De Truden uch de Mialtsch

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walter-georg
Erstellt am 12.06.2010, 07:43 Uhr und am 12.06.2010, 07:46 Uhr geändert.
Der Tschoke Sam eus der Millguas huat zwä hiasch Kah, da vill Mialtsch gowen. Amdot bekume sa uch det best Gras uch Hua uch derluengst noch muntsch ualt en Riep.
Am en Zetch awer gowen de Lori uch de Berta ängjen wienijer Mialtsch, ähnen dot der olt Sam iast bam Freßen geiandert hat. Um Ufunk ducht hia, se weren krunk uch rief den Vahorzt, awer die fund niast. Hiess nuer, et muesst iast undert sien, awer woht?

Ian der kunian Nocht det hia sich of de Leuer. Wa et zwielf schliach, kum en leicht Wängj un em verbah uch de Stualdirr gieng of. Wa hia dor gieng, soch e de Truden, wa sa vun den Kahn siechten.
Der orem Gebeuer nuhm schnial de Miastgofel uch wuhl ian de Truden schlähn. Dot gieng awer niet, dänn dot sien chia Giester. Truetzdem verschwunde se.

Ian der nächsten Zetch gowen de Kah iwerhieft niche mie Mialtsch. Hia muesst se verkiefen.

walter-georg, der Soks


Wie noch mie Meeren uch luastich Geschichten liase wiall, sol of de Setch vun Duanerschmort (Donnersmarkt) gähn. Dä fangj er en Hufen

der Ijel
Erstellt am 12.06.2010, 13:27 Uhr und am 12.06.2010, 13:37 Uhr geändert.
[i]wa de Truden vun den Kahn siechten.

De Trudden hun un der Keah gesiugen ?
huet de Keah de Trudden net besīcht ?

Danke Walter vuer des interessant åwergluwens Geschicht.

Wīsst Tea uch wa der Såks de Keah hīsst da netmih kålwt uch nichen Mälch git ?

walter-georg
Erstellt am 16.06.2010, 22:50 Uhr
Na Martin, awer esi, wa ech dech kiennen, wirst tau mir diet Gehiemnes bestiemt miatdielen. Danke.

walter-georg

der Ijel
Erstellt am 17.06.2010, 11:11 Uhr
Git de Keah iwerhieft nichen mī Mialtsch, Mältch, Maltch, oder Malich hīsst em se messich, åf Såksesch. Dot kit sächer vum Detschen müßig, unfruchtbar.
Derzea huet der Blōch e Sprächwiurt:
Mai degrabă o vacă stearpă ţi-ar da lapte decat zgărcitul vreun ban.
Wa de Trudden de Keah gemolken hun, erzillt uch der Klaus Stephani,
åf Seite 141 ä senjem Bäjelchen „Das goldene Horn“

der Ijel
Erstellt am 17.06.2010, 12:30 Uhr
„Um Fritten“= Um Geschätz
hun de Trudden de Keah gemolken.
Esi erzohlten da old Gebeoren fräher.
Wun et nea passiert, dått en Keah åwīsst nichen Mealtch mih gow, mosst em de Stōlldir mat fraschem Råndchebleat (Kålfsbleat) bestrēchen, uch iwer de Dir en Truddekretz molen.
Ǻf des Uert bliwen de Trudden färr vun der betrēfender Keah.
Än der Neht vu Moritzdorf soll vuer longer Zegt en old Īch gestunde senj.
Des Īch wor esi besangders gewuessen, sa soch eos
wa e machtich Paraplē, oder Rēneschirm.
Esi erzohlte sich de Legt deamols, de Trudden eos dem gūnzen Nösnerlūnd weden sich ba deser Īch zem dūnzen versummeln, nodem se um Fritten, um Geschätz
gemolken hatten.
Än der Nuecht, won de Trudden dūnzten, wor der Krawall, uch det Gedremmer esi stoark,
dått de Legt ä Moritzdorf eos dem Schlōf erwåchten.
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Vuer treissich Gohren hun de Legt vu Moritzdorf
dem Klaus Stephani des Geschicht åf Såksesch erzohlt,
hia huet se åf detsch åfgeschriwen,
end ech hu se nea änt Såchsesch iwersåtzt.

Das goldene Horn Seite 141

walter-georg
Erstellt am 18.07.2010, 23:30 Uhr
Der Gīst vum Rēch

Līder muesst ech meng iwer ualles gelahft Duannerschmort schīn ualz Kängj verläßen. Villecht uch eus diesem Griangt wiall ech em bias zem Dīt meng Unerkiennung schinken!

