Das Institut für Deutsche Philologie der Universität München bietet im kommenden Wintersemester ein Proseminar zu „Rose Ausländer“ an. Unter der Leitung des Literaturhistorikers Dr. Peter Motzan sollen anhand von Interpretationen ausgewählter Texte aus allen Schaffensperioden der Dichterin Modalitäten und Methoden des "Umgangs" mit moderner Poesie erarbeitet sowie Wege zu deren "Erschließung" gesucht werden.
Dabei stehen dominante Problemkomplexe im Mittelpunkt, die von der deutsch-jüdischen Autorin auf unverwechselbare Weise gestaltet wurden: Erinnerungslandschaft Bukowina, Chassidismus und jüdische Identität, Holocaust und Exil, Unterwegssein als Daseinsform, Sprachkrise, Sprachreflexion und Sprach-Heimat. Das Seminar findet ab 22. Oktober jeweils mittwochs, 9 - 11 Uhr, in der Schellingstraße 3, Rückgebäude, Saal 309, statt. Nähere Informationen bei
Peter.Motzan@ikgs.de.
Artikel wurde bis jetzt noch nicht kommentiert.