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1. VORWORT
Liebe Leserinnen und Leser,
Ausstellungen und Vorträge, Live-Konzerte, Trachtenumzug, Kundgebung, Festgottesdienst, Preisverleihungen, Podiumsdiskussion, Festveranstaltung, Feierstunde an der Gedenkstätte, Tanz, Sport und Spiel - das Heimattagsprogramm 2012 garantiert attraktive Angebote zuhauf für Jung und Alt. "Erbe erhalten - Zukunft gestalten" lautet das Motto des Pfingsttreffens der Siebenbürger Sachsen, das vom 25. bis. 28. Mai in Dinkelsbühl stattfindet.
Eröffnet wird das Ganze mit einem exklusiven Open Air-Benefizkonzert von Peter Maffay am Freitag, den 25. Mai, um 19.00 Uhr auf der Schwedenwiese.
Worauf freuen Sie sich an diesem Wochenende am meisten? Verraten Sie es uns in unserer Umfrage.
Interessante Hinweise haben wir auch in unseren TV-Tipps. Am Sonntag, dem 6. Mai, überträgt das ZDF einen Gottesdienst der rumänisch-orthodoxen Gemeinde aus Stuttgart. Mittwoch, den 9. Mai überträgt kabel eins das Finale der UEFA Europa League zwischen Atletico Madrid und Athletic Bilbao, das in diesem Jahr in Bukarest ausgetragen wird. Am Montag, dem 14. Mai, zu bester Sendezeit um 20.15 Uhr zeigt das ZDF als Fernsehfilm der Woche den Film "Das Geheimnis in Siebenbürgen", in dem ein Siebenbürger Sachse 25 Jahre nach seiner Ausreise von der Vergangenheit eingeholt wird.
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2. SBZ-ARTIKEL
Fernsehfilm im ZDF: "Das Geheimnis in Siebenbürgen"
Der Berliner Geschäftsmann Lukas Schauttner muss dienstlich nach Siebenbürgen reisen und möchte den Auftrag am liebsten ablehnen, denn seit seiner Ausreise 1987 hat er alles, was seine frühere Heimat betrifft, verdrängt: die Schönheit der Landschaft, die wunderbare Kindheit und die erste Liebe genauso wie Verrat, Gewalt und politische Unterdrückung. In Siebenbürgen holt ihn die Vergangenheit ein. Er trifft seine Jugendliebe Mara wieder, kommt einem lange gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur und muss sich seiner Herkunft und der Frage, wo er eigentlich hingehört, stellen.
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Rumänische Regierung durch Misstrauensvotum gestürzt
Bukarest - Die rumänische Regierung unter Ministerpräsident Mihai-Răzvan Ungureanu wurde am 27. April durch ein Misstrauensvotum im Parlament gestürzt. 235 Abgeordnete stimmten laut Mediafax für den Antrag der Opposition, vier mehr als notwendig, bei neun Gegenstimmen. Staatspräsident Traian Băsescu ernannte Victor Ponta zum neuen Ministerpräsidenten.
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Gesetzentwurf begrenzt Entschädigung auf 15 Prozent des Immobilienwertes
Die rumänische Regierung veröffentlichte vor Ostern einen Gesetzentwurf, der die Entschädigung für während des Kommunismus enteignete Immobilien neu regeln soll. Auf der Internetseite der Regierung finden sich die Eckpunkte des Entwurfes, der zunächst zur öffentlichen Diskussion gestellt ist, bevor er an das Parlament weitergeleitet wird.
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Peter Maffay rockt in Dinkelsbühl
Heimattag 2012 - vom 25.-28. Mai wird Dinkelsbühl wieder zum Zentrum des siebenbürgisch-sächsischen Lebens in Deutschland. Und es geht los mit einem Paukenschlag: Peter Maffay gibt ein exklusives Open Air-Benefizkonzert am Freitag, den 25. Mai, um 19.00 Uhr auf der Schwedenwiese (Einlass 17.30 Uhr).