Iam Wäntcher såße mer oft luengzt dem Uawe uch leuschten den Mēre vun den Ålde. Da hun niet sualghe Såchen erzålt, da mir dau niet verstiangde - īntlich verstähn ech se bias hetch niet, awer ech dinke, da Ålde wūlen dåt uch esi. Vilecht ias et uch beßer, wunn em ser niet ualles erklere kūn. Iam Fueljenden wiall ech esi en Mēr erzialen. Sa ståmmt vun menger Puschkegrieß:

"Ir Kängj", säht se, "hōt ir ech īst det Tutner Rēch genah ugesahn?"
"Na, Grieß", sähde mir, "waram frecht er?"
" Oh, oh, dä gitt et en Problem!" Trä såch sa es un und måcht et noch spuenender:
"Wa sål ech sähn... Dä gitt et en Gīst. Di erlūft aus niet, dåt mer zem Baspial miat den Schīnern oder Bulkeschern Kontakt åfnian. Am dåt hun da uch esi en pruestijen Dialekt. Kom kūn em se verstähn. Dåt luat nuer um Gīst."

"Waram erlūft di dåt niet", wūl ech wiassen.
"Dåt wīß ech uch niet", säht de Grīß, "awer ech kūn et mer dinken..."
"Säht, Grieß, säht, waram måcht dī dåt?", wūle mer wiassen. Da Ålt wurd nähdinklich:
"Ech dinke, dī wūl niet, dått de Schīner uch de Bulkescher ausen hiaschen Dialekt stiale. Åf dem Weißiardrēch hu mer niche Gīst, amwått hangher dem Rēch nuer Bläch wunne, uch da kienne siwasi niet Soksesch..."

Nä ville Gähre bian ech ian de Friemd kun uch hun uch under såchzesch Dialekter kiene gelīrt. Interessant wår, dåt se Gōr behīft hun, iar Dialekt wēr der hiescht. Dä bian ech schīn ian`t Griwle kun. Esi zem Baspial git et ian Duanerschmort Ballutsche uch ia Klischenke Putzegedährer, awer dåt sien chia de salf Gedahrer... Villecht wår uch dä e Gīst, di et niet erlūft hōt, dies Gedahrer åf de gleche Nume ze dīfen.

Meng Grieß ias ian der Zwiaschenzetch geschtarwe. Sa wår bias zerlēzt der Mīnung, dåt der Duanerschmarter Dialekt der hiescht wēr. Ech dinke, em sīl er diese Gluwe läßen...




walter-georg
Erstellt am 24.07.2010, 01:04 Uhr
Dåt niedertrachtich Lis

walter-georg
Erstellt am 24.07.2010, 01:06 Uhr

Dot niedertrachtich Lis

walter-georg
Erstellt am 25.07.2010, 09:24 Uhr
Dåt niedertrachtich Lis

Åf der Ah hōt vuar viele Gähre det Tschåkelis gewunnt. Ech persönlich hunn et niet esi gaut gekūnt, awer meng Puschkegrīß hōt vill vun em erzålt.

Iat wår fuell wa en Muadesåck, huat awer en sīr licht Miell. E jeder, dī sich miat iem ugelōcht hōt, wurd vum Lis durch den Kakao gezuache. Iwer dēn hōt iat trä esi licht Mērcher erfangde, dåt et se bias zerlezt sigōr salwest geglūft hōt.

Besangders schwēr huat et der Sim, iar Mūn, awer hia måcht esi, ualz witt e niet hīre. Truezdem såch em em un, dåt et iem niet ualesīnt wår, dänn hia wår ängje bekritt.

Un em Dåch huat det Lis wieder iast ze krakele, åf dåt der Sim säht: "Weif, wunn tau esi wetcher måchst, wird dech der Harrgott åf seng Ohrt besträfe. Dink un meng Wiarter." Det Lis fieng nuer un ze låche: "Tau uch deng Harrgott, dī hōt undert ze daun, ualz åf esi Klienegete ze ōchten. Eußerdēm gähn ech chia e jede Siangduch ian de Kirch. Dä setch e mich bestiemmt uch verzuaht mer ualles.!
"Glīf dåt nuer niet", säht der Sim, "Dī setch ualles!"

Näh er gewiass Zetch hōt et det Lis gelähmt. "Setchzt te", säht der Sim trä, "aus Harrgott schlīt niet miat dem Kliapel!" Det Lis schwich nau wa der Draak iam Gras, awer et hōt em uch niet gehualfe. Kurtsch dernäh ias et geschtarwe. Nähiar ias det Gesicht vum Sim wieder åfgonge, wa de Suann desmarjest.

