Die Kulturministerin von Luxemburg, Erna Hennicot-Schoepges, hat jüngst die Baustelle am Hermannstädter Kleinen Ring besichtigt, wo das "Luxemburger Haus" - "übrigens das erste dieser Art außerhalb unserer Landesgrenzen", so die Ministerin - entstehen soll.
Wie berichtet, werden die Sanierungen am "Roten Haus" neben der Lügenbrücke finanziell ausschließlich von dem Großherzogtum getragen. Im Kellergeschoss will man eine Cafeteria einrichten, darüber sind ein Info-Zentrum für Touristen sowie Ausstellungs- und Tagungsräume vorgesehen, im ersten Stock sollen Arbeitsräume für den luxemburgischen Honorarkonsul, aber auch für das Siebenbürgisch-Sächsische Wörterbuch geschaffen werden, das letzte Stockwerk ist für Unterkunftsmöglichkeiten gedacht. Die feierliche Eröffnung des Begegnungszentrums wurde für den kommenden Herbst geplant und soll mit einem möglichen Besuch des Großherzogs Jean von Luxemburg gekoppelt werden.
mo
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