21. August 2010
Die aus Hermannstadt gebürtige Schmuckkünstlerin Runa Verdandi.
Runa Verdandi ist keine Goldschmiedin im herkömmlichen Sinn des Wortes, und sie produziert auch keinen Modeschmuck. Ihre eigenwilligen Kreationen entstammen der Welt der Fabeltiere, der Mythen, die sie mit großer Phantasie ergänzt und in ausschließlicher Handarbeit mit liebevoller Detailfreude fertigt. So werden Drachen, Elfe, Engel, Kobold, Nixe, Meerjungfrau, Einhorn, Pegasus und andere mythische Wesen in Form von Ringen, Ohrringen, Anhängern, Colliers, Gürtelschnallen, Gliedergürteln, Skulpturen, Türgriffen u.a. „neu geboren“. Es gelingt ihr immer wieder, auch in die kleinsten Gesichter eine Miene hineinzumodellieren, die den gewünschten Charakterzug oder eine seelische Verfassung zum Ausdruck bringt. Auf dem Silber-Ring „Der kleine Fiesling“ findet sich ein koboldartiges Wesen mit roten Augen; die Bronze-Skulptur „Sterntaler“ richtet ihren Blick verträumt zum Himmel.
Seit 1998 ist Verdandi in ihrem eigenen Atelier in Pforzheim selbständig tätig, wo auch diese „Goldelfe“ (Opal) entstanden ist.
In ihrer bisherigen Laufbahn hat Runa Verdandi hunderte Kreationen erarbeitet, die sie in mannigfaltigen Kollektionen präsentiert, wie zum Beispiel: „Fabelwesen“, „Elfen“, „Die Rückkehr der Drachen“, „Engel“, „Animals“, „Femmes fatales“, „La vie en Rose“. Einen Höhepunkt in ihrer Karriere durfte sie 2005 feiern, als sie im Auftrag der Uhren-Vertriebs-Firma „Kobold Watch“ in den USA über die Hersteller-Firma Fricker in Pforzheim die Bestellung für eine goldene Kobold-Skulptur bekam. Im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Los Angeles überreichte der Hollywood-Filmstar James Gandolfini dem Forscher Sir Ranulph Fiennes als Würdi- gung seiner Verdienste zur allgemeinen Heiterkeit der geladenen Gäste (u.a. Bill Clinton und Dalai Lama) den Kobold, der zur Begrüßung des Gefeierten seinen unanständigen Finger zeigte.Schlagworte: Kunst, Hermannstadt
8 Bewertungen: ![]()
Artikel wurde bis jetzt noch nicht kommentiert.
Zum Kommentieren loggen Sie sich bitte in dem LogIn-Feld oben ein oder registrieren Sie sich.
Schmökern und recherchieren im Archiv der SbZ von 1950-2010.
29. Februar 2012
11:00 Uhr