Meng Grieß hōt aus dies Geschicht ängje wieder erzålt uch säht trä: "Irr Gange, suat uschtiandich, niet riad licht iwer de Letch, suenzt kūn ech uch iast passiere." Sa wår hualt en glīwich Frah.


walter-georg
Erstellt am 25.07.2010, 20:39 Uhr und am 25.07.2010, 20:55 Uhr geändert.
Der Mähn, die Bitank!

Ualz Kängj hu mer ian den lunken Äwenden iam Wängjer den Ålden zaugehīrt. Ihntlich wåren et nuer Fraen, dänn de Mianner huade fuar Geschichten nichen Zetch. Ech wīß uch niet waram, awer ech dinken, da wåren der Mīnung, dåt diet Problem fuar sah ze biallich wår. Sa drunken iar Kientschen Weng uch gienge trä schläfen. Vilecht hōt em dau diet angder Uarbetsdīlung verstunde. Jedefualls wår dåt dau gūnz normal.
Ech dinken awer uch, dåt de Mianner dau niche Fantasī huade. Em sål mer entschialdijen, wunn ech diet sähn, awer bias hetch bian ech der Mīnung, dåt se ian dieser Bezahung ziemlich pruestich wåren. Dåt kitt beschtiemt uch dajer, dåt sa sich niakest miat den Kliene beschefticht hun. Dåt wår dau esi.
Mir awer, de Kängj, wåre sīr nuagīrich. Amdåt wåre mer frī, wunn mer wienichstenz darbah wåren. Em sål mer entschialdijen am dies lunk Ialīdung, awer dåt wīß em hetchzedåch komm nōch.

De Fraen hunn vill Såchen erzålt, da bestiemt uch miat vill Fantasī verbangde wåren awer, waram uch niet, Hīftsåch, se wåre spuenend. Miat der Währhīt huat dåt Gūnz niet ängjen vill ze daun. Eus diesem Griangd klangjt uch de fueljend Geschicht vilecht niet gūnz vun dieser Wialt. Ech erziale se truezdem, beßer gesäht, ech läßen de Trengemaun erzialen:

"Un em Äwend wår der Mähn ruend. Die wår nä menger Mīnung en ziemlich komesch Iard. Iar sähde, e hatt īst ze ausem Planete gehīrt, awer dåt wiasse mir chia niet. Et sål awer Letch gian, da ba diesem veriakte Mähn uch verriakt warde. Na, na, irr Kängj, dī ias schīn verriakt, dänn ualdīst schengj e gūnz, trä ängje wienijer uch am en Zetch iwerhīft nimi. Trä awer kitt e wieder, wai, dåt ian der Schlåch sīl trefe! Ech dinke, dī spillt miat aus wa e wiall!"

"Awer Trengemaun", säht det Zirr, "markt irr niet, dåt sich dåt ängje wieder widerhualt? Ech wīß chia uch niet waram, awer dä mieß iast undert sien."

"Kängj, ech bian vill ualgher uch wīß amdåt beschtiemt beßer. Der Mähn ias wiarlech en Ohrschloch! Uch, wīßte, am wåt: Un em Äwend muesste mer det Hua hīm bruenge. Esi long noch de Suan geschinnen hōt, wår ualles nōch gaut. Awer da Ohrem miess sich chia uch eusrauen. Am dåt hōt chia der Harrgott de Mähn ian de Wialt gesazt. Uch, wīßt te, wåt di Saper hōt gedähn: E hōt sich īfåch hangjer de Wualke verkroche, wai, dåt ian der Schlåch nōchīst sil trefe! Uch, wīßt te, wåt trä passiert ias: Mir sien miat dem Hua ian de Growe gefōre! Nå, wåt mīnzt te nau?

"Trengemaun", versiakt det Sus ze erkleren: " der Mähn kūn chia niet ängje schenge. Dåt hunn ech ian der Schīl gelīrt."

"Esi, esi, irr Okoschpruestijen", recht sich de Maun åff, "uch, waram niet, wunn em frächen dierf? Waram, dau Schäf vun em Weif, hōt en trä der Harrgottvoter dōr gedähn, ha? Dī mieß ian der Nōcht schenge wunn de ōrem Suann uch iar Rau miess hunn, uch fartich, Bitank, wåt e ias!"

