Seit 1990 investierten ausländische Unternehmer Angaben des rumänischen Handelsregisters zufolge 9,59 Milliarden US-Dollar im Karpatenland. Das sei ein bescheidener Betrag im Vergleich zu Polen (39 Milliarden) oder Ungarn (21,5), meldet die ADZ. Nach Rumänien floss in den letzten zwölf Jahren das meiste ausländische Kapital aus den Niederlanden (17,6 Prozent der Gesamtinvestitionen), gefolgt von Deutschland (9,7%) und Frankreich (7,2%). Für dieses Jahr prognostizierte Marian Saniuta, Vorsitzender der Rumänischen Agentur für Ausländische Investitionen (ARIS), ein Investitionsvolumen von 1,8 Milliarden US-Dollar. Bleibt es jedoch beim zähen Investitionsfluss der ersten sechs Monate, wird gerade mal die Hälfte der angepeilten Summe erreicht. Daher wären größere Privatisierungen wie jene von Petrom oder der Handelsbank (Banca Comerciala Romana) dringend erforderlich.
sb
Artikel wurde bis jetzt noch nicht kommentiert.