.10.1964: Deutschland gegen Jugoslawien beim Stand 1 : 0 Transkription! "Bauchspies heißt der - der hat also ganz allein vor dem Torhüter die Chance gehabt, das Leder im Netz unterzubringen. Es ist ihm leider misslungen. Und noch ein zweites Mal hat dieser Bauchspies dann leider - er hatte auf die kurze Ecke gezielt und hat genau dorthin geschossen, wo der jugoslawische Torhüter Circowic(?) abwehrbereit gestanden ist. Also, ich muss eins sagen: Ich möchte gegen den Bauchspies ja nicht Fußball spielen. Ich hätte immer Angst, dass er das Bein ein bissarl zu hoch hebt. Wenn ich aber bedenke, dass er ja ein Medizinstudent ist ... - Jetzt ist eine gefährliche Situation im deutschen Strafraum, aber abgewehrt, wunderbar abgewehrt vom Läufer Pankau. Es ist jetzt eine Abwehrschlacht der deutschen Mannschaft..." www.br-online.de/br-alpha/alpha-campus/dialekt-bayern-unterfranken-ID1207569098971.xml |
Suche | Forenregeln | Hilfe |
Beiträge dieses Themas abonnieren
Um Beiträge zu verfassen, müssen Sie sich kostenlos registrieren bzw. einloggen.