Die rumänische Regierung hat Mitte September ein Aktionsprogramm zur Förderung ausländischer Investitionen in Rumänien verabschiedet und Wirtschaftsbereiche festgelegt, die eine besondere Förderung erfahren sollen.
Das Programm legt prioritäre Wirtschaftsbereiche fest, für die ausländische Investoren gewonnen werden sollen: Landwirtschaft (Comtim), Metallurgie (Siderurgica Hunedoara, Republica Bukarest), Maschinenbauindustrie (Roman Kronstadt) usw. Eine besondere Förderung sollen auch die Lein- und Hanfkulturen, die Petrochemie, die Fertigstellung des Wasserkraftwerke am Alt (Olt) u.a. erfahren.
Das Programm wurde vom Ministerium für Entwicklung und Prognosen in Zusammenarbeit mit dem Departement für Ausländische Investoren des Außenministeriums sowie der Privatisierungsbehörde APAS ausgearbeitet, meldet die
Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien.
Das Entwicklungsministerium wird jene Projekte auswählen, die in den Genuss von Förderungen kommen. Dazu werden zwei neue Abteilungen innerhalb der Generaldirektion für Investitionsförderung gegründet: "Investitionsförderung" und "Dienstleistungen für Investoren".
Angaben der ADZ zufolge wurden in Rumänien von 1990 bis Ende 2000 Direktinvestitionen in Höhe von lediglich sechs Millionen US-Dollar getätigt. Zum Vergleich: in Ungarn waren es im gleichen Zeitraum 20 Milliarden US-Dollar, in Polen knapp 30 und in Tschechien knapp 20 Milliarden US-Dollar.
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