Der Wildbiologe Christoph Promberger hat die stattliche Wölfin Tinisch in einer Lappjagd eingefangen und ihr einen Sender eingebaut. Geführt von der Peilantenne des Wildbiologen, hat der Kameramann Markus Zeugin 1996 und 1997 das Leben der Karpaten-Wölfe in einzigartigen Bildern festgehalten. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timisch zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen von Kronstadt, wo Braunbären nachts sogar die Mülltonen plündern. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der "Herr der Wölfe", in Ruhe seinen Forschungen nachgehen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten. Valentin Thurn hat den Film für die
arte-Redaktion des Südwestrundfunks (SWR) produziert.
Es ist die bisher aufwendigste Dokumentation über das Wolfsprojekt, das die Wildbiologische Gesellschaft München in Zusammenarbeit mit dem rumänischen Forstwissenschaftlichen Institut (Institutul de Cercetare si Amenajare Silvica) auf einem Areal zwischen Königstein (Piatra Craiului) und Krähenstein (Ciucas) durchführt. Die Anschrift des Projektes lautet: Carpathian Large Carnivore Project, Herrn Christoph Promberger, Str. Mare 887, RO-2241 Prejmer (Tartlau), Telefon: (00 40) 94-53 27 98, Fax: (00 40) 68-48 23 91, E-Mail:
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