SbZ
AKTUELL
Über
uns
Land
und Leute
Service
und Dialog
Organisationen
und Einrichtungen
Helft
uns helfen

Kontakt
Siebenbürgen, Rumänien, Siebenbuerger.de-Startseite

© Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.
» Diskussionsforen-Nutzungsbedingungen

Homepage Siebenbürgen
Suchen


Diskussionsforen


Newsletter


Chat


Gästebuch


E-Postkarten


Siebenbürger Kleinanzeigen-
markt




Impressum
Datenschutz


Dieses Forum wurde geschlossen. Sie finden unser neues Forum unter www.siebenbuerger.de/forum/
Eine neue Benutzeranmeldung ist erforderlich. Registrieren Sie sich jetzt >>


Diskussionsforen
SbZ-Leserecho
Kommentar: Der Transrapid ein Innovationserfolg

Neues Thema erstellen  
Registrieren | Ihr Profil | Voreinstellungen | Hilfe | Suchen

nächster neuer Beitrag | Nächster alter Beitrag
Autor Thema:   Kommentar: Der Transrapid ein Innovationserfolg
helle
Mitglied

Beiträge: 103
Von:NRW
Registriert: Jun 2001

erstellt am 19.04.2004 um 09:52 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von helle anzusehen!   Klicken Sie hier, um helle eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Wie schön dass wir Herrn Hedrich haben. Mir ist nur nicht ganz klar ob dieser Artikel (der nicht der erste zu dem Thema ist) sich im besten siebenbuergischen Stil eher mit Herrn Hedrich oder mehr mit dem Transrapid beschaeftigt. Den ersten Fall will ich nicht kommentieren, geht es aber um den Transrapid kann von einer objektiven Berichterstattung keine Rede sein.

Zumindest der Hinweis auf die andauernde kontroverse Diskussion fehlt. Man muss kein Gegner des Transrapid sein, sollte aber wenigstens im Sinne eines fairen Schlagabtausches auch mal folgende (unkommentierte) Argumente listen:

-der Transrapid benutzt als Antriebskonzept einen sogenannten linearen Langstator Antrieb, das kann man sich als aufgeschnittenen und gestreckten Motor vorstellen, bei dem die aktiven (stromfuehrenden) Komponenten am Fahrweg installiert sind und der Transrapid als "Erreger" wirkt und von dem erzeugten Wanderfeld mitgezogen wird. Da keine aktiven Komponenten im Zug selbst sitzen, kann dieser leicht und kompakt gebaut werden. Allerdings ist diese Variante sehr kostspielig und aufwendig (Streckenbau), da statt einem kompakten Motor im Zug dieser quasi "entlang der ganzen Strecke" gebaut wird.
-der Transrapid muss natuerlich mit Energie gefuettert werden und erzeugt demzufolge ebenfalls "Abgase", wenn auch nicht direkt wie das Auto.
-die Kosten fuer den Bau einer Transrapidstrecke liegen mindestens bei denen fuer eine neue ICE Strecke. Ein genauer Vergleich fehlt immer noch.
-die Stelzen (auch wenn Teile der Strecke ebenerdig gefuehrt werden) verschandeln die Landschaft und begrenzen den moeglichen Einsatz (Innenstadt, HBF).
-der Transrapid kann auch diversen Gruenden (Luftwiderstand, Energiebedarf) im Alltag wirtschaftlich mit nicht viel schneller als 300km/h betrieben werden. Das schafft aber auch ein ICE
-Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sind, je nach dem aus welchem Lager sie kommen, fuer den ICE mal positiv, mal negativ.
-nach 30 Jahren Entwicklungszeit ist das Konzept technologisch immer noch nicht schluessig und problembehaftet.
-Das Konzept ist zu starr (fixe Zuege) und unflexibel (nicht bis in die Innenstaedte hinein realisierbar, keine Zwischenhaltestellen) und kommt daher nur fuer Nischeneinsatz in der Peripherie im Frage.
-ein wirtschaftlicher Einsatz muss ueber hohe Fahrpreise wieder eingefahren werden, die in keinem Vergleich zum Nutzen fuer den Passagier stehen.

Und so weiter. Hinzu kommt dass in China mittlerweile sowas wie Ernuechterung eingetreten ist und der weitere Ausbau des Projekts in Frage steht.

