Die BNR hatte bereits Anfang 2010 beschlossen, sich TARGET2 anzuschließen, so wie es zuvor die Zentralbanken der meisten EU-Länder getan hatten (mit Ausnahme von Tschechien, Ungarn, Schweden und Großbritannien). TARGET1 wurde von den Nationalbanken des Euro-Raums Ende der 90er Jahre eingeführt, indem 17 nationale Zahlungssysteme untereinander verbunden wurden. Das Nachfolgesystem TARGET2 wurde 2007 lanciert und auf eine Vielzahl von nationalen Zentralbanken ausgedehnt, wird jedoch nur von den Zentralbanken Deutschlands, Frankreichs und Italiens unmittelbar angewandt. Weltweit verwenden rund 60000 Banken TARTGET2 und 91 Prozent aller Euro-Zahlungen erfolgen über dieses System. In Rumänien werden 22 Banken TARGET2 anwenden. Zu den Vorteilen zählen u.a. Sofortabrechnungen sowie geringere Kosten und höhere Effizienz beim Zahlungsverkehr. TARGET2 steht für Transaktionen von hohem Wert auch anderen rumänischen Banken offen, so der BNR-Gouverneur. Banken, die sich nicht an TARGET2 angeschlossen haben, tätigen ihren Zahlungsverkehr in Euro weiterhin entweder durch ihre Mutterbank oder die Partnerbanken im Ausland.
CC
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