Wegen der anhaltenden Dürre in ganz Europa ist der Pegel der Donau auf dem niedrigsten Stand seit 160 Jahren.
Bei Silistra an der rumänisch-bulgarischen Grenze liefen zwei Schiffe auf Grund. Bei Calafat tauchten die Reste einer Holzbrücke aus dem 16. Jahrhundert auf. Schiffsverkehr ist auf dem gesamten unteren Flußlauf nur eingeschränkt möglich.
Das geringe Wasservolumen stellt auch die Stromproduzenten vor Probleme. Die Wasserkraftwerke der Gesellschaft Hidroelectrica rechnen in diesem Jahr mit erheblichen Einbußen. Zudem musste das Kernkraftwerk in Cernavoda wegen Kühlwassermangels abgeschaltet werden. Das Defizit soll von den Thermozentralen durch Erhöhung der Kapazitäten ausgeglichen werden.
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