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Bücher » Wolfgang Herbert Klein Verlag Mainz
Wolfgang Klein: Quellen des Glücks
NEU!
Taxi - Hörbuch mit Musik
Wolfgang Klein: Stadtmenschen
Wolfgang Klein: Kneipen und andere Geschichten ...
Wolfgang Klein: Zum Bahnhof, bitte ...
Wolfgang Klein
1956 in Hermannstadt, Siebenbürgen geboren, verheiratet, zwei Kinder, lebt und arbeitet seit 23 Jahren in Mainz. Nach zwei Jahrzehnten Nachtarbeit in den bekannten Gaststätten "Caveau" und "Quartier Mayence", begann er mit 45 Jahren zu schreiben und veröffentlichte bisher drei Bücher, davon wurden zwei ins Rumänische übersetzt. Der Autor, der seit 2003 für die Satiremagazine "
Herbst
" und "
SiBild
" Beiträge schreibt, arbeitet bereits an einem weiteren Buch.
Interview mit Wolfgang Klein
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Wolfgang Klein
Quellen des Glücks
12,90 EUR
Hochsommer in Deutschland. Die Nation badet. Ob im wetterwendischen Deutschland oder im waldbrandversehrten Süden. Hochsaison für Sonnenbrand, Fußpilz, Schwimmbäder und Biergärten. Ganz Mainz schwitzt und planscht. Ganz Mainz? Nein, nicht ganz Mainz. Die Anbieter klassischer Gastronomie schwitzen nur – für planschen und dergleichen Verlustierungen steht niemandem der Sinn. Seitdem nicht nur Biergärten und Badeanstalten den Kneipen und Restaurants Konkurrenz machen, sondern die neuerdings auch ins Kraut schießenden Rhein-Strände um Besucher buhlen, gehen die Gastronomen am Stock. Da helfen nicht mal Sitzplätze im Freien – denn im anwohnerfreundlichen Mainz ist vor Mitternacht Schluss mit Lustig. Und wer will schon auf dem Höhepunkt der Party in die stickigen Weinstuben und Bierkeller verbannt werden, weiland der Rest am Strand feiert?
Sie haben Grund zum Klagen, die Gastronomen. Alternativen? Happy Hour? Bier zum halben Preis? Cocktail-Börse? Ein eigener Strand? Oder besser den Laden dichtmachen und selbst in die Sommerfrische fahren? Die meisten Inhaber von Stuben, Schänken, Kaschemmen, Clubs, Bars und Kneipen werden wohl ausharren, versuchen, die „schlechte Jahreszeit“ zu „übersommern“, irgendwie die Zeit totschlagen. Und was macht Wolfgang Klein, Mr. Quartier, Ikone der hermannstädter Subkultur in Mainz, „selbsternannter“ Journalist und Storyteller? Er trinkt einen Jägermeister, streicht über seinen Bart, jammert kurz (oder auch mal lang) ein tränenersticktes „Ach, Kinder!“ hin und schreibt ein Buch. Wahrlich, eine lobenswerte, weil kreative und der psychischen Stabilität durchaus förderliche Kompensationsbeschäftigung. Die Flaute am Tresen treibt die literarischen Ambitionen zur Blüte. Gut so.
Nun liegt es also vor, das vierte Buch von Wolfgang Klein, und es ist – soviel sei vorweg gesagt – ein typischer Klein. Emotional, schillernd, phantasiereich, deftig, versponnen, unterhaltsam, irgendwie durchgeknallt und doch zugleich voll von wichtigen Themen. Über den Stil und die Erzählweise von Wolfgang Klein habe ich andernorts geschrieben, auch seine Heimat, seine literarische Entwicklung, seine verschiedenen Erzählfelder und die Moral seiner Geschichten wurden in den vier zuvor von mir verfassten Vorworten hinreichend gewürdigt. Dazu ist alles gesagt. Wer Wolfgang Klein und seine Bücher liebt, wird auch hier wieder auf seine Kosten kommen.
