Für dieses Angebot und das Karpatenland insgesamt warb auch Susanne Kastner (SPD), Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages: „Fahren Sie nach Rumänien. Sie werden das Land lieben.“ Die Entwicklung des Fremdenverkehrs in Rumänien ließ in den letzten Jahren allerdings zu wünschen übrig. Vor allem die Zahlen der Besucher aus Deutschland seien niedrig. Das will die neue Regierung ändern. Laut Marius Sorin Crivtonencu, Staatssekretär für Tourismus, soll diese Branche eine vorrangige Bedeutung erhalten und in den nächsten Jahre bis zu 10 Prozent des Bruttoinlandproduktes erwirtschaften. In Berlin warb Rumänien mit dem Slogan: „Destination der Zukunft“. Die ersten Erfolge sind da. So hat sich die Zahl der deutschen Rumänien-Veranstalter deutlich erhöht von nur 51 im Jahr 2002 auf 141 in 2005, meldet die Deutsch-Rumänische Gesellschaft in Berlin. Im Mittelpunkt der ITB standen neben Hermannstadt auch die Naturräume des Donaudeltas und der Karpaten sowie das große Kulturpotential der Moldau-Klöster.
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