Außergewöhnliche Perspektiven bietet die Dokumentationsausstellung von Herbert Horedt: "Siebenbürgen - aus dem Weltall gesehen", im Spitalhof, Dr.-Martin-Luther-Straße 6, im Konzertsaal. Die Eröffnung mit einer Einführung von Horedt selbst findet am Samstag, dem 29. Mai, im Anschluss an die Eröffnung der Dokumentationsausstellung (10.15 Uhr) statt.
Der aus Hermannstadt gebürtige Geograph (Jahrgang 1956) Herbert Horedt, Sohn des Klausenburger Archäologen Prof. Kurt Horedt, lebt heute im oberbayerischen Weßling. Die von ihm erarbeitete Ausstellung zeigt beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl zum ersten Mal Satellitenaufnahmen von Siebenbürgen. Auf 21 Schautafeln sind mitunter erstaunlich detailgenaue Bilder zu sehen. Horedt hat die in dieser Ausstellung gezeigten Aufnahmen mit großer Sorgfalt nachbearbeitet, identifiziert und in Begleittexten interpretiert. So gewähren die Satellitenaufnahmen dem Ausstellungsbesucher in eindrucksvoller Draufsicht siebenbürgische Landschaftsreliefs in unterschiedlichen Maßstäben.
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