Nick Jackob
28 Geschichten, Bildern von Hette Klein, WHK Verlag, 2007
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Stück
Taxi - Hörbuch mit Musik
9,90 EUR
„Ein Licht über dem Kopf“ von Dimitré Dinev, „Royal Flush“ von Hubert Kölsch, „Der Termin“ von Sunil Mann, „Der Schneemann“ von Hippe Habasch und „Taxi zum Bahnhof“ von Wolfgang Klein.
Sprecher: Klaus Servene.
Musik: Peter Tröster, Ellen Chroni und Georgios Kalaitsidis: „Distanz“, „Hold on“, „Gloomy Pictures“, „Wächter“.
Herausgegeben wird das Buch von Lothar Aschmann, Klaus Servene und Peter Tröster; mit freundlicher Unterstützung der VDK und der Stadt Mannheim (Kulturamt).
Gesamtspieldauer: 77:34 Minuten
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Menge:
Stück
Wolfgang Klein
Stadtmenschen
9,90 EUR
Wolfgang Klein, das ist genealogisch betrachtet so etwas wie der Peter Maffay der Mainzer Literaturszene. Was hat der Mann nicht alles schon in seinem Leben betrieben: Das kultige Caveau, das lauschige Quartier und nicht zuletzt eine ungemein produktive Schreibwerkstatt. Wolfgang Klein schreibt Geschichten wie andere Leute Einkaufzettel. Man fragt sich, woher der Mann soviel Zeit hat. Oder vielmehr: Woher der Mann so viele Ideen, so eine flüssige Schreibe und so viel Lust auf Text hat. Bereits zwei Bände randvoll mit ironischen, schwarz-humorigen, rasend schwatzhaften und nicht zuletzt teils recht feuchten Geschichten hat er fertig gestellt - nun liegt der dritte und vorläufig letzte Band in dieser Reihe vor. Der Titel: "Stadtmenschen". Es ist nicht möglich, die Vielfalt der darin enthaltenen Aspekte auch nur annähernd erschöpfend zu umreißen, daher nur einige Schlaglichter: In Wolfgang Kleins Wohnzimmer landen regelmäßig Airbusse. Er verbringt große Teile seines Lebens auf der Toilette. Er hat ein Peniskop, mit dem der adipöse Kraftmensch sein gewichtsbedingt nicht frei zugängliches Gemächt betrachten kann. Er war aus Solidarität schon mehrmals schwanger und ist seit mehreren Jahren im neunten Monat. Er hat kein Glück mit Betten. Er ernährt sich von Averna oder Jägermeister bzw. von beidem. Er liegt gern auf der feuchten Seite. Er lässt sich in heißen Nächten von senilen Sexmonstern die Haare abrasieren. Er leitet seine Lebensphilosophie nicht von Fred Astaire sondern von Charles Bukowski ab. Neugierig geworden auf diesen aufregenden Mann und seine skurrilen Geschichten? Dann rein mit ihnen, aber halten Sie sich fest: So was haben Sie bestimmt noch nicht erlebt! Und stellen sie sich ein paar Bier und eine Flasche Jägermeister kalt. Sie werden es brauchen!
34 Geschichten, 196 Seiten, 18 Zeichnungen von M. Reinheimer
WHK Verlag, 2004
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Stück
Wolfgang Klein
Kneipen und andere Geschichten ...
12,90 EUR
Wissen Sie, wo Masonmagyarovar-Nyuagati liegt? Nein? Ich weiß es auch nicht. Wolfgang Klein weiß es, und mit seiner neuesten Sammlung von Erzählungen, Anekdoten und Geschichten teilt er uns auf seine schnoddrig-scherzhafte, mal abfällig-ironische, mal heißblütig-schwatzhafte Weise mit, was er noch so alles weiß und was er darüber hinaus in seinem Leben mit den Kindern und der Allerbesten, auf Reisen und hinter der Theke, im Umgang mit Handwerkern und Behörden alles gelernt hat.
