20. August 2010
Das Titelbild der ersten Auflage der „Auraria Romano-Dacica“ (1717), mit dem von Elias Schaffhauser (Wien) gestochenen Bildnis Samuel Köleseris.
Kapitel 1 enthält eine Geschichte des römischen Goldbergbaus in Dakien, wobei Köleseri besonders auf die dakischen Inschriften Bezug nimmt. Die Arbeit in den Bergwerken erläutert der Autor in Kapitel 2. Dabei beruft er sich neben eigenen Erfahrungen auf das 34. Buch der Naturkunde des älteren Plinius, das er auch detailliert kommentiert. Kapitel 3 befasst sich mit dem dakischen bzw. siebenbürgischen Münzen, die Köleseri ausführlich beschreibt. In Kapitel 4 wird die juristische Seite des Bergbaus betrachtet. Das Buch informiert über die Beschlüsse der Provinzen über Bergbau- und Münzwesen. Kapitel 5 behandelt Ursprung, Entstehung und Eigenschaften des Goldes, während es in Kapitel 6 um die Verwendung von Gold in der Medizin geht.
Kartusche mit bergmännischen Szenen auf dem Deckblatt der ersten Auflage der „Auraria Romano-Dacica“
Er pflegte über ganz Europa hin einen regen Briefwechsel, war Mittelsmann im Buchhandel zwischen der Moldau und Walachei einerseits und Westeuropa andererseits, und er war Sammler. Er schickte beispielsweise Gesteinsproben aus Siebenbürgen an zeitgenössische Gelehrte. Band 10 der Buchreihe „Silber und Salz in Siebenbürgen“ ist bald fertig gestellt; anschließend soll mit Band 11 ein Register der gesamten Edition erscheinen.
uk
Schlagworte: Rezension, Bergbau, Siebenbürgen
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29. Februar 2012
11:00 Uhr