Zwei Jahre lang war die ehrenamtliche Stelle des Aussiedlerbeauftragten der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl nicht besetzt. Auf der Basis eines einstimmigen Stadtratsbeschlusses nahm Lydia Hoppe am 21. Juni ihre Ernennungsurkunde von Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer entgegen.
Wie die
Fränkische Landeszeitung berichtet, soll die neue Aussiedlerbeauftragte vordringlich Spätaussiedlerfamilien betreuen in enger Kooperation mit den kommunalen Einrichtungen. Den Impuls für die Neubesetzung dieser vakanten Stelle gab Stadtrat und Sozialreferent Johann Schuller, Vorsitzender der landsmannschaftlichen Kreisgruppe Dinkelsbühl-Feuchtwangen. Da es schon seit Jahren in Dinkelsbühl Probleme mit jungen Spätaussiedlern gebe, bestehe Handlungsbedarf auf diesem Feld, erklärte Schuller, der die Bestellung der neuen Aussiedlerbeauftragten als "landkreisweit vorbildlich" begrüßte.
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