1. Januar 2011

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Wängsch zem Nuëigouhr

Ein Gedicht zum neuen Jahr, aufgezeichnet von Friedrich Schuster.
Wängsch zem Nuëigouhr

Ich wängschen ich en nuëi Gouhr,
ihre Gëildsåck ängje voul,
mät em Boindjel zāgedrëiht,
niche Fläcken ugenëiht!

Ich wängschen ich en nuëi Gouhr
ohne Sturm uch ohnen Houl,
dät äm Wänkter er net fraist
uch de Årbet net verlaist!

Ich wängschen ich en nuëi Gouhr,
ihrem Auto Sälwerstouhl,
mät vār Rāder, dai äng gouhn,
uch äm Schnī net blëiwe stouhn!

Ich wängschen ich en nuëi Gouhr
ohne Sorjen uch Gefouhr;
Lot det Känn uch dūn net hëin,
wunn äm Hois flejen de Spëin!

Ich wängschen ich en nuëi Gouhr,
wåt vergongen äs, wåt wour,
hot er sächer schui vergëißen,
wåte kit, soll net enttëischen!

Aufgezeichnet von Friedrich Schuster

Schlagworte: Gedicht, Mundart, Neujahr

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