Wie in jedem Jahr lud das Leiterehepaar Brantsch zum traditionellen Faschingsball im Siebenbürgerheim Lechbruck ein. Der schön geschmückte Speisesaal schien am 18. Februar aus allen Nähten zu platzen, als die Heimbewohner, Mitarbeiter und Gäste an den reich mit siebenbürgischen Spezialitäten gedeckten Tischen Platz nahmen.
Zur Unterhaltung trug ein abwechslungsreiches Programm bei. Den musikalischen Rahmen bestritt mit ihrem Akkordeon Frau Ressler aus Steingaden, die auf dem gleichen Instrument fleißig von der Heimbewohnerin Dorothea Mühlsteffen unterstützt wurde. Viel Beifall erntete die Bewohner-Gymnastikgruppe (unter der Leitung der Ergotherapeutin Sylvia Krebs), deren älteste Teilnehmerin 96 Jahre und die jüngste 60 Jahre alt ist. Die Anwesenden ließen sich mitreißen zu einer "Reise um die Welt" (dargestellt von den Lechbrucker Tennisdamen) und ließen sich verzaubern wie in "1001 Nacht" von dem Hüftschwung der vier Bauchtänzerinnen (Mitarbeiterinnen des Siebenbürgerheims, unter der Leitung von Gretel Theil), die dieses Mal gemeinsam mit ihren Kindern auftraten. Frau Mild (Heimbewohnerin), als "Miss Seniorenheim" verkleidet, begrüßte "Herrn Alzheimer", und drei Mitarbeiterinnen stellten die Probleme einer Altenpflegerin in einem Sketsch dar.
 Gesangsdarbietung des Turnvereins. Foto: Gustav Brantsch |
Der Höhepunkt des Festes war die Tanzgarde Schwabsoien, die wieder einmal mit sexy Kostümen und hinreißender Show glänzte. An diesem Abend wurde viel getanzt und gelacht und die Mühe der Heimbewohner, sich zu kostümieren, hatte sich gelohnt, denn zum Schluss winkten den besten Masken schöne Preise. Insgesamt war dieser Faschingsball ein voller Erfolg, der allen Bewohnern (Rüstige als auch Pflegebedürftige) viel Freude und Spaß bereitete. Hiermit sei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, herzlich gedankt.
Hildegard Mild
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