Reinhardt Schuster stellt vom 14. Oktober bis 11. November Malereien und Zeichnungen im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München aus. Die Eröffnung findet am 13. Oktober, 18.30 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers statt.
Schuster wurde 1936 in Brenndorf geboren, besuchte ein musisches Gymnasium in Bukarest und studierte ab 1958 an der dortigen Kunstakademie. Ersten Kunstunterricht erhielt er schon während der Schulzeit bei Hans Mattis-Teutsch, der Franz Marc sowie den avantgardistischen Künstlergruppen "Der Sturm" und "A bis Z" nahe stand und in Rumänien ein konsequenter Wegbereiter der Moderne war.
Für Schuster prägender war jedoch die Begegnung mit der rumänischen und - den Zeitumständen entsprechend in begrenztem Maß - internationalen Moderne. Vor allem von seinen Farben geht eine raumfüllende Klangwirkung aus. Für Beliebigkeit ist kein Platz, alles geschieht bewusst und durchdacht. Die Bilder entstehen nicht im Schnellverfahren, auch wenn sie aus wenigen einfachen Bildelementen zusammengesetzt sind. Reinhardt Schuster hat seit 1967 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland bestritten. Seit 1983 lebt er in Deutschland.
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