Ergebnisse zum Suchbegriff „Januar 2010“
Artikel
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Für die Gemeinschaft begeistert dabei: Christine Schell in Wuppertal
„Christus wird uns nicht fragen, wie viel wir geleistet haben, sondern mit wie viel Liebe wir unsere Taten vollbracht haben“, sagte einst Mutter Theresa von Kalkutta (1910-1997). Vielseitig und mit viel Liebe für die siebenbürgische Gemeinschaft aktiv ist Christine Schell, die am 21. Januar ihren 85. Geburtstag in Wuppertal feiert. mehr...
Sie sind nun da, die Rosen für Hanjonkowa - Entschädigung für Russlanddeportierte als späte Anerkennung erfahren
In diesen Tagen jährt sich die Deportation der Siebenbürger Sachsen zum 77. Mal. Einer der vielen Versuche, dieses traumatische Ereignis aufzuarbeiten, wurde mit dem Artikel Rosen für Hanjonkowa, Entschädigung für Russlanddeportierte: Ende einer Odyssee? unternommen. Anfangs im kommunistischen Regime Rumäniens ein tabuisiertes Thema, für das man die Schuldigen immer anderswo suchte, wurde nach der Wende im Dezember 1989 dieses diskriminierende Unrecht an der deutschen Volksgruppe anerkannt. Für die Betroffenen, die dieses Wunder noch erleben durften, wurde für die Zeit der Deportation eine monatliche Entschädigungszahlung per Antrag genehmigt. Überraschenderweise wurde diese Entschädigung mit dem Ergänzungsgesetz Nr. 130 von August 2020 auf die Kinder der bereits verstorbenen Eltern ausgeweitet. Darüber und über die Schwierigkeiten der Antragstellung wurde in dieser Zeitung ausführlich berichtet. mehr...
Haus des Deutschen Ostens in München präsentiert in Fotoausstellung Hermannstadt und Kronstadt
Die Ausstellung „Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer“ wird vom 19. Januar bis 8. April 2022 im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München gezeigt. Eröffnet wird sie am 18. Januar um 18.00 Uhr, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, 10.00 bis 20.00 Uhr. mehr...
Denkwürdiger Festakt in der Wiener Hofburg zu 150-jährigem Vereinsjubiläum
Wien – „Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.“ Das behauptet Ludwig Wittgenstein in seinem „Tractatus Logico-Philosophicus“. Als der Philosoph 1889 in Wien geboren wurde, existierte der ortsansässige Verein der Siebenbürger Sachsen bereits seit 18 Jahren; und er tut es heute noch, seit nunmehr 150 Jahren. Eineinhalb Jahrhunderte sind fürwahr keine Ewigkeit. Doch nehmen wir Wittgenstein beim Wort, so konnte sich die Feiergemeinschaft am 9. Oktober im Österreichischen Parlament in der Wiener Hofburg beim Begehen dieses ehrwürdigen Jubiläums wenigstens momentan einem nicht messbaren Kontinuum zugehörig fühlen, einer auf unbestimmte Zeit anhaltenden Tradition und Beständigkeit. mehr...
Großes Vorhaben in Meeburg
In der Siebenbürgischen Zeitung, Folge 1 vom 20. Januar 2021 (siehe auch SbZ Online vom 22. Januar 2021), hat die HOG Meeburg zur finanziellen Unterstützung für die Friedhofspflege aufgerufen. Die Spendenbereitschaft war groß, wofür die Organisatoren sich auch auf diesem Weg, über die Zeitung des Verbands der Siebenbürger Sachsen, herzlich bedanken – vor allem bei den großzügigen sogenannten „Nicht-Meeburgern“, die sich jedoch mit Meeburg verbunden fühlen, weil ihre Vorfahren in dieser siebenbürgischen Ortschaft mal gelebt haben. Die dringendsten Arbeiten wie Rodungen konnten somit erledigt werden (siehe obiges Foto). mehr...
