Derzeit ist eine wissenschaftliche Untersuchung der historischen Bausubstanz im Gange, meldet die
Hermannstädter Zeitung (14. Oktober 2005, Seite 1). Jahrzehntelang haben Schmutz und Gifte aus den Kleinkopischer Fabrikschloten der Frauendorfer Kirchenburg zugesetzt. Ein Team aus zwei Restauratorinnen, einem Geologen und einem Geografen, Mitarbeiter der deutschen Firma „ProDenkmal“, dokumentiert noch bis Jahresende den Gesamtzustand des Bauwerkes. Die Restaurierung soll dann in einer zweiten Phase in den Jahren 2006 und 2007 erfolgen in Zusammenarbeit von „ProDenkmal“ mit dem Hermannstädter Architekturbüro Fabini. Geplant ist überdies die Einrichtung eines kleinen Heimatmuseums in der Burgmauer sowie von Gästezimmern in den ehemaligen Kornkammern. Das Projekt, dem Modellcharakter attestiert wird, finanzieren neben der DBU auch die Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung in München und der holländische Verein „Opération Villages Roumains“.
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