Die Kulturlandschaft Rumäniens ist geprägt vom jahrhundertelangen Zusammenleben der rumänischen Mehrheitsbevölkerung, der ungarischen und der deutschen Minderheit. Deren wechselseitige Beziehung schuf ein vielfältiges kulturelles Erbe, das in Europa kaum bekannt ist. "Rumänien - Eine europäische Kulturlandschaft" ist der Titel einer Wanderausstellung, die am 3. Juni in Anwesenheit des rumänischen Premierministers Calin Popescu-Tariceanu in Berlin eröffnet wird.
Grußworte sprechen im Rahmen der Vernissage am
Freitag, dem 3. Juni, 11.00 Uhr, im Lichthof des Auswärtigen Amtes, Wenderscher Markt 1, in 10117 Berlin Dr. Klaus Scharioth, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Calin Popescu-Tariceanu, Premierminister von Rumänien, Adrian Cosmin Vierita, Botschafter von Rumänien, Dr. h. c. Susanne Kastner, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Die Einführung hält Prof. Dr. Konrad Vanja.
Gezeigt werden vom 3. Juni bis 3. Juli hervorragende Beispiele von Baukunst, Geschichte und Kultur sowie überdies der Landschaft Rumäniens. Ausgewählte Denkmäler wie die bemalten Kirchen der Bukowina, die Kirchenburgen in Siebenbürgen oder das Weltnaturerbe Donaudelta dokumentieren, dass das hier entstandene Kulturerbe historisch zu Mitteleuropa gehört. Dies belegen als Bildmotive neben den Moldau-Klöstern Voronet und Sucevita, der Heiligen-Georgs-Kathedrale in Temeswar sowie dem
Tor des Kusses von Brancusi auch das Stadtpanorama von Schäßburg sowie Flugaufnahmen der Hermannstädter Oberstadt oder der Kirchenburg Tartlau.
Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsproduktion des Ethnographischen Museums, Kronstadt, der Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm sowie des Nationalmuseums für die Geschichte Rumäniens, Bukarest. Für die Ausstellung in Berlin zeichnen das Auswärtige Amt, Berlin, die Botschaft von Rumänien, Berlin, und das Deutsch-Rumänische Forum, Berlin, verantwortlich.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.00-20.00 Uhr, Samstag und Sonntag, 10.30-18.30 Uhr. Lichthof des Auswärtigen Amtes, Wenderscher Markt 1, 10117 Berlin, Infotelefon: (0 30) 8 39 01-287.
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