Nach Polizeiangaben sei das Opfer zunächst mehrere Tage an Händen und Füßen gefesselt ohne Wasser und Nahrung gefangen gehalten worden, dann habe sie drei Tage lang bis zu ihrem Tod geknebelt an einem Holzkreuz gehangen. Die tatverdächtigen „Exorzisten“, der 29-jährige Klosterprior und vier Mitschwestern der Ermordeten, wurden verhaftet. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft wirft ihnen u.a. Freiheitsberaubung, Folter und besonders schwerwiegenden Mord vor. Im Falle einer Verurteilung drohen den fünf orthodoxen Christen bis zu 25 Jahre Haft. In Rumänien hat dieser Exorzismus-Fall eine heftige öffentliche Debatte über „mittelalterliche Praktiken“ der orthodoxen Kirche entfacht.
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