Muttertag und Heimattag 2021: Augsburger Tanzgruppen gestalten mit
Seit über 15 Jahren ist es Tradition, dass Kulturgruppen der Kreisgruppe Augsburg den Gottesdienst zum Muttertag in der St.-Andreas-Kirchengemeinde mitgestalten. Kinder, Jugend, Chor und helfende Hände von Mitgliedern der Handarbeitsgruppe sind alljährlich zugange, um den Ehrentag der Mütter mit Gottesdienst und anschließender Ausstellung zu einem freudigen, lebendigen Tag im Leben unserer siebenbürgischen Gemeinschaft werden zu lassen. mehr...
Tradition des Gedenkens fortgesetzt: Bildband mit Denkmälern und Gedenktafeln für Russlanddeportierte
„Es ist, angefangen von der äußeren Ausstattung, dem dokumentarisch so wichtigen Text bis hin zu den wunderbaren Bildern, ein großartiges Werk". So beschrieb Altbischof Christoph Klein den Bildband „Denkmäler und Gedenktafeln für die im Januar 1945 in die Sowjetunion deportierten Rumäniendeutschen“, der im Rahmen der in Reschitza organisierten Veranstaltungen zum 76. Jahrestag der Russlanddeportation am 26. Januar 2021, online vorgestellt worden ist. mehr...
Ehrenvorsitzender Wolfgang Bonfert im Alter von 90 Jahren gestorben
Dr. Wolfgang Bonfert, Ehrenvorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Ehrenpräsident der Föderation der Siebenbürger Sachsen, ist am 4. April im Alter von 90 Jahren in Saarbrücken gestorben. Als herausragende Persönlichkeit hat er sechs Jahrzehnte lang den Verband der Siebenbürger Sachsen geprägt, als Bundesvorsitzender (1983-1989) hat er Strukturen und Einrichtungen begründet, die heute wesentliche Bestandteile der Gemeinschaft sind. mehr...
Stiftung Siebenbürgische Bibliothek: Vorstandsvorsitzender Hatto Scheiner reicht Stafette an Nils Măzgăreanu weiter
Das Jahr 2020 schien sehr gut zu beginnen. Die Wirtschaft befand sich im Aufschwung, was ein gutes Jahresergebnis erwarten ließ. Mit einer im Dezember 2019 erhaltenen großzügigen Spende wurden im Januar Gewinn versprechende Wertpapiere erworben. Das Ziel, das Siebenbürgen-Institut mit Bibliothek und Archiv mit einem höheren Betrag als im Jahr 2019 fördern zu können, schien greifbar nahe. Die Ausstattung der neu bezogenen Räume im Schloss mit Roll-Anlagen für Archivbestände, Regalen, Kommunikationsanlagen, Lampen etc. benötigte eine Menge Geld, zusätzlich zu den üblichen Personal-, Material-, Miet- und Nebenkosten. Wir waren voller Hoffnung, dafür einen namhaften Beitrag leisten zu können, doch die Pandemie machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung.
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Rosen für Hanjonkowa - Entschädigung für Russlanddeportierte: Ende einer Odyssee?
Vor 76 Jahren, vom 11. bis 16. Januar 1945, wurden 30.376 Siebenbürger Sachsen (46,4 Prozent Männer und 53,4 Frauen) zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt. Laut Stalins Deportierungsbefehl sollten deutsche Männer zwischen 17 und 45 Jahren und Frauen zwischen 18 und 30 Jahren ausgehoben werden. Knapp 12 Prozent aller deportierten Sachsen, 3076 Personen, haben die Deportationszeit nicht überlebt. Das Deportationsschicksal ereilte auch Maria Schuster (verheiratete Stürner). Sohn Johann Stürner (geboren in Schönberg, Kreis Hermannstadt) hält in seinem eindringlichen Bericht die Erinnerung fest an seine 2010 verstorbene, am Ulmer Stadtteilfriedhof Wiblingen bestattete Mutter. Ihn beschäftigen nicht nur die traumatischen Deportationsereignisse und deren Aufarbeitung, sondern überdies der quälend langsame Entschädigungsprozess. mehr...








