Nachrichten aus Brenndorf

Nachrichten aus dem Heimatort

4. Januar 2015

Rückblick auf einige Ereignisse der letzten Monate in Brenndorf. Als Autor zeichnet Manfred Copony, Kurator der Evangelischen Kirchengemeinde Brenndorf.
Am Pfingstmontag, dem 9. Juni 2014, feierten wir Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Brenndorf. Danach gab es wieder Kaffee und Kuchen im Pfarrhaus. Ich übermittelte traditionsgemäß Grüße seitens der „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ aus Deutschland. Da ich im Backofen Rahmhanklich für die Kronstädter Honterusgemeinde vorbereitet hatte, konnte ich auch den Brenndörfern und Petersbergern welchen anbieten. Ich hoffe, jemanden zu finden, der mir künftig bei den sehr aufwändigen und anstrengenden Backarbeiten behilflich sein wird.

„Tag des offenen Denkmals“

Die Kirchengemeinde Brenndorf hat den „Tag des offenen Denkmals“ am 13. September genutzt, um seine Tore für Gäste zu öffnen. So haben rund 40 interessierte Leute unsere renovierte Kirche besichtigt. Mein Sohn Gabriel und die Kinder von Emilia Schuster halfen sowohl bei den Vorbereitungen als auch bei der Aufsicht mit. Es gab Kaffee oder Tee für jeden, der Lust darauf hatte.

Der Kirchturm in Brenndorf wird seit Mitte ...Der Kirchturm in Brenndorf wird seit Mitte Oktober 2014 renoviert. Foto: Manfred Copony Wie schon berichtet, wurden seit Mitte Oktober 2014 mehrere Arbeiten am Kirchturm durchgeführt. Nachdem innen verputzt worden war, wurden die Holzarbeiten begonnen. Das untere Dach des Kirchturms wurde neu gedeckt. Das alte Blech von den Lukarnen wird mit neuem Kupferblech ersetzt. Das Wetter spielte leider zurzeit nicht mit. Es regnete mehrere Tage. Dennoch tun die Handwerker ihr Bestes, um vorwärts zu kommen. Am Turm unter der Glocke bereiteten sie das Kupferblech für die Lukarnen vor.

Das Innere der renovierten Scheune im Pfarrhof sieht nun viel besser aus. In der linken Hälfte wurden schon viele alte Gegenstände ausgestellt. Landwirtschaftliche Geräte, Presse für Wein, alte Rodeln, Skier, Schlittschuhe, Truhen, altes Werkzeug, alte Utensilien, die beim Brotbacken genutzt werden, altes Fahrrad und vieles mehr können nun in der Scheune besichtigt werden. Manches davon wird auch noch genutzt.
Blick in die Scheune, die eine Ausstellung mit ...Blick in die Scheune, die eine Ausstellung mit landwirtschaftlichen Geräten beherbergt. Foto: Manfred Copony Die Mitte der Scheune kann mit den danebenliegenden Kulissen für Veranstaltungen genutzt werden. Über 60 Personen haben Platz, sich in einer einmaligen Atmosphäre zu unterhalten bei Speis und Trank oder bei anderen Aktivitäten. Die Scheune könnte natürlich auch beim für August 2016 oder 2017 geplanten Begegnungsfest aller Brenndörfer genutzt werden.

Martinstag

Eine andere Aktivität wäre zum Beispiel der Martinstag, der nun schon seit sechs Jahren auf dem Pfarrhof in Brenndorf gefeiert wird. Eigentlich würde man nur bei schlechtem Wetter in die Scheune ausweichen. Im Normalfall verläuft dieser Tag im Hof. In diesem Jahr waren wieder die Schüler der Grundschule aus Brenndorf, die Kinder der Gemeindeglieder, drei Kinder aus dem Honterusgymnasium und einige Kinder aus Tartlau dabei. Der Martinstag wurde diesmal von einem Fernsehteam aus Bukarest gefilmt. Der Bericht wurde in der „Akzente“-Sendung in deutscher Sprache des Rumänischen Fernsehens TVR1 am 17. November 2014 ausgestrahlt.
Seit sechs Jahren feiern zahlreiche Kinder den ...Seit sechs Jahren feiern zahlreiche Kinder den Martinstag in Brenndorf. Foto: Manfred Copony Der Ablauf war ähnlich wie in den vorigen Jahren. Zuerst die Wettbewerbe (Stelzenlauf, Sackhüpfen, Eierlauf), danach der Laternenumzug und zum Schluss das große Lagerfeuer. Prämien gab es für Kürbisse und Laternen. Die vielen Prämien stammten von der Saxonia Stiftung und erfreuten viele Gewinner. Zum guten Gelingen trugen auch drei Paare der rumänischen Tanzgruppe aus Brenndorf bei. Sie begeisterten mit drei flotten Tänzen. Außer Kürbiskuchen, Apfelkuchen, Striezel gab es auch ein Stück Pizza für jedermann. Ein netter Nachbar (er arbeitete früher in einer Pizzaria in Rom) und mein Sohn Gabriel bereiteten die leckeren Stücke im Backofen zu.

Gedenken an unsere Toten

Am Totensonntag, dem 23. November 2014, besuchten viele Leute den Gottesdienst mit Abendmahl. Die Blasmusik Petersberg spielte ergreifende Stücke. Alle 32 seit dem Totensonntag 2013 verstorbenen Brenndörfer wurden namentlich erwähnt, und es wurde ihrer gedacht. Auf dem Friedhof wurden die Herbstarbeiten rechtzeitig erledigt. Hans Zacharias, der den Friedhof zusammen mit Hilda Schuster und Manfred Copony betreut, hat es geschafft, die Reste von der Hecke und anderen Müll zu verbrennen. Die Stege und Gräber wurden gesäubert. Am Freitag verteilte ich die Kränze auf den Gräbern, zwei davon wurden an den Heldendenkmälern angebracht.

Am 10. Dezember 2014 fand die Adventsfeier im Pfarrhaus in Brenndorf statt. Es war wieder eine gemütliche Feier bei selbstgebackenem Weihnachtsgebäck, Salzigem, Kaffee, Tee und anderen Getränken. Bei Kerzenlicht ließen wir gemeinsam Weihnachtslieder erklingen. Pfarrer Dr. Peter Klein hatte die Gitarre dabei, und so konnten alle die angestimmten Adventslieder mitsingen. Zudem hatte er wieder eine interessante Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen bereit. Dank der großzügigen Unterstützung durch die „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ wurden zum Schluss die Päckchen an alle Gemeindeglieder verteilt.

Manfred Copony

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