Man ist zwar als geübter Leser und Kritiker seiner Werke einiges gewöhnt, wird aber dennoch immer wieder überrascht: Gerade eben entführt der Autor uns in eine herrlich einfältige Pastorale, schmeichelt uns durch Impressionen aus dem siebenbürgener Landleben und dem wildromantischen Rumänien, schon werden wir von "Günthers" scheinbaren Kopulations-Versuchen mit dem Dorfesel Mutu überrascht.
Es sind solche Kontraste, die Wolfis Geschichten so lesbar und unterhaltsam machen, man wird allenthalben überrascht: Während im Radio Kübel von schwülstiger Ehrerbietung über den Titan der Titanen, Diktator Ceaucescu, vergossen werden, erzählt Istvan (der Rinderhälften durch die Pampa kutschiert) dem Erzähler, wie er es auf der Waschmaschine Marke Albalux mit seiner rechtlich Angetrauten trieb - in geradezu absurder Komik versinkt die Sozialistische Republik Rumänien im wollüstigen Schleudergang.
Dieses Buch ist noch absurder, noch komischer, noch verwirrender in seiner Vielfalt als "Zum Bahnhof, bitte". Es schlägt härter zu und trifft genauer ins Mark: Witzig und für jeden Betroffenen genau nachvollziehbar sind die Schilderungen der multiplen Wirkungen, die Fluglärm auf eine ganz normale Familie haben kann; rührselig und doch bewegend ist das Lamento über den Verlust der zwischenmenschlichen Nähe durch die Verödung der Innenstädte, den Niedergang der kleinen Händler und Tante-Emma-Läden; beifallheischend und zutreffend sind die Polemiken gegen saturierte Managerbonzen, bornierte Staatsdiener (insbesondere Politessen), unverschämte Mitarbeiter ehemaliger und nunmehr privatisierter Staatsbetriebe (immer feste drauf auf die Post!) und arbeitsscheue Handwerker. Ah, und überhaupt: Handwerker! Stadtwerke! Oder noch schlimmer: Handwerker bei den Stadtwerken! Telefonistinnen und "Servicemitarbeiter"! Meines ganz persönlichen Erachtens bekommem in diesem Buch genau die Richtigen ihr Fett weg - was Wolfi beschreibt, hab ich so oder auch ähnlich erlebt, er erspart mir die Arbeit, mich selbst an den Rechner zu setzen und mich über Lufthansa, Post, Stadt Mainz und Wasweißichnichtalles aufzuregen. Und in der Tat hat er in solchen Passagen stets etwas von einem sarkastischen Querulanten, von einem Menschen, der einfach zu oft von vermeintlichen Autoritäten schikaniert worden ist, um sich darüber anders als in scherzhaft-überlegener Weise zu belustigen.
Auch diesmal ist wieder für jeden etwas dabei, es gibt viele Gelegenheiten zu lachen, sich in den Strudel der rasenden Plauderei ziehen zu lassen, sich in Solidarität zu erregen oder erstaunt den Kopf zu schütteln. Ein Resümee? Lieber nicht. Als Schluss eher der verwundert-bewundernde Ausruf: Was der Mann alles zu erzählen hat!
31 Geschichten, 17 Zeichnungen von M. Reinheimer, WHK Verlag, 2003
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Stück
Wolfgang Klein
Zum Bahnhof, bitte ...
12,90 EUR
Ob ein Tag am Schwarzen Meer, das Schlangestehen in kommunistischer Zeit, erotische Träume, wochenlange Baustellen vor der eigenen Haustür, ein Urlaub in Venezuela oder das Quartier Mayence (seine langjährige Wirkungsstätte in Mainz): "Wolfi" beobachtet, beschreibt und karikiert jenen Wahnsinn des Alltags, dem wir alle ausgesetzt sind.
Das durch Zeichnungen von Markus Reinheimer aufgelockerte Buch ist in der "edition fischer" im R. G. Fischer Verlag (Frankfurt) erschienen.
Taschenbuch - 240 Seiten - R. G. Fischer Verlag - Mai 2002
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