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28. April 2001

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Gemeinschaftsbildende Maßnahmen für junge Siebenbürger geplant

Die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) will ihr Programmangebot erweitern und sowohl Mitglieder der Tanzgruppen als auch junge Menschen, die mit Volkstanz weniger zu tun haben, künftig besser einbinden. Dieses Ziel hat die Bundesjugendleitung bei einem Arbeitswochenende am 21. und 22. April in der Münchner Bundesgeschäftsstelle der Landsmannschaft ins Auge gefasst. Besonders interessant war der Meinungsaustausch mit dem Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft, Dipl.-Ing. Arch. Volker E. Dürr, der mehrere Stunden beim Arbeitskreis weilte. mehr...

27. April 2001

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Ostern nach sächsischer Tradition in Setterich

Die Siebenbürgisch-Sächsische Bruder- und Schwesternschaft Setterich feierte auch in diesem Jahr Ostern nach alter Tradition. Die Mitglieder der Bruder- und Schwesternschaft nahmen am Ostersonntag in Tracht am Ostergottesdienst teil und feierten abends einen Ball, der mit dem "Irtentunz" eingeleitet wurde. Am Montag starten die Jungen dann auf ihre "Beschidder-Tour", wobei jedes Mädchen, das Mitglied der Bruder- und Schwesternschaft ist, besucht und "beschüttet" wurde. mehr...

26. April 2001

HOG-Nachrichten

Führungswechsel im HOG-Verband der Siebenbürger Sachsen

Die elfte Tagung der Vertreter der siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften hat am 21. und 22. April unter dem Motto "Dokumentation-Information-Kommunikation" in Nürnberg stattgefunden. Zum neuen Vorsitzenden des HOG-Verbandes wurde Michael Konnerth, als dessen Stellvertreter Johann Imrich gewählt. Der Dachverband will die solide Aufbauarbeit, die in den letzten sechs Jahren unter dem bisherigen Vorsitzenden Horst Göbbel geleistet wurde, fortführen und neue Akzente durch verstärkte Teamarbeit sowie in der Familienforschung setzen. "Wir wollen die Aufgaben auf viele Schultern verteilen und möglichst viele Heimatortsgemeinschaften ins Internet bringen", erklärte Konnerth nach seiner Wahl gegenüber dieser Zeitung. mehr...

25. April 2001

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Inflation zieht schneller an als Wechselkurs

Der Wechselkurs hält offenbar mit der Inflation in Rumänien nicht Schritt. Vor den Osterfeiern hat die D-Mark gegenüber der einheimischen Währung sichtlich an Wert verloren, die Wechselstuben boten den zahlreichen Touristen auch in Siebenbürgen vielerorts nur knapp 12 300 Lei pro DM an, zu Jahresbeginn hatte man dafür zeitweilig etwas mehr als 12 500 Lei erhalten. mehr...

25. April 2001

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Klaus Johannis wird Ehrenbürger Europas

Der Hermannstädter Bürgermeister Klaus Johannis wurde jüngst zum "Ehrenbürger Europas" erklärt. Den Titel samt Urkunde überbrachte eine Delegation aus der französischen Partnerstadt Rennes, die dem Bürgermeister die Auszeichnung auch im Namen der EU-Vorsitzenden Nicole Fontaine überreichte. mehr...

23. April 2001

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Oskar Pastior erhielt Peter-Huchel-Preis

„Mit dem ‚Peter-Huchel-Preis‘ soll eine Autorin oder ein Autor ausgezeichnet werden, die oder der durch ein im zurückliegenden Jahr erstmals in Druckform erschienenes Werk einen besonders bemerkenswerten Beitrag zur Entwicklung der deutschsprachigen Lyrik geleistet hat. Eine Bewerbung um den Preis ist nicht möglich.“ So steht es in der Satzung des mit 20 000 Mark dotierten Literaturpreises zu lesen, den das Land Baden-Württemberg und der Südwestfunk seit 1984 alljährlich am 3. April, dem Geburtstag Peter Huchels, in Staufen bei Freiburg verleihen, wo der Lyriker seine letzten Lebensjahre verbrachte. Den Preis, der von einer unabhängigen Jury vergeben wird, erhielt in diesem Jahr Oskar Pastior, vor ihm waren dies unter anderen Ernst Jandl, Günter Herburger, Sarah Kirsch, Jürgen Becker, Durs Grünbein, im letzten Jahr Adolf Endler. mehr...

