Der Sommer ist aus meteorologischer Sicht vorbei. Aus diesem Anlaß veröffentlichen wir ein Mundartgedicht von Rose Schmidt.
Äm SommerHieß läht der Dauch iwer den Feldern,
de Kegder der Ähren seng schwer,
der Acker reift äm Sejen erun,
et äß, wäi wun än der Himet ech wer.
Än Gedunken schregden de Schnidder,
än Kloaften, mät Sächeln aft Stoack,
bedachticht hundvollen se de Ähren,
und liajen än Goarwen säi zeroack.
Liajd sich der Iwend iwer de Felder,
äs verschwangden det Ährenmiar,
lunk Renden vun Kuarenhufen
stiuhn stulz äm Stoppelfeld quer.
Hiemenzia schregden muad Schnidder,
stall läht der Arbet, de Ploch,
nor meng Gedunken kennen net resten,
se tummeln an der Himet sich noch.
Hieß lauch der Dauch iwer den Feldern,
allmehlich giht de Sonn ze Riah,
är galdan Strohlen ruit foaikeln,
säi weisen äng wegder der Himet zia.
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