Der
Deutschlandfunk widmet heute dem Bund der Vertriebenen (BdV) eine 45 Minuten lange Sendung. Das Feature „Etwaige Belastungen: Der BdV sucht seine Vergangenheit“ von Otto Köhler wird am 27. Juli 2010, 19.15 Uhr, im Deutschlandfunk ausgestrahlt.
Eine "Machbarkeitsstudie" des Bundes der Vertriebenen, die nicht zur Veröffentlichung bestimmt war, hat die Aufmerksamkeit mancher Medien erregt. Diese Studie über "etwaige nationalsozialistische Belastungen früherer BdV-Repräsentanten" wurde - zum Teil sogar auf eigene Kosten - in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte erarbeitet und hat zu keinem abschließenden Ergebnis geführt.
Das Material war lediglich eine "Entscheidungshilfe" für den BdV, ob es "sinnvoll" sei, eine umfangreiche Studie "über diesen Themenkreis" erstellen zu lassen. Die Sinnhaftigkeit einer solchen Studie wurde inzwischen vom Bund der Vertriebenen bejaht, der das Institut für Zeitgeschichte mit ihrer Ausarbeitung beauftragt. Sie soll noch in diesem Jahr vorgelegt werden, zum 60. Jahrestag der Verkündung der "Charta der deutschen Heimatvertriebenen". Das Feature fragt, wie das nach sechs Jahrzehnten nie hinterfragter Verbandsgeschichte machbar sein kann.
Mehr dazu auf der
Webseite des Deutschlandfunks.
Artikel wurde bis jetzt noch nicht kommentiert.