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Attraktives Heimattagsprogamm
Ausstellungen und Vorträge, Live-Konzerte, Trachtenumzug, Kundgebung, Festgottesdienst, Preisverleihungen, Podiumsdiskussion, Festveranstaltung, Feierstunde an der Gedenkstätte, Tanz, Sport und Spiel - das Heimattagsprogramm 2012 garantiert attraktive Angebote zuhauf für Jung und Alt. "Erbe erhalten - Zukunft gestalten" lautet das Motto des Pfingsttreffens der Siebenbürger Sachsen, das vom 25. bis. 28. Mai in Dinkelsbühl stattfindet. Mitausrichter ist heuer der Landesverband Bayern.
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Aktuelle Schlagzeilen:
» Das Programm des Heimattages 2012
» Gert Fabritius stellt zu Pfingsten in Dinkelsbühl aus
» Heimattag 2012: Der Name ist Programm: "Highlife"
» Heimattag 2012: "Amazonas-Express" sorgt für volles Haus
» Siebenbürgisches Dorf und Festzelt
» Die SJD in Dinkelsbühl - Was bieten wir Euch beim Heimattag 2012?
» Stolz auf das Kinderprogramm: Interview mit Ingwelde Juchum-Klamer
» "Jugend im Blick": Interview mit der stellvertretenden SJD-Bundesjugendleiterin Ute Bako
» Umfrage über deutsche Dialekte in Rumänien
» Bundesregierung beantwortet Resolution des Verbandstages
» 50 Jahre Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde: 47. Jahrestagung
» Flugverbindungen nach Siebenbürgen und Bukarest
» Sachsentreffen wieder in Birthälm
» Aufzug in der Bistritzer Stadtpfarrkirche eingeweiht
» Zehn Jahre Ostermarkt in Bistritz: Jubiläumsfeier mit hochrangigen Gästen
» Bernd Bordon bringt frischen Wind als Bürgermeister von Untereisesheim
» Landesvorsitzende Herta Daniel im Amt bestätigt
» Baden-Württemberg: Neue Wege gehen
» Wir-Gefühl in der Landesgruppe NRW stärken
» Alt-neuer Vorstand in Niedersachsen/Bremen
» Neue Reihe in der Siebenbürgischen Zeitung: "Lebensbilder"
» Lustrationsgesetz gekippt
» Rumänische Parlamentspräsidentin besucht Deutschland
» Die ältesten Urkunden über die Siebenbürger Sachsen
» Eine Sprachinsel in der Sprachinsel - die Landler
» Jürgen aus Siebenbürgen: Giat Mami
» Sachsesch Wält: "Palemitzker" von Viktor Kästner
» 50 Jahre Adele Zay Verein
» Traditionelle Ostern in Setterich
» Ein ganz besonderes Lehrbuch
» Gusto Gräsers "Brieflein Wunderbar" an die Stadt Stuttgart
» Kronstädter Nachwuchsmusiker erfolgreich
» SJD-Baden-Württemberg: 8. Kinderfreizeit steht vor der Tür
» Wolfgang Wittstock wiedergewählt
» Pfarrer Andreas Hartig: Mit offenen Augen auf den Nächsten zugehen
» Der Historiker und Museologe Volker Wollmann wird 70
» "Gegen den Ausverkauf unserer Werte": Richard Wagner zum 60. Geburtstag
» Glasstelenbrunnen von Günther Johrend schmückt Grundschule Schwebheim
» Ausgezeichnete Klausenburger Babeş-Bolyai-Universität
» Meyndt-Lieder im Hirsvogelsaal in Nürnberg
» Schul-Ausstellung in Fürther Gymnasium
» Zum 40. Todestag des Schriftstellers Franz Karl Franchy
» Barockensemble "Transylvania" stellt auf Konzertreise neue CD vor
» Karin Bruder liest in Rumänien
» Schön zum Hören, anregend zum Singen
» Warum Schirkanyen und die Schirkanyer zum Burzenland gehören
» Von Menschen auf der Flucht
» Vortrag in Würzburg: Ein Schäßburger Rebell
» Beispielhaft integriert
» Deutsche Schulen sehr gefragt
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3. DISKUSSIONEN
4. TV-TIPPS
Quelle: Pressetexte der Sender
Das Erste, Freitag, 4. Mai, 21:45 bis 23:15
Schimanski: Schuld und Sühne
Fernsehfilm Deutschland 2011
Der Selbstmord von Oliver Hoppe, dem Sohn von Sonja, einer langjährigen Freundin Schimanskis und Inhaberin einer Eckkneipe, in der gern Polizisten verkehren, lässt Schimanski keine Ruhe. Oliver war ein engagierter und selbstbewusster junger Mann - warum sollte er sich umbringen? Vor einem halben Jahr erst hatte er die Polizeiakademie verlassen und seinen Dienst angetreten. Doch in den letzten Monaten, erzählt seine Mutter, sei er wie ausgewechselt gewesen, er habe sich zunehmend abgekapselt. Es schien, als habe er Probleme mit der Arbeit, aber Oliver wollte nicht darüber sprechen.
