7. Dezember 2004

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15 Jahre nach der "Revolution": Straftaten verjährt

Bukarest. - Es kam, wie befürchtet: Die blutige Dezemberrevolution von 1989 in Rumänien kennt ab nun nur noch Opfer, Täter gibt es keine mehr. Alle damals begangenen Straftaten sind ab diesem Monat verjährt.
Die Dezemberereignisse hatten bekanntlich rund 1 000 Todesopfer gefordert - die meisten in Bukarest, Temeswar und Hermannstadt -, die Zahl der Verletzten beziffert sich auf ein Vielfaches davon. Jedoch nur kurzfristig wurden vermeintliche Scharfschützen vor den Kadi gezerrt, und den viel erhofften „Prozess des Kommunismus“ gab es erst gar nicht. Und nun gibt es die Täter nicht mehr: Die Terroristen, die damals angeblich für das Gemetzel verantwortlich waren, sind desgleichen von der Bildfläche verschwunden. Dafür sonnen sich im Wohlstand so einige Verantwortliche für den Kommunismus und die so genannte Revolution hierzulande.

mo

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