Die finanzielle Unterstützung beträgt 120 000 Euro und beläuft sich auf zwei Jahre. Von dieser Summe sollen die Kosten für Personal, Ausstattung, Fahrzeug, ein Gerüst sowie die laufenden Kosten der Leitstelle beglichen werden. Als Personal sind drei Lokalkräfte eingeplant. Vorerst ist Ioana Deac Projektkoordinatorin und Steffen Mildner als beratender Experte tätig. Ein koordinierender Architekt wird momentan noch gesucht. Ab 1. Mai soll die Leitstelle ihre Arbeit in kompletter Besetzung aufnehmen.
Die Leitstelle sei als „Plattform für den Erfahrungsaustausch“ gedacht, so Mildner. Hier sollen sich Initiativen und Projekte, die um die Sicherung der Kirchenburgen als kulturhistorisch wertvolles Erbe der Siebenbürger Sachsen bemüht sind, gegenseitig über ihre Arbeit informieren. Der Schwerpunkt liegt zunächst im Kirchenbezirk Hermannstadt. Bestandsaufnahmen über den Reparaturbedarf an den Kirchenburgen sandten bisher drei der insgesamt fünf Kirchenbezirke: Hermannstadt, Schäßburg und Kronstadt.
sos
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