1. November 2003

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Referendum: Höher als in Hochrechnungen

Bukarest. - Höher als die ersten Hochrechnungen war letztendlich die Beteiligung am Referendum in Rumänien.
Nicht 54, sondern genau 55,7 Prozent der wahlberechtigten Bürger gaben am 18. und 19. Oktober ihre Stimme ab. 89,1 Prozent davon waren für den abgeänderten Verfassungstext, 8,81 Prozent stimmten dagegen und rund 150 000 Wahlzettel (1,49 Prozent) wurden für ungültig erklärt. Die Oppositionsparteien haben den rechtmäßigen Ablauf des Urnengangs angezweifelt und das endgültige Wahlprotokoll nicht gegengezeichnet. Zu den Beanstandungen zählten u.a. die zahlreichen mobilen Urnen auf den Straßen sowie Wählerfangveranstaltungen während des Urnengangs mit Freibier. Zudem hatte das staatliche Forstunternehmen "Romsilva" jener Ortschaft kostenloses Brennholz versprochen, die die höchste Wahlbeteiligung erzielt.

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