Ergebnisse zum Suchbegriff „Pastior“
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Zentrale Gedenkveranstaltung in Ulm erinnert an Deportation vor 70 Jahren
Nachdem die Rote Armee im Herbst 1944 nach Westen vorgerückt war, begann im Januar 1945 die Deportation von Zivilbevölkerung zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion. 120.000 Deutsche waren davon betroffen. Ein Viertel von ihnen sollte aus den Lagern nicht zurückkehren. Die Geschichte der Deportation war lange Zeit kein öffentliches Thema. Erst 1995, zum 50. Jahrestag, fand eine erste öffentliche Veranstaltung mit Betroffenen statt. Anlässlich des 70. Jahrestages werden sich die letzten Überlebenden auf Einladung der Veranstalter am 17. Januar 2015 noch einmal in der Stadt an der Donau treffen. Im Mittelpunkt der Begegnung werden neben dem Suchen nach einem bekannten Gesicht die Fragen des Umgangs mit dieser historischen Hypothek stehen. Welche Lehren ziehen wir aus dieser Geschichte, was nehmen wir an und geben wir weiter – diese Fragen stehen über der Zusammenkunft.
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Neuer Sammelband über deutsch-rumänische Übersetzungen
Im Italienischen gibt es den wortspielerischen Spruch: „traduttore-tradittore“ und so wird diesem ehrbaren und bis heute immer noch in Deutschland ungeschützten Beruf des Übersetzers der Verrat am Original vorgeworfen. Dieser sei gleich dreifach, so Ștefan Augustin Doinaș, zitiert von Nora Căpățănă, ein Verrat am einzigartigen Klang, einer am literarischen Ausdruck, d.h. entweder an der Sinnwiedergabe oder aber an der ästhetischen Qualität des Originals und ein letzter bezüglich des Verhältnisses des Originaltextes zum Geist seiner Zeit. Doch andersherum gefragt, wo wäre die Literatur heute ohne Übersetzungen? Und zwar fast alle Literaturen? mehr...
Siebenbürgerin und Veganerin – geht das?
Der Vegetarierbund Deutschland e.V. (VEBU) ist die größte Interessenvertretung vegetarisch und vegan lebender Menschen in Deutschland. Laut VEBU-Zahlen von Mai 2014 gibt es in der Bundesrepublik rund 7 Millionen Vegetarier (8-9% der Bevölkerung) und 1,2 Millionen Veganer (1,5%). Eine von ihnen ist Inge Greger aus Holzwickede, eine gebürtige Urwegerin, die kurz nach dem diesjährigen Heimattag der Siebenbürgischen Zeitung schrieb: „Ich war dieses Jahr wieder in Dinkelsbühl, habe auch am Trachtenumzug teilgenommen und es war ein wunderbares, unvergessliches Wochenende … bis auf eine Ausnahme: die Ernährung meiner Landsleute. Ich habe nur Fleisch, weißes Mehl und Zucker gesehen – und die Folgen dieses Konsums an denen, die das essen, auch.“ Eine provokante These und Grund genug nachzuhaken. mehr...
Führungswechsel in der Saxonia Stiftung/Interview mit Klaus-Harald Sifft
Rund 1200 Projekte hat die Kronstädter Saxonia Stiftung in mehr als zwei Jahrzehnten ihres Bestehens gefördert. Sie hat für die soziale Betreuung zahlreicher Menschen in Not gesorgt, die in Siebenbürgen lebenden Sachsen unterstützt, kulturelle Initiativen mitfinanziert, sich als Schaltstelle zwischen ausländischen Förderern und siebenbürgischen Empfängern etabliert. Entsprechend vielfältig und anspruchsvoll sind nun die Erwartungen an den neuen Geschäftsführer, der Anfang dieses Jahres die Nachfolge von Karl-Arthur Ehrmann angetreten hat. Der 45-jährige Kronstädter Klaus-Harald Sifft bringt neben wirtschaftlichem Wissen auch langjährige Management-Erfahrung mit. Für die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft setzt er sich seit Frühjahr 2014 auch als Vorstandsmitglied des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt ein. Er ist Absolvent des Honterus-Gymnasiums, hat Maschinenbau studiert und leitet seit mehr als 15 Jahren sein eigenes Unternehmen, das Kleinwasserkraftwerke baut und verwaltet. Auswandern war für ihn keine Option. Die Begründung? „Mir hat hier nichts gefehlt.“ SbZ-Korrespondentin Christine Chiriac sprach mit Klaus-Harald Sifft im Saxonia-Sozialzentrum in Rosenau. mehr...