Als kurz darauf die Leiche einer aus Rumänien stammenden Prostituierten im Rhein gefunden wird, wittert Schimanski einen Zusammenhang. Und er soll Recht behalten: Offenbar hatte Oliver Kontakte zum Drogen- und Prostituiertenmilieu. Und anscheinend war er nicht der einzige...
ZDF, Sonntag, 6. Mai, 9:30 bis 10:15
Orthodoxer Gottesdienst
Mit Metropolit Erzbischof Serafim Joantă
Die Gemeinde Jesu Christi Geburt von Stuttgart gehört zur rumänischen orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa mit Sitz in Nürnberg. Der Metropolit, Erzbischof Serafim, steht der Heiligen Liturgie vor. Mit ihm feiert der Pfarrer der Gemeinde Mihăiţă Bratu.
Seit 15 Jahren feiern die rumänischen orthodoxen Christen in Stuttgart die Heilige Liturgie, in den ersten Jahren als Gast in einer katholischen Gemeinde, seit 2003 in ihrer eigenen Kirche. Rechtzeitig zur Übertragung des Gottesdienstes im ZDF wurden die Umbauarbeiten abgeschlossen. Mit den Ausmalungen des Kirchenraums und der Vorhalle im byzantinischen Stil gibt der Bau ein beeindruckendes Zeugnis orthodoxer Spiritualität und Theologie.
Die Kirche ist der geistige Mittelpunkt der Gemeinde. Schwerpunkte der Arbeit sind die Jugendpastoral und Kinderkatechese, Besuchsdienste für Kranke und Angebote für Senioren. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen besteht ein enger Kontakt zu den anderen christlichen Kirchen Stuttgarts. Von den mehreren tausend Rumänen im Raum Stuttgart zählen zirka 350 zu den festen Mitgliedern der Gemeinde. Die Gottesdienste werden in rumänischer und deutscher Sprache gefeiert. Der Chor der Gemeinde gestaltet die Heilige Liturgie mit.
ZDFneo, Sonntag, 6. Mai, 10:45 bis 11:30
Große Städte, Große Träume
San Diego, Bukarest, Paris
Beitrag u.a.: Nach Bukarest verschlug es die deutsche Fotografin Kathrin Weident (31). Vor sechs Jahren zog sie aus Liebe mit ihrem Mann Christian in die rumänische Zwei-Millionen-Metropole. Anders als in Deutschland war hier der Markt für professionelle Fotografie nicht überlaufen und Kathrin fasste den Entschluss, ihr eigenes Studio zu eröffnen.
In den mittlerweile vier Jahren, die sie selbstständig ist, konnte sie Auftragslage und Kundenstamm erheblich ausbauen. Inzwischen gehören Familien-, Hochzeits-, Porträt-, Event-, Firmen- und auch normale Passfotografie zu ihrer Angebotspalette. Zu ihren Auftraggebern zählen Modelagenturen, die deutsche Botschaft in Bukarest und diverse Firmen.
