17. Februar 2011
Innenminister Heribert Rech und Ines Wenzel, Heilbronn. Foto: Alfred Mrass
Ministerpräsident Stefan Mappus behandelte in seiner umfassenden Festrede das Thema Unrecht der Vertreibung, das besondere Schicksal der Deutschen aus Russland und den Beitrag der Heimatvertriebenen zum Entstehen und Wachsen des Landes Baden-Württemberg. In klarer und eindeutiger Sprache verurteilte er die Vertreibung als Unrecht und bezeichnete die noch immer gültigen Benesch-Dekrete in der Tschechischen Republik als nicht vereinbar mit den Gesetzen der Europäischen Union als Wertegemeinschaft. Er sei froh, dass das Zentrum gegen Vertreibungen nun realisiert werde, betonte dabei auch den herausragenden Beitrag von Erika Steinbach. Besonders gewürdigt wurde der Beitrag der Heimatvertriebenen beim Aufbau von Baden-Württemberg. Baden-Württemberg habe in Artikel 2 seiner Landesverfassung das Recht auf Heimat als Menschenrecht festgeschrieben, man habe mit Innenminister Heribert Rech einen exzellenten und glaubwürdigen Landesbeauftragten für Vertriebene und Flüchtlinge. Baden-Württemberg habe sich stets als verlässlicher und aktiver Partner der Heimatvertriebenen und ihrer Verbände gesehen. Das werde mit ihm als Ministerpräsident auch so bleiben, so Mappus. Er freue sich deswegen auf weitere Begegnungen. Der Neujahrsempfang 2011 werde sicher nicht der letzte sein.
Alfred Mrass
Schlagworte: Baden-Württemberg, Vertriebene und Aussiedler, BdV
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