23. April 2001

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Wandmalerei in Hamruden verschwunden

In festlichem Rahmen wurde die Hamrudener Kirchenburg nach umfangreichen Restaurierungen jüngst wieder eingeweiht. Erst danach stellte sich heraus, dass die wertvollste Wandmalerei des Hauses aus dem 15. Jahrhundert abhanden gekommen ist. mehr...

20. April 2001

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Schröder will Grab des Vaters in Siebenbürgen aufsuchen

Das Grab des Vaters von Bundeskanzler Gerhard Schröder wurde in Siebenbürgen entdeckt. Wie die "Bild am Sonntag" zu Ostern berichtete, wurde Fritz Schröder in dem Dorf Ceanu Mare nahe Klausenburg in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt. Das ergaben Nachforschungen der Kanzlerschwester Gunhild Kamp-Schröder, heute 61, die gemeinsam mit der 87-jährigen Mutter Erika in einer Dreizimmerwohnung in Paderborn lebt. Am Gründonnerstag ging bei Gunhild Schröder-Kamp eine schriftliche Nachricht der Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallen der ehemaligen deutschen Wehrmacht (WASt) in Berlin ein: Fritz Schröder sei im 4 500-Seelendorf Ceanu Mare nahe der orthodoxen Kirche im Gemeinschaftsgrab B zusammen mit drei Kameraden beigesetzt worden. Schröder und seine Schwester kündigten an, das Grab ihres Vaters in Siebenbürgen bald besuchen zu wollen. mehr...

20. April 2001

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Czernetzky sucht Mitarbeiter für "ZeitZeugenVideo"

Günter Czernetzky hat kürzlich in München eine Bilanz des von ihm initiierten Arbeitskreises ZeitZeugenVideo (ZZV) gezogen. Seit seiner Gründung 1996 sind mehr als 175 Stunden Interviews mit über 75 Zeitzeugen auf Video aufgezeichnet worden, unter ihnen mit bekannten siebenbürgische Persönlichkeiten wie Hans Meschendörfer, Dr. Wilhelm Bruckner, Fritz Cloos, Dr. Hans Ambrosi, um nur einige zu nennen. Der Arbeitskreis ZZV beabsichtigt, möglichst viele Zeitzeugen der Erlebnisgeneration zu befragen und der interessierten Nachwelt auf Filmband zu präsentieren. Damit soll auch ein Beitrag zur Erhaltung der siebenbürgisch-sächsischen Geschichte, der Mundart und des Kulturerbes geleistet werden. Für die Umsetzung seines Vorhabens sucht Czernetzky weitere "Idealisten" mit filmtechnischen Kenntnissen, aber auch Anregungen, welche weiteren Zeitzeugen zu welchen Themen befragt werden sollten. mehr...

15. April 2001

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Deutsche Minderheit in Rumänien: „Zimmerpflanze oder Betreuungs-Objekt“

Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) wird offenbar mit einer Vorstandskrise konfrontiert. Das zehnköpfige Führungsgremium konnte auf seinen bisherigen Zusammenkünften keinen allerseits anerkannten und akzeptablen Nachfolger für Wolfgang Wittstock finden. So wurde dieser auf der jüngsten Forumsvollversamnmlung in Hermannstadt für ein weiteres Jahr als DFDR-Vorsitzender bestätigt. Auf der Tagung wurde zudem die aktuelle Lage der deutschen Minderheit in Rumänien erörtert. mehr...