Eine neue Brücke zwischen Bayern und Siebenbürgen will die "Bayerisch-Siebenbürgische Gesellschaft" bauen. Die Gründungssitzung der Gesellschaft findet am 26. Oktober in München statt, tags zuvor bietet der siebenbürgische Pianist Boldizsár Csiky-Adleff ein Benefizkonzert in Benediktbeuern.
Die Bayerisch-Siebenbürgische Gesellschaft will die kulturellen und menschlichen Beziehungen zwischen beiden Regionen im Rahmen der europäischen Vereinigung weiter ausgebaut. Geplant ist die Durchführung öffentlicher Veranstaltungen, in denen bayerische und siebenbürgische Persönlichkeiten vorgestellt werden (z.B. Konzerte) sowie die Organisierung von Vortragsabenden und Informationsreisen, um die Kultur und Tradition der beiden Regionen gegenseitig bekannt zu machen. Überdies sollen der Schüler- und Lehreraustausch zwischen bayerischen und siebenbürgischen Gymnasien gefördert und Partnerschaften von bayerischen und siebenbürgischen Ortschaften vermittelt werden.
Premierenveranstaltung im Rahmen der Zielsetzungen der "Bayerisch-Siebenbürgischen Gesellschaft" wird ein festliches Konzert (unter der Schirmherrschaft von Dr. Gabriele Stauner, Mitglied des Europäischen Parlaments) im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern sein. Am Samstag, dem
25. Oktober, 20.00 Uhr, spielt der siebenbürgische Pianist Boldizsár Csiky-Adleff in einem Benefizkonzert zu Gunsten der Gesellschaft Werke von Beethoven, Chopin, Liszt und Tschaikowsky. Der Eintritt kostet 10 Euro (für Schüler und Studenten 8 Euro). Kostenloser Bustransfer aus Lenggries, Gaißach, Bad Tölz, Geretsried und Wolfratshausen durch die Firma "Alpenjäger-Reisen", Lenggries, Telefon: (0 80 42) 87 01, oder 40 20.
Die offizielle
Gründungssitzung der Gesellschaft findet am Sonntag, dem 26. Oktober, 17.00 Uhr, im Münchener Musikseminar, Müllerstraße 22 (Rückgebäude), 80469 München, statt. Alle, die bereit sind, der Gesellschaft beizutreten (Jahres-Mitgliedsbeitrag: 25 Euro) oder sie aktiv unterstützen wollen, sind eingeladen an der Sitzung teilzunehmen. Anmeldung unter Telefon: (0 89) 26 71 63 und (0 80 41) 7 31 96 (zugleich Fax).
Walter Krafft
(gedruckte Ausgabe: Siebenbürgische Zeitung, Folge 16 vom 15. Oktober 2003, Seite 7)
Artikel wurde bis jetzt noch nicht kommentiert.