Das Zahlungsmittel der EU schaffte kurz danach die 35 000 Lei-Grenze und wird zurzeit sogar gut darüber gehandelt (Referenzkurs des Euro bei der
Rumänischen Nationalbank am 16. Januar: 35 587 Lei). Seit Dezember 2001 erzielte der Euro eine Wertsteigerung von insgesamt 20 Prozent und lag damit knapp über der Jahresinflationsrate in Rumänien. Der US-Dollar hingegen konnte damit nicht Schritt halten, sein Wechselkurs hierzulande kränkelt nach wie vor um die 33 500 Lei. Daher lehnten Dienstleistungsanbieter ihre Preise auch sofort an den Euro an. So stiegen Kraftstoffpreise im Januar im Schnitt um 1 000 Lei pro Liter, und werden in absehbarer Zeit nochmals um 3 000 Lei teurer, orakeln Fachleute. Ferner wurden die Gebühren für Strom und Telefongespräche zu Jahresbeginn erhöht, andere Preissteigerungen werden mit Sicherheit folgen.
mo
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