Ergebnisse zum Suchbegriff „Brandsch“
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Deportationsgedenkfeier im Siebenbürgischen Museum: „Hungerengel“ & „Motterkringt“ auf Schloss Horneck
Zur Erinnerung an die Deportation der Rumäniendeutschen vor 80 Jahren findet am 17. Mai um 13.30 Uhr im Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim eine Gedenkfeier mit Musik und Lesung statt, zu der herzlich eingeladen wird. mehr...
Leserecho: Immer wieder Neues zu entdecken
Zum Artikel Schloss Horneck macht sich auf den Weg – eine Weihnachts- und Hoffnungsgeschichte mehr...
Ethnographie-Studenten besuchten das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim
Für eine Gruppe von acht Studentinnen und Studenten des Instituts für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Freiburg war Donnerstag, der 30. Januar, ein besonderer Tag. Kurz vor Semesterschluss stand auf ihrem Programm ein Besuch im Siebenbürgischen Museum und im Siebenbürgen-Institut auf Schloss Horneck. mehr...
Hegt wird gesangen!: Et såß e klie wäld Vijjeltchen
„Et såß e klie wäld Vijjeltchen“ ist eines der ältesten siebenbürgisch-sächsischen Volkslieder, das in ganz Siebenbürgen verbreitet war und auch heute noch im aktiven Liedschatz lebt.
Friedrich Wilhelm Schuster (1824-1914) veröffentlichte Text und Melodie erstmals 1865 in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-sächsische Volkslieder, Sprichwörter, Räthsel, Zauberformeln und Kinderdichtungen“ aus mündlichen Mühlbacher und Petersdorfer Überlieferungen sowie eine zweistrophige Fassung aus Weißkirch bei Bistritz. Gottlieb Brandsch (1872-1959) fügte ihnen noch zwei weitere Fassungen aus dem Nösnerland (Schönbirk, Petersdorf) bei und veröffentlichte alle in seiner Ausgabe der mundartlichen Volkslieder von 1931.
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Viele Herausforderungen im neuen Jahr: Mitgliederversammlung des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim
Das Besondere am Verein „Siebenbürgisches Museum Gundelsheim“ ist, dass seine Bedeutung für die Geschichte der Siebenbürger Sachsen so hoch eingeschätzt wird, dass gemäß Satzung alle „auf dem Gebiet der Kultur tätigen siebenbürgisch-sächsischen Organisationen“ Mitglieder des Vereins sind. Bei der Mitgliederversammlung am 14. Dezember 2024 nahmen daher (außer dem eigentlichen Vorstand) nur Vertreter der Mitglieder-Vereine teil: der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (Dr. Stefan Măzgăreanu als Vertreter von Dr. Harald Roth), der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturrat (Dr. Stefan Măzgăreanu), das Siebenbürgische Kulturzentrum „Schloss Horneck“ (Horst Müller), der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland (Michael Konnerth), der Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften (Ilse Welther) und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (Regierungsdirektor Stefan Schmitt-Hüttebräuker). mehr...
Deportationsausstellung in Gundelsheim
Vom 18. Januar bis zum 18. Mai präsentiert das Siebenbürgische Museum in seinem Grafikkabinett auf Schloss Horneck Zeichnungen, die während der Deportation von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion 1945-1949 entstanden sind. mehr...
Hegt wird gesangen!: „Sälwerfäddem“
Liebe Leserinnen und Leser, heute stelle ich Ihnen wieder ein Lied vor, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert: „Sälwerfäddem“ (Wä iest mät menjem Medchen ich) von Grete Lienert-Zultner (1906–1989). Wie die meisten ihrer Lieder ist auch dieses Liebeslied tiefsinnig und feinfühlig sowie anschaulich und in der Vertonung von Hans Mild äußerst ansprechend. mehr...
„Wegbereiter der Moderne“: Historiker Gerald Volkmer referiert beim Heimattag über Dr. Carl Wolff
Am 11. Oktober jährt sich der Geburtstag von Dr. Carl Wolff zum 175. Mal. Aus diesem Anlass hielt Dr. Dr. Gerald Volkmer, stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte des östlichen Europa (BKGE), beim diesjährigen Heimattag im Rahmen der Vortragsreihe der Carl Wolff Gesellschaft den nachfolgenden Vortrag „Ein Wegbereiter der Moderne. 175 Jahre seit der Geburt des siebenbürgischen Wirtschaftspolitikers Dr. Carl Wolff (1849–1929)“. mehr...
Kultur und Gemeinschaft für die Zukunft stärken/Ehemaliger Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster engagiert sich auch als 70-Jähriger für die Siebenbürger Sachsen
Hans-Werner Schuster erfüllt am 22. April sein 70. Lebensjahr in Puchheim bei München. In seiner 25-jährigen Tätigkeit als Bundeskulturreferent des Verbands hat er durch viele Initiativen die siebenbürgisch-sächsische Kultur in ihrer Vielfalt und ihrem Reichtum lebendig erhalten. Er ist Autor zahlreicher Publikationen über siebenbürgische Künstler, Mundart, die Russlanddeportation und Geschichte des Verbandes der Siebenbürger Sachsen. Die Verbandsentwicklung hat er konzeptionell und mit viel Gemeinschaftssinn jahrzehntelang mitgestaltet, für seine Verdienste wurde er beim Heimattag 2010 in Dinkelsbühl mit dem Goldenen Ehrenwappen des Verbandes ausgezeichnet. Seit dem 1. Januar 2020 ist er zwar in Rente, engagiert sich aber weiterhin ehrenamtlich für das, was er hauptamtlich mit angestoßen hatte. mehr...
Das Trauma der Deportation ist bis heute präsent: Stolzenburger Deportiertenlisten vervollständigt
Nachdem der Zweite Weltkrieg von den Stolzenburger Sachsen 107 Opfer gefordert hatte, wurden im Januar 1945 mindestens 200 Personen (ca. 130 Frauen und Mädchen, 70 Männer und Jungen) aus Stolzenburg zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert. Davon starben 34 Personen laut Monographie von Michael Hihn „Die Gemeinde Stolzenburg in Siebenbürgen“ von 2020 (im Folgenden kurz „Heimatbuch“ genannt) in den Arbeitslagern an Hunger, Kälte, Krankheiten und Erschöpfung. Nach eigenen Nachforschungen starben jedoch mindestens 39 Personen (24 Männer und 15 Frauen). Dieses Trauma ist bis heute in den Stolzenburger Familien präsent. mehr...