Kathrins großes Ziel ist es für eine der namhaften großen Modezeitschriften eine Modestrecken zu fotografieren. Für diesen Traum versucht sie momentan, Kontakte zu knüpfen, ihre Fotomappe mit tollen Aufnahmen aufzupeppen und ein größeres Studio zu finden. Gemeinsam mit zwei weiteren Fotografen und einer Make-Up Artistin will sie ein neues Atelier im Stadtzentrum von Bukarest anmieten.
Eine weitere Folge der Reihe läuft am Sonntag, den 13. Mai, ab 10:35 unter dem Titel "Toronto, Bukarest, Paris".
phoenix, Montag, 7. Mai, 3:30 bis 4:20
Tage, die die Welt bewegten
Ceauşescu und der Schah - Sturz der Diktatoren
NDR Fernsehen, Dienstag, 8. Mai, 22:00 bis 23:30
Polizeiruf 110: Einer trage des anderen Last
Fernsehfilm Deutschland 2011
Ein Strafgefangener wird von Unbekannten aus dem Gefängnis befreit und wenig später tot aufgefunden. Die Ermittlungen führen Bukow und König auf die Spur einer rumänischen Bande. Als die beiden dort auftauchen, verunglückt König und fällt ins Koma. Bukow steht vor der schweren Aufgabe, den Fall alleine lösen zu müssen. Mit allen Mitteln wird er die Täter, die König verletzt haben, zu Fall bringen und feststellen, dass es besser ist, mit seiner "verhassten" Kollegin zusammenzuarbeiten als allein.
ORF 2, Mittwoch, 9. Mai, 11:55 bis 12:40
Gipfel der Genüsse
Das Hochplateau Luncanilor in Transsilvanien
Das Hochplateau Luncanilor (rumänisch: Podişul Luncanilor) in den rumänischen Südkarpaten ist eine Gegend, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Keine Straße verbindet die etwa 70 Einwohner mit der Außenwelt. Gegenseitige Hilfe wird großgeschrieben, und in der Landwirtschaft wird gearbeitet wie vor 100 Jahren. Entsprechend naturbelassen sind auch die einfachen, typischen Gerichte des Plateaus, und die unverfälschten Produkte erfreuen sich wachsender Nachfrage bei qualitätsbewussten Kunden.
kabel eins, Mittwoch, 9. Mai, 20:30 bis 22:55
ran - UEFA Europa League: Atletico Madrid - Athletic Bilbao
kabel eins präsentiert das Finale der UEFA Europa League live aus Bukarest.
SF 1, Mittwoch, 9. Mai, 23:00 bis 23:50
SF 1, Montag, 14. Mai, 11:20 bis 12:10
DOK: Irrwege einer Roma-Familie
Frankreich setzt alles daran, Roma in ihre Herkunftsländer auszuschaffen. Auch die Familie Duduveica musste wieder nach Rumänien ausreisen. Doch seit die vier wieder zu Hause sind, wollen sie nur eines: so schnell wie möglich wieder nach Frankreich zurück. Denn in ihrem Dorf haben sie keine Perspektive. Wie sie es anstellen, wieder zurückzukehren, und was sie dabei erleben, erzählt dieser Film.
Die Familie Duduveica wohnt im rumänischen Bărbuleşti. Die 7000 Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfs sind alle Roma, und fast niemand hat Arbeit. Deshalb suchen viele in Frankreich ein besseres Leben. Wer sich die Fahrt dorthin nicht leisten kann, bleibt zu Hause und schaut zu den Kindern.
Die Duduveicas hatten die Reise gewagt und lebten drei Jahre in Boulogne-sur-Mer. Dem 15jährigen Romeo gefiel es dort. Er ging gern zur Schule, hatte viele Freunde und sogar eine Freundin. Er hätte nach Schulabschluss eine Anlehre als Automechaniker machen können. Doch dann wurde die Familie mit 200 anderen Roma ausgeschafft.
Seit Romeo wieder zu Hause ist, fühlt er sich wie ein Fremder. Auch sein jüngerer Bruder Adrian möchte nicht hier aufwachsen. Und Mutter Laura fühlt sich in Bărbuleşti überflüssig. Sie ist froh, dass ihr Mann Viorel, seit sie wieder hier sind, die Rückreise nach Frankreich plant.