Nä ville Gähre wår ech verlaft. Mer såße miat dem Liefken åf em Grumpes uch wūlen sigor licht Såche måche... Līder hōt der Mähn de gūnz Zetch geschinne, wai, dåt ian der Schlåch trefe sīl. Dī schengj ängje nuer dūn, wunn et niet briecht...

walter-georg
Erstellt am 25.07.2010, 22:54 Uhr und am 25.07.2010, 22:55 Uhr geändert.
Det Ierlächt

Nähdem ech de fuaricht Geschicht erzålt hun, frecht mech Iemest, waram ech esiiast nōch erzialen. De Begrangjung wår, dåt mer chia hetch ian er gūnz underen Wialt liawe, ian dēr Mērcher der Vergongenhīt ugehīren. Dem kūn ech nuer entgejesazen, dåt em trä da gūnz - oder fuast - Geschicht euslesche miesst. Waram siele mer aus der Vergongenhīt niet åfschreiwe, dänn under Vīlker måchen et chia uch. Sien mir dä villecht pruestijer?

Mir schmunzeln iwer Dēn oder Dah, awer dau wår et hualt esi. Totsåch ias, dåt mer es fuar aus Olde niet schumme miesse. Wēm et niet gefuallt, dī miess chia niet liase. Dåt ias, wa dåt Gedicht miat dem Vijeltsche. Dem wår dåt uch egal, of et dem Mäntsche gefuallen hōt, dåt iat sangt. Diet kiennt chia bestiemmt ejed ualjer Såks. Ualsi liajen ech los, niet awer bevuar ech mech ba`m Martin, dem Ijel, bedunke! Hia hōt mer babrōcht, wah em Såkzesch schreiwt!.

Angden un der Gemīn ias de Kiakel mī ereus kunn wa ba aus. Dåt kangd em nuer esi erklere, amwåt et dä brieder wår. Eus diesem Griangd hōt sich däh det Wuasser uch länger åfgehålden. Genah am diet gīt et:

Un em Äwend ias en Schīner ian aus Gemīn kunn am seng Duachter ze besiake. Wa hia iwer de Briak ias kunn, muesst e īntlich lianks ōbīje, awer riachts wår nōch Wuasser. Eus dēm hōt et ängje wieder geglitzert. Hia hōt geducht, et wēr iemest miat der Låmp, dī en zem Zīl fahre wīl. Eus diesem Griangd ias hia dem Lächt - awer et wåre chia mī - ängje wetcher gefuelcht uch ias ängje wetcher ian`t Augliak marschīrt. Um nächste Muarje hōt em en nuer nōch durch en Hund entdakt.

Zaufiallich wår der Tummesmisch derbah. Dī kūnt den Dīde niet, ualsi huat e uch niche Griangd, en Lijen ze erzialen. Seng Wiarter wåren: "Ech hun de Mäntsche gesahn, awer nä der Briak hōt e fåltsch ogebīcht. Ech wūl en warnen, awer ech kangd niet: Mir huat et de Spräch verschlähn. Waram, kūn ech mer niet erklere. Ech kangd nuer nōch sahn, wa dī ōrem Deiwel ian seng Augliak gongen ias. Wa hia sich nimi gerahrt hot, kangd ech wieder normal gähn uch riade. Awer nuer dau."

De Geschicht miat dem Ierlächt hōt sich uch ian undere Gejende eramgesproche. Sål ejeder dinke, wåt e wiall. Ech hunn chia nuer erzålt.

walter-georg
Erstellt am 27.07.2010, 11:17 Uhr
De iwerlōcht Maisiaster

Ualz Kängj hu mer oft åf der Guass gespillt. Kēn Äwend såche mer fuast ängjen en ualjer Frah miat dem Binkeltschen vuar iar Heus kunn. Sa huat en kråmme Stock ian der Hūnd, miat dem se sich stiatzt. Et wår da old Tschåkemaisiaster.

Ualdīst gienge mer luengzt se uch hīrden er zau, amwåt sa esi hiasch Mērcher kangt erziale. De mīsten hun ech ian der Zwiaschenzetch vergēße, awer iast warden ech niakest vergeße: Sah krakēlt - beschtiemmt miat Riacht -, wa augebieldet vill sien, "awer genah dah", mīnt de Maisiaster, "schparren det Miell ängjen um schtarksten åf. Awer markt ech, irr Kängj: Uch wunn ian de kunian hangdert Gähr nichemī Pruestichen åf de Wialt kunn, git et nōch ängjen iar zevill! Irr ward schī sahn..."

