Einen Vortrag zum Thema „Waffen-SS: Die Eintrittsmotivation der Rumäniendeutschen“ hält der siebenbürgische Historiker Dr. Paul Milata am 23. Februar, 17.00 Uhr, in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Neppendorf bei Hermannstadt.
Die jüngere Vergangenheit der Deutschen im östlichen und südöstlichen Teil Europas ist in den letzten Jahren wiederholt Gegenstand von Auseinandersetzungen gewesen. Osteuropäische Staaten haben aus unterschiedlichen Anlässen auf die NS-Sympathien der „Volksdeutschen“ zwischen 1933 und 1945 hingewiesen, während von bundesdeutscher Seite die Vertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg in die Debatte eingebracht wurden. Was aber ist wirklich über das Verhalten der Deutschen in diesen Regionen Europas bekannt? Für das Gebiet von Rumänien bietet nun die Forschungsarbeit von Paul Milata eine Antwort auf diese Frage.
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