Die Fahrt ist lang: Drei Tage und zwei Nächte reisen sie durch Rumänien, Ungarn, Österreich und Deutschland. 100 Euro mussten sie dafür bezahlen. Ihr Ziel ist Blois, wo zwei Familien aus Bărbuleşti Asyl gefunden haben. Die Duduveicas hoffen, auch aufgenommen zu werden.
Doch zu ihrer grossen Enttäuschung dürfen sie nicht bleiben. Laura gibt nicht auf: "Ich bleibe in Frankreich", sagt sie trotzig. Und es gibt auch einen Hoffnungsschimmer: Eine Familie aus Bărbuleşti hat in Grasse eine Bleibe gefunden. Die Duduveicas fahren weiter.
WDR Fernsehen, Donnerstag, 10. Mai, 23:15 bis 0:45
La Paloma lindert die Sehnsucht
Das meist gespielte Lied der Welt, "La Paloma", kam als kubanische Habanera auf die Welt, komponiert von dem Basken Sebastián Iradier. Der starb schon bald vergessen in der Heimat, während sein Lied bis heute Menschen in aller Welt berührt.
Stets ist es das Lied der Sehnsucht. Sehnsucht nach einem Ort oder einer geliebten Person. Im rumänischem Teil des Banats tröstet es bei Beerdigungen die Hinterbliebenen, auf Sansibar ist es das Abschiedslied bei Hochzeiten. In Mexiko rührte es einst den unglücklichen Kaiser Maximilian zu Tränen, während die Republikaner sich in einer Spottversion über das Kaiserpaar lustig machten. Zu seinen Klängen marschierten die Kinder in Auschwitz ins Gas. Hans Albers' alkoholgetränkte Version wurde von Goebbels verboten. 1961 brachten Elvis Presley und Freddy Quinn das Lied in die Hitparaden.
Was ist das Geheimnis dieses Liedes? Warum rührt es Menschen so vieler Hautfarben und Religionen zu Tränen?
SWR Fernsehen, Samstag, 12. Mai, 6:00 bis 6:30
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Bilderwelt des Glaubens
Klöster der orthodoxen Kirche in Armenien und Rumänien
BR Fernsehen, Sonntag, 13. Mai, 2:50 bis 2:55
Planet Erde
Rumänien - Karpaten
3sat, Sonntag, 13. Mai, 4:55 bis 5:20
Die sieben Todsünden (6/7): Zorn
25 Jahre lang hatte Nicolae Ceauşescu die rumänische Bevölkerung brutal unterdrückt. Sein Regime baute auf Verfolgung, Unterdrückung und Mord. Die Überwindung von Angst und Gehorsam eskalierte in Gewaltexzessen und führte zu einem kollektiven Ruf nach Rache, frei nach dem alttestamentarischen Motto "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Darf man einen Diktator töten? Ist das Leid eines Einzelnen geringer als das vieler Tausender? Legitimiert "gerechter Zorn" Mord?
ZDF, Montag, 14. Mai, 20:15 bis 21:45
Das Geheimnis in Siebenbürgen
Der Fernsehfilm der Woche
Der Berliner Geschäftsmann Lukas Schauttner muss dienstlich nach Siebenbürgen reisen und möchte den Auftrag am liebsten ablehnen, denn seit seiner Ausreise 1987 hat er alles, was seine frühere Heimat betrifft, verdrängt: die Schönheit der Landschaft, die wunderbare Kindheit und die erste Liebe genauso wie Verrat, Gewalt und politische Unterdrückung. In Siebenbürgen holt ihn die Vergangenheit ein. Er trifft seine Jugendliebe Mara wieder, kommt einem lange gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur und muss sich seiner Herkunft und der Frage, wo er eigentlich hingehört, stellen.
hr-fernsehen, Mittwoch, 16. Mai, 9:30 bis 10:00
Naturparadies am Schwarzen Meer
Das Donaudelta
Das Donaudelta ist eine noch weitgehend unberührte Naturlandschaft, ein Paradies für über 170 Vogelarten, die hier brüten, für Schlangen und zahlreiche weitere Tiere und Pflanzen. Damit es dabei bleibt, wurde im rumänischen Teil des Deltas ein Biosphärenreservat eingerichtet. Hier sollen Mensch und Natur im Einklang leben. Der Tierfilmer Otto Hahn suchte die unterschiedlichsten Biotope an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer auf und entdeckte Krauskopf-Pelikane, Löffler, Bienenfresser, Stelzenläufer, Sumpf-Schildkröten, Würfelnattern und Ziesel.
