In der Ankündigung heißt es: „Sie wurden bespitzelt, bedroht und verhaftet. Ein dichtes Netz von Informanten wurde um sie gespannt, um Desinformation zu streuen und Verleumdungs- und Zersetzungsmaßnahmen gegen sie durchzuführen. Am Beispiel seiner Schriftstellerkollegen erzählt Helmuth Frauendorfer die Geschichte deutschsprachiger literarischer Entwicklungen im rumänischen Banat in den siebziger und achtziger Jahren und deren Behinderung durch den Machtapparat des Diktators Nicolae Ceauşescu. Erst aus den Geheimdienstakten erfuhren die Autoren, wie hartnäckig ihre Verfolgung nicht nur in Rumänien, sondern auch nach der Ausreise in die Bundesrepublik war.“
Nach der Begrüßung durch Dr. Hubertus Knabe, Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, und der Filmvorführung findet ein Podiumsgespräch mit Herta Müller, Gerhardt Csejka, Helmuth Frauendorfer, Johann Lippet, Horst Samson, William Totok und Richard Wagner statt. Moderiert wird das Gespräch von Ernest Wichner, Leiter des Literaturhauses Berlin.
Die gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, des Instituts für Kultur und Geschichte Südosteuropas und des Literaturhauses Berlin findet im Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin, statt. Anmeldung ist erforderlich bei André Kockisch, Telefon: (0 30) 98 60 82-4 13, E-Mail: a.kockisch[ät]stiftung-hsh.de.
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