3. Oktober 2003

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In Rumänien rollt die Preislawine

Bukarest. - Nachdem die Strom-, Gas und Heizungslieferanten Anfang September ihre Dienstleistungen um bis zu 20 Prozent verteuerten, ist nun Anfang Oktober die befürchtete Preislawine in Rumänien erst richtig ins Rollen gekommen.
Für Brot, Fleisch, interne Telefongespräche, Bahnfahrkarten, Benzin u.a.m. zahlt man bis zu 15 Prozent mehr, andere Hersteller und Warenhändler werden noch vor Wintereinbruch mit Sicherheit nachziehen. Die Inflation und der vermeintliche Kursverfall des Leus werden zwar von offizieller Seite als Ursache angegeben, doch beide Argumente sind nicht stichhaltig, denn allein das Fleisch hat seit Juni gleich drei so genannte "Preiskorrekturen" erfahren, das Brot wurde seit Jahresanfang ebenfalls des Öfteren teuerer und soll bis Jahresende um 25 Prozent teurer werden. Die Inflationsrate bis Jahresende wird auf insgesamt 15 Prozent veranschlagt, der Kursverfall der einheimischen Währung dürfte diesen Wert jedoch bei weitem nicht erreichen.

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