ORF 2, Donnerstag, 17. Mai, 23:05 bis 0:35
Donna Leon: Beweise, dass es böse ist
Zurück aus dem Urlaub wird Commissario Brunetti von seinem Chef über einen gerade abgeschlossenen Fall informiert: Die betagte Witwe Battestini wurde in ihrer Wohnung ermordet. Die Hauptverdächtige, ihre rumänische Putzfrau Florinda, ist auf der Flucht vor der Polizei tödlich verunglückt. Als eine Zeugin die mutmaßliche Mörderin entlastet, rollt Brunetti den Fall neu auf. Er muss behutsam vorgehen, um seinen eitlen Vorgesetzten Patta nicht zu kränken.
Weitere TV-Tipps demnächst auf Siebenbuerger.de.
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5. INTERVIEW
Jugend im Blick: "Ich war überrascht, wie viele siebenbürgische Jugendliche es gibt"
Interview mit Stephanie Kepp
Stephanie Kepp (24) ist stellvertretende Bundesjugendleiterin und Kulturreferentin in der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) sowie Jugendreferentin und Tanzgruppenleiterin in der Kreisgruppe Nürnberg. Sie veranstaltet das Vorbereitungsseminar zum Heimattag und ist beim Heimattag Hauptverantwortliche für das Nachwuchsprogramm. In diesem Jahr ist sie zudem zum ersten Mal auch für das offene Tanzen vor der Schranne und am Alten Rathausplatz verantwortlich. Nach dem Heimattag fängt sie sofort mit den Vorbereitungen für den Volkstanzwettbewerb an, den sie mitorganisiert und der in diesem Jahr in Neumarkt stattfindet. Das Gespräch führte Angelika Stefan in der Reihe "Jugend im Blick".
Wie bist du zur siebenbürgischen Jugendarbeit gekommen?
Als ich klein war, habe ich in der Kindertanzgruppe Nürnberg angefangen. Das hat mir immer gut gefallen. Dann kam die Phase des Jugendlich-Seins und des "Wir wollen keine Tracht anziehen!". Mit 18 habe ich zum ersten Mal vom Vorbereitungsseminar gehört und bin als Jugendreferentin dorthin gefahren. Ich war völlig überrascht, wie viele siebenbürgische Jugendliche es gibt, denn dort waren über hundert Jugendliche. Noch am selben Tag bin ich SJD-Mitglied geworden.
Was motiviert dich, dich weiterhin einzusetzen?
Es motiviert mich, dass die Kinder und Jugendlichen Spaß bei unseren Aktionen haben, zusammen in einer Gruppe sind und neue Leute kennenlernen. Wenn sie als Gruppe von Siebenbürgern tanzen gehen oder in einer Band spielen und sich ab und zu unterhalten, woher sie kommen und feststellen: "Ach, von dem Ort hab ich auch schon einmal gehört!" - das gefällt mir.
Was war dein schönstes Erlebnis mit der siebenbürgischen Jugend?
Das war der erste Auftritt der Jugendtanzgruppe Nürnberg im Gesellschaftshaus in der Gartenstadt. Es war ein schönes Gefühl zu sehen, wie Jugendliche, die vorher noch nie eine Tracht anhatten, tanzten und Spaß daran hatten und wie die Eltern und Großeltern ihre Freudentränen nicht zurückhalten konnten.
Deine Botschaft an die Welt: Gibt es etwas, was du deinen Landsleuten sagen willst?
Tradition, Spaß und Gemeinschaft - das ist der Verband und die SJD. Jeder sollte zeigen, wie stark unsere Gemeinschaft ist.
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6. FEEDBACK
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