Auf dem Laufenden sein, um dem eigenen Leben zu entkommen
Ion Luca Caragiales Welt kennt jeder – ob er aus der Levante oder dem wilden Westen stammt. Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben erinnern sich gleichermaßen an Mitică, die unsterbliche literarische Figur des bekanntesten rumänischen Dramatikers. mehr...
Vortrag über Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller in Stuttgart
Wer war, wer ist Herta Müller? Was war ausschlaggebend dafür, dass ihr 2009 der Literaturnobelpreis verliehen wurde? Dürfen sich auch die Siebenbürger Sachsen in dem Ruhm sonnen? Diesen und anderen Fragen ging Horst Göbbel in seinem Vortrag am 30. Mai im Stuttgarter Haus der Heimat nach. Der Referent, der 1973 aus Siebenbürgen nach Deutschland ausgesiedelt ist und bis zu seiner Pensionierung 2009 als Studiendirektor in Bayern Geschichte, Deutsch und Sozialkunde gelehrt hat, weiß: „Ruhm kann anstrengend sein. Aber Nobelpreisruhm ist mehr als anstrengend.“ Geschichte definiert er als „Art und Weise, wie wir mit der Vergangenheit umgehen, neu beurteilen, neu bewerten.“ mehr...
Jugendpreis 2014 an Christine Greger
Der Siebenbürgisch-Sächsische Jugendpreis 2014 wird an Christine Greger, geborene Göltsch, für ihre herausragenden Verdienste um die siebenbürgisch-sächsische Jugendarbeit in Deutschland verliehen. Der Preis wird im festlichen Rahmen am Pfingstsonntag, dem 8. Juni 2014, anlässlich des Heimattages in Dinkelsbühl überreicht. mehr...
Der Schatz vom Silberbach
Die Vernissage der Ausstellung „Jenseits des Verschwindens. Aus dem fotografischen Nachlass der Gebrüder Fischer“ vom 10. November 2012 in den Räumen des Teutsch-Hauses in Hermannstadt liegt nun gut ein Jahr zurück. Mittlerweile wurde die als Wanderausstellung konzipierte Bilderschau auch auf dem Heimattag in Dinkelsbühl gezeigt. Bis zum 6. Dezember 2013 ist die Ausstellung im Rumänischen Generalkonsulat in München zu sehen. Als Begleitbuch gaben der Fotohistoriker Konrad Klein und Kustos Christian Lindhorst einen Katalog heraus. mehr...
Gebrüder-Fischer-Ausstellung in München eröffnet
Die Ausstellung „Jenseits des Verschwindens. Aus dem fotografischen Nachlass der Gebrüder Fischer, Hermannstadt/Sibiu“ wurde im Münchner Generalkonsulat von Rumänien am 25. September durch Bischof Reinhart Guib eröffnet. Sie ist noch bis zum 6. Dezember zu besichtigen. mehr...
Bischof Guib eröffnet Fischer-Ausstellung in München
Die Ausstellung „Jenseits des Verschwindens“ zeigt Fotos aus dem Nachlass der Hermannstädter Fotografen Joseph und Emil Fischer sowie von Oskar Pastior senior. Sie macht nach Hermannstadt und Dinkelsbühl Station im Generalkonsulat von Rumänien in München, Richard-Strauss-Straße 149. mehr...



