12. Februar 2005

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Schneechaos und Frost in Rumänien

Bukarest - Er kam zwar spät, aber dann mit aller Wucht: der Winter in Rumänien. Seit Ende Januar schneite es fast ununterbrochen, selbst in der Ebene türmten sich vielerorts über 50 und noch mehr Zentimeter Schnee.
Am schwersten betroffen davon war der Südosten des Landes, wo die „Sonnen-Autobahn“ zwischen Bukarest und Konstanza streckenweise nicht mehr befahrbar war, sogar das Donaudelta und die Meeresküste sind zugefroren, der gesamte Kreis Konstanza wurde kurzfristig ganz gesperrt. Aber auch andere Kreis- und Landstraßen dies- und jenseits der Karpaten waren weitläufig außer Gefecht, zum Erliegen kam der Flug-, Bahn- und Schiffverkehr. In der zweiten Februarwoche setzte sodann der Frost ein. Im Szeklerland wurde der Jahrhundertwert von minus 41 Grad Celsius mit nunmehr 37 Grad Celsius fast eingestellt, in ganz Siebenbürgen schwankten die Tiefstwerte zwischen minus 25 und minus 30 Grad. Menschenopfer waren zu beklagen.

mo


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