Der Blasmusikverband Baden-Württemberg hat kürzlich Walter Griebel mit der Dirigentennadel in Bronze mit Urkunde ausgezeichnet.
Der Vorsitzende des "Blasmusikverbandes Ostalb", Wiedemann, würdigte den Banater Schwaben für vorbildliche und verantwortungsvolle Tätigkeit als Dirigent und musikalischer Leiter. Griebel begeistert seine Zuhörer als Akkordeon- und Keyboardspieler: im
Schwabenland Quintett, dem
Rietenauer Sound-Express und als Alleinunterhalter. Im Zeichen der Musik steht auch seine Tätigkeit als Fachlehrer an der städtischen Musikschule Ellwangen und Dirigent des Musikvereins
Trachtenkapelle Pfahlheim.
Walter Hans Griebel, geboren 1956 in Lenauheim, wurde am Musiklyzeum in Temeschburg ausgebildet und studierte das Fach Tuba an der Musikhochschule in Bukarest. In Temeschburg wirkte er in der
Pipatsch-Kapelle, der Philharmonie und den
Rosmareinern mit, in Bukarest in der
Karpaten-Show. Mehr als ein Jahrzehnt lang war er erfolgreich in Siebenbürgen tätig: 1979 kam er als Tubabläser zur Staatsphilharmonie nach Hermannstadt, wo er im Oktober 1980 die
Rosmareiner von Neuem gründete. Die Gruppe bestand überwiegend aus Mitgliedern der Philharmonie, die Dörfer und Städte der alten Heimat spielend und singend bereisten. 1989 wurde Griebel zum Dirigenten der Hermannstädter Seniorenblasia gewählt. Im Sommer 1990 reiste er mit seiner Frau (einer Siebenbürgerin aus Hahnbach) und Sohn nach Deutschland aus.
Vor zwei Jahren gab der Banater Schwabe seine erste CD "Meine schönsten Lieder" mit Schlagern und Volksmusik heraus. Die Silberplatte ist für 10 Euro, zuzüglich 1,50 Euro Versandkosten, bei Walter Griebel, Telefon: (0 79 61) 5 39 78, erhältlich.
S. B.
(Siebenbürgische Zeitung, Folge 13 vom 15. August 2002, Seite 13)
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