Schlagwort: Schlattner
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Volles (Literatur-)Haus bei Adameșteanu und Schlattner
Zwei Veranstaltungen waren beim diesjährigen Literaturfest München der rumänischen bzw. der siebenbürgisch-sächsischen Literatur gewidmet: Am 24. April stellte die rumänische Schriftstellerin Gabriela Adameşteanu ihren kürzlich im Wallstein Verlag erschienenen Roman „Stimmen auf Abstand“ vor; um Eginald Schlattner und besonders seinen Roman „Rote Handschuhe“ (2001) ging es am 30. April. An beiden Abenden war die Bibliothek des Literaturhauses München voll, obwohl sich der Frühling von seiner besten Seite zeigte – Literatur kann genauso anziehend sein wie ein Spritz im Freien am ersten lauen Abend des Jahres. mehr...
In München: Veranstaltung zu Eginald Schlattner
Im Rahmen des Literaturfests München findet am Donnerstag, 30. April, um 18.30 Uhr eine Veranstaltung im Literaturhaus zum rumäniendeutschen Schriftsteller Eginald Schlattner statt. mehr...
Eginald Schlattners neuer Roman „Die dritte Nacht“
Eginald Schlattner kehrt in seinem neuen Roman „Die dritte Nacht“, erschienen im Pop Verlag in Ludwigsburg, noch einmal in seinen siebenbürgisch-banatischen Erinnerungsraum zurück – mit Witz, Wehmut und feiner Selbstironie. mehr...
Ins Füllhorn gestoßen: Eginald Schlattners Roman „Die dritte Nacht“
Eginald Schlattner hat einen schmalen Roman geschrieben. Wollte man das auf Altersweisheit zurückführen, täte man ihm Unrecht. Denn zum einen hat der Romancier zwar spät debütiert, dafür mit einer Wucht, dass er den Gedanken an sein Lebensalter stets in den Hintergrund zu drängen vermochte. Zum anderen hat er immer schon auf einen Erfahrungsschatz zurückgreifen können, der in einer nahezu paradigmatisch siebenbürgischen Kindheit und Jugend sowie in einer so frühen wie schmerzlichen Auseinandersetzung mit dem rumänischen Stalinismus und Sozialismus begründet liegt. Dass spezielles Wissen und umfassende Bildung sich zur Weisheit geläutert hätten, das hat er nicht zugelassen, erzählt hat er von alledem mit einer Verve, die auch heute nicht nachlässt. mehr...
Zwei Schlattner-Filme am 30. November in Heilbronn
Im Rahmen der Filmreihe „Siebenbürgen heute – eine europäische Landschaft“ werden zwei Dokumentarfilme über Eginald Schlattner gezeigt. Die Vorführung findet am Donnerstag, dem 30. November, um 19.30 Uhr im Kinostar Arthaus Heilbronn/im Marrahaus, Kirchbrunnenstraße 3, statt. Nach der Filmvorführung folgt ein Gespräch mit Christel Ungar, der Regisseurin der beiden Filme. mehr...
Jubiläumstagung für Eginald Schlattner in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen
„Wie so oft, wenn ich zu schreiben beginne, passiert es: Angebahntes, vage auf zwei, drei Kapitel angelegt, ufert aus. Die Befürchtung steht im Raum: dass die Erzählfreude ungeahnte Kreise zieht“, bekennt Eginald Schlattner in seinem Roman „Schattenspiele toter Mädchen“. Wer den Rothberger Pfarrer einmal persönlich erlebt hat oder eines seiner Bücher, auch wenn nur um kurz reinzuschmökern, aufgeschlagen hat, kann sich dem Bann seiner mit gut pointiertem Humor durchsetzten Erzählfreude nicht entziehen. mehr...
„Es sind mir Bücher geglückt“. Um das Mindeste zu sagen: Eginald Schlattner zum 90.
Spät hat er zu publizieren begonnen, viel ist es geworden und wird stetig mehr. An Opulenz überboten wird Eginald Schlattners Schreiben nur von denen, die darüber schreiben, es gibt eine Vielzahl an schwelgerischen oder kritischen, wissenschaftlich anspruchsvollen oder aber medial unterhaltsamen Werken und Machwerken zu den vielfältigen Hypostasen des Schriftstellers, Pfarrers im siebenbürgischen Rothberg und in rumänischen Gefängnissen, des Zeitzeugen und Künders vom Untergang jener Welt, die er künstlerisch, geistig und geistlich lebt – wie nur er es vermag. Eginald Schlattner wird heute 90. mehr...
Spannend bis zum Amen: In Rothberg ist der liebe Gott auch nur ein Mensch. Schriftsteller-Pfarrer Eginald Schlattner zum Neunzigsten
Die Frage, ob Gott Humor hat, wurde schon auf höchster theologischer Ebene diskutiert. Dass Pfarrer Eginald Schlattner welchen hat, und zwar einen sehr speziellen, weiß jeder, der etwas von ihm gelesen hat. Oder mal einen seiner Sonntagsgottesdienste der letzten Jahre besucht hat. Ich gestehe, dass ich als Religionslehrer noch nie so launig-spannende Predigten gehört habe wie im vergangenen Herbst in seiner Kirche in Rothberg, gehalten in einem Armlehnstuhl vor dem Barockaltar, dessen anmutige theatrum sacrum-Figuren von einer alten Jahrmarktsorgel stammen könnten. mehr...
Früheste Kindheit literarisch verarbeitet: Eginald Schlattners neuer Roman „Brunnentore“
„Im äußersten Winkel des Obstgartens lag ein Wasserloch, das nie austrocknete, dessen Gewässer nie überflossen. Der Großvater nannte es ,blinden Brunnen‘, der Vater ,Tümpel‘, die Mutter mit leisem Zungenschlag ,Weiher‘. Für uns Buben war es das Brunnentor in rätselhafte Gründe. Mein kleiner Bruder hatte den Namen ausgebrütet.“ In seinem neuen Roman „Brunnentore“ (2023) greift Eginald Schlattner die Zeit seiner frühesten Kindheit auf, als die Familie von Mitte der 1930er Jahre bis zum Wiener Schiedsspruch 1940 in Szentkeresztbánya (Karlshütte) im Szeklerland lebte. Damit schließt der Autor die Reihe seiner autofiktionalen Romane, die sein gesamtes Leben umfassen und darüber hinaus ein Panorama des Lebens der deutschen Bevölkerung im Rumänien des 20. Jahrhunderts bieten. mehr...
„Das Blaue Haus tut meiner Seele gut“: Streiflichter eines Sommers in Siebenbürgen
Stehenden Fußes langt Buchhändler Jens Kielhorn mit der linken Hand in ein Regal und überreicht mir die Neuauflage des dritten Bandes von Hermann Fabinis Architekturgeschichte der siebenbürgischen Kirchenburgen. Mein Exemplar war mir abhandengekommen. Ich blieb noch ein Stündchen im angeschlossenen Erasmus-Café bei einem Latte Macchiato. Hier im Teutsch-Haus von Hermannstadt kann sich der fremde Gast zu Hause fühlen und sein Bild vom Land korrigieren, bekräftigen oder erweitern – je nach Bedarf. Viele Möglichkeiten tun sich in diesem Literaturzentrum auf. Gern kommen auch Eltern mit ihren Kindern hierher; denn neben Archiven und Büchern gibt es ebenso einen familienfreundlichen Spielplatz. Auch das gehört zu Siebenbürgen in Rumänien.
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