Die Einnahmen von rund 1,6 Millionen Euro flossen einer Firma zu, die den damaligen Wahlkampf Năstases gegen Traian Băsescu organisierte. Năstase selbst bezeichnete das Verfahren als politisch motiviert und als von „Băsescu in Auftrag gegeben“. Der ausgebildete Anwalt kündigte an, Einspruch gegen das Urteil einzulegen. Gegen Năstase läuft ein weiterer Korruptionsprozess, der sogenannte „Tante Tamara-Fall“, in dem es um eine angebliche Erbschaft über 400 000 Dollar geht, deren Herkunft er nicht ausreichend rechtfertigen konnte. Die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft DNA untersucht den Kauf eines Grundstückes im Bukarester Zentrum im Jahr 1998, für das Năstase 11 000 Euro zahlte. Schätzungen zufolge soll der tatsächliche Wert 25 Mal soviel betragen haben.
HW
Artikel wurde bis jetzt noch nicht kommentiert.