-Helle


IP: gespeichert

Fritzi
Mitglied

Beiträge: 1180
Von:71638 Ludwigsburg
Registriert: Nov 2000

erstellt am 22.04.2004 um 11:01 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Fritzi anzusehen!   Klicken Sie hier, um Fritzi eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ich habe mich ehrlich gesagt nicht im Detail mit dem Thema Transrapid beschäftigt, aber die Idee eines Verkehrmittels, daß über unseren Köpfen schwebt, finde ich sehr anziehend. Es entfallen alle Brückenkonstruktionen, die bei kreuzenden Straßen nötig wären, das Gelände unter der Stelzentrasse kann man wirtschaftlich nutzen. Warum sollte eine Innenstadt ein Hinderniss sein, wenn alles überirdisch gebaut wird? Das spricht im Gegenteil für den Transrapid! Unten der normale Verkehr, oben der Transrapid! In Science-Fiction Entwürfen sieht man oft eine überirdisch geführte Verkehrsverbindung. Gerade in unserem engen Deutschland würde der Transrapid viel Nutzfläche freimachen. Man stelle sich einmal vor, all die Bahnstrecken wären weg! Ich glaube, es würde sich lohnen, mal die flächen zu berechnen, die durch den Transrapid frei werden würden. Voraussetzung dafür ist natürlich, daß es überhaupt erlaubt ist, die Flächen unter der Stelzentrasse zu nutzen. Ich weiß nicht, ob das Konzept des Transrapid das zuläßt...
Über die Verschandelung der Landschaft läßt sich gut streiten (wie im Falle der Windenergie). Eine normale Bahnlinienstrecke ist auch nicht sehr ansehlich.
Ich bin schon der Meinung, daß man es auch in Deutschland wenigstens mit dem Transrapid versuchen sollte. Es wird sowieso genug Geld für allerhand Konzepte verpulvert, weshalb nicht auch für den Transrapid?

IP: gespeichert

pedimed
Mitglied

Beiträge: 154
Von:Bayern,80336 München
Registriert: Jun 2003

erstellt am 28.04.2004 um 13:45 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von pedimed anzusehen!   Klicken Sie hier, um pedimed eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Laut TV-Nachricht wollen die Holländer,die ja durch Meeresnähe für Überschwemmungsgefahr
empfindlich sind,einen Transrapid bauen,der
dann im Anschluss bis Hamburg erweitert
werden soll.Wenn die Bayern es nicht schon
vorher von München zum Flughafen schaffen,
wäre das ein Projekt,daß auch Deutschland
sein Produkt als Inlandreklame benutzt und
somit der Wirtschaft auf die Beine hilft.
Wer kann Herrn Eichel entsprechend motivieren?..??...??? nfu pedimed

IP: gespeichert

Fritzi
Mitglied

Beiträge: 1180
Von:71638 Ludwigsburg
Registriert: Nov 2000

erstellt am 03.05.2004 um 10:12 Uhr    Klicken Sie hier, um sich das Profil von Fritzi anzusehen!   Klicken Sie hier, um Fritzi eine eMail zu senden!     Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Wie wär es, wenn die Industrie mal sowas in Eigenregie aufstellt, ohne finanzielle Hilfe vom Staat (Steuerzahler)? Einerseits wollen alle Privatisiserung, andererseits kassieren sie gerne ab.
Muß Herr Eichel jedem helfen, auch wenn der traumhafte Gewinne erzielt?

IP: gespeichert


Alle Zeitangaben werden im GMT (DE) - Format dargestellt.

nächster neuer Beitrag | nächster älterer Beitrag

Administration: Thema schliessen | Archivieren/Bewegen | Thema löschen
Neues Thema erstellen!  
Gehe zu:


Weitere siebenbürgische Diskussionsforen finden Sie auf den Seiten der Siebenbürgen Community Rokestuf.de

Kontakt | Siebenbürgen Rumänien Portal

Powered by Infopop www.infopop.com © 2000
Deutsche Version von www.thinkfactory.de
Ultimate Bulletin Board 5.46a




Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.
Karlstraße 100 · 80335 München · Telefon: 089/236609-0
Fax: 089/236609-15 · E-Mail: info@siebenbuerger.de



Sitemap
Haftungsausschluss
Seite empfehlen
Für Ihre Homepage
Ihr Link zu uns

nach oben