Ech dinken, sah huat riacht!

walter-georg
Erstellt am 29.07.2010, 17:07 Uhr
Der Dīt

Da åld Machlangerian wår en glīwich, awer glechzetchich en sīr åwerglīwich Frah. Sa huat zwä Kuazen; en schwuarz uch en weiß. Da Ihrscht stund fuar den Deiwel - ualsi fuar de Hall -, da Zwēt fuar den Harrgott - ualsi fuar den Hiemel. Sa säht ängje, dåt da Kuaz, da ze īrscht schtierwt, er zīcht, wä sa nä dem Dīt lunde witt.

Nä en pōr Gähre wår se um Schtarwe, awer de Kuaze wåre nōch ualebīd muenter. Trä hōt se den Dōch verfliacht, un dēm er dies Idē ias kunn.

Mer hu se begrōwe, da åld Machlangerian, wiassen awer bias hetch uch niet, wår em se "repartisīrt" hōt. Ech tippe mī åf de schwuarz Kuaz, dänn sa wår mi licht wa gaut - dåt åld Schiampes -, awer, wa gesäht, et bleift en Gehīmnes, dänn gemualtch hōt se sich bias åf den heghijen Dåch niet, niemel, am Gandåch ze sähn...

walter-georg
Erstellt am 29.07.2010, 17:42 Uhr
Der Biar

Farr vun der Gemīn, un em Biaschrund, wunnt der Sfîrcă. Wa da Letch dōr sie kunn, wīß em bias hetch niet. Ihntlich wåre se chia neher un Wulfendråff gewiast, awer sa hu sich ängjen ze den Duanerschmartern gezålt.

Un em Dåch kūm da åld lele Mărie zaus. Se schinn sīr bekritt. Wa ech se frēcht, wåt se hatt, fieng se un en Geschicht ze erziale, da komm zem glīwen ias! Ech erziale se åf såkzesch:

"Et wår Äwend. Ech såß åf dem Binkeltschen luengzt dem Uawe. Åwīst hīrt ech Kråch eus dem Schwengestuall uch lieff euße. Dä såch ech en Rīsen, dī det Schweng ewechschlapt.
`He Mäntsch`, hunn ech gebaddelt, `läß mer - ech bidden dech - meng Schweng hah, dänn suenzt hunn ech chia niastmī zem Ehße!` Dī hōt awer niet hīre wialle uch ias miat dem Gedahr ian de Biasch gonge.

Um fueljenden Marjen bian ech der Spur nähgonge. Fangden hunn ech nuer nōch en pōr Knōche uch Biarenhähr. Trä wuasst ech uch, waram dī mech niet verschtunden hōt - oder wūl."

Meng Grīß hōt trä der Ålder Ualdiast ian de Rucksåck gedähn. Åf dåt ias se gonge. Dernäh hōt em se nimi gesahn.

walter-georg
Erstellt am 02.08.2010, 07:51 Uhr und am 02.08.2010, 07:54 Uhr geändert.
Det Geschpianzt


Uawen un der Gemīn gåf et en Heus, dåt komm iemest betraden hōt. Dä wunnt det Lis miat sengem Mūn. Dī kūm vun Eußerhualf, awer niemest wuasst, wähär. Miat de Leghen huade se nichen Kontakt. Der Detsch witt derzau sähn, se wēren Eigenbrödler oder esi ähnlich.

De Zwē huaden e Metschen, det Maio. Dåt Kängj schpillt nuer iam Hōf uch derzau ängjen elīn. Wunn em et åf der Schträß - iat gieng ualdīst ian de Kopratiw iakīfe - uschpåch, ließ et de Ugen nä ōwen uch unfert niemesten.

Wa det Maio ewienich grießer wår, gieng et miat den pōr Schäfe, da se huade, åf de Wīd. Ualdīst såch em et miat dem Kauhīrte riade, suenzt miat niementeren.

Am en Zetch ias det Maio verschwangden - de Schäf uch. Em munkelt, et wēr vum Hīrte schwonger gewiast, awer da åld Fraen miesse chia ängje Schtoff zem Erzialen hunn, uch wunn se nichen hunn, trä erfangje se hualt Mērcher. De Ualghern haden et amdåt ambrōcht - sähde se. Jedefuallz sien kurtsch Zetch näh dem Verschwangje vum Maio uch seng Ualghern ewēchgezuage. Niemest wīß, wōr se sien. Dernäh hōt ian dem Heus niemestmī gewunnt.

Iar mī beschwiaren, ian dem Heus ian Nōchte miat Gewadder - nuer dūn - en pōr mial Gereisch gehīrt ze hunn. Sa mīnen, et wēr de Sīl vum Maio, da niet zer Rau kēm.

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