Ergebnisse zum Suchbegriff „Sein“
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Gemeinnütziger Verein „Gutes tun und darüber reden“: Warum Pfarrer Johannes Waedt Fahrräder nach Rumänien bringt
Dieser Fahrradanhänger ist ein Hingucker. Er kann Geschichten erzählen, die schon 20 Jahre alt sind. Kindern und Jugendliche aus Deutschland, Siebenbürgen und Ungarn waren damit unterwegs am Donauradweg, an der Ostsee, in der Lüneburger Heide, am Main und in Oberbayern. In den Herbstferien hatte er oft gebrauchte Fahrräder zum Blauen Kreuz nach Kleinscheuern gebracht. Dort konnten suchtkranke Menschen diese Fahrräder reparieren, verkaufen und damit einen Teil ihrer Therapie bezahlen. mehr...
"Rote Rosen blühn im Garten": Ist das Lied die siebenbürgische Nationalhymne? Nein!
Vor einigen Tagen erhielt ich von einer Freundin – keine Siebenbürgerin – eine Kurznachricht mit einer Videoaufzeichnung, die sie während einer Geburtstagsparty aufgenommen hatte. Drei Musikanten sangen und spielten das Lied „Rote Rosen blühn im Garten“. Dazu die Frage der Freundin: „Kennst du das Lied? Es wurde gerade als eure Nationalhymne vorgestellt?“ Die drei Musiker – auch keine Siebenbürger Sachsen – hatten das Lied für eine siebenbürgische Hochzeit einstudiert. Es wurde ihnen vom Brautpaar als „Siebenbürgische Nationalhymne“ übergeben. Wochen später spielten sie das Lied auf einer fränkischen Geburtstagsfeier und stellten es besten Wissens als siebenbürgische Nationalhymne vor. mehr...
Feierstunde im Siebenbürgischen Museum: Peter Jacobi gibt Einblick in seine Arbeit
Am ersten Advent fand im Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim am Neckar eine besondere Feierstunde statt. Der Bildhauer und Fotograf Peter Jacobi war am 11. November 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass fand man sich vor interessiertem Publikum im Museum zu einem Künstlergespräch zusammen. mehr...
Das olympische Feuer durch Großau getragen: Nachruf auf den Hochschullehrer und Handballtrainer Karl Martini
Er sei ein Handball-Verrückter. Das hat Karl Martini immer wieder von sich gesagt. In seinem Leben hat sich fast alles um den Handball gedreht. Es war ein Leben für den Sport. Als Spieler ist er mit Fogarasch Meister auf dem Großfeld geworden, als Trainer hat er den Landespokal der Sportschulen und einen Jugendmeistertitel gewonnen. Und als Hochschullehrer ist er immer wieder in die Niederungen des Handballs hinabgestiegen. Am 25. Dezember ist Karl Martini in München-Allach nahe seiner Wahlheimat Karlsfeld im Alter von 92 Jahren gestorben.
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Hegt wird gesangen!: „Än der Silvesternoocht“
Josef Beer (geboren am 9. Januar 1914 in Großau, gestorben am 23. August 2005 in München) war ein begnadeter Lehrer, talentierter Turner und exzellenter Musiker. Er wuchs in Großau in einer Landler-Familie auf und sprach, wie alle seiner Landsleute in Großau, sowohl den Landler als auch den Sächsischen Dialekt. In den Ortschaften, in denen er wirkte, setzte er sich mit ganzer Kraft für die Gemeinschaft ein. Nach der evangelischen Lehrerbildungsanstalt in Hermannstadt unterrichtete er u.a. in Roseln, Großau, Großpold, Großscheuern und fungierte als Rektorlehrer in Petersberg, Reschitza, Seiden, Großau, Stolzenburg und von 1955 bis zur Verrentung 1974 in Hermannstadt. Während seiner Lehrertätigkeit organisierte er Dorfsportfeste und leitete Chöre und Theatergruppen. Viele Großauer erinnern sich auch heute noch an ihren beseelten Lehrer und überzeugenden Organisator. mehr...
Leber-Chor auf Konzertreise
Der ehemalige Mediascher Kammerchor – Leber-Chor genannt – war im Oktober auf Chorfahrt in Siebenbürgen und bot drei Konzerte. Verstärkung erhielten die Mediascher Chormitglieder von der Kolmbacher Chorwerkstatt, einem Chor im Odenwald, den der ehemalige Chorleiter Hans Leber seit vielen Jahren dirigiert. mehr...
Heiterkeit und Heimatklänge in Kempten
Der 15. November war ein strahlend sonniger Tag, aber erst sein Abend glänzte richtig. Der Kreisverband Kempten hatte zum Kathreinenball geladen – und ganz nach alter Sitte wurde vor dem letzten Tanz des Jahres Theater gespielt. Die Theatergruppe Ingolstadt um Hilda Albrich und Gerda Knall brachte zwei Stücke mit und sorgte für beste Stimmung im großen Saal in Krugzell. mehr...
Projekttanzgruppe „Siebenbürger Nordlichter“ startet Kulturaustausch mit Kreisgruppe Landshut
Diesen Bericht über den sehr erfolgreichen Kulturaustausch zwischen der Kreisgruppe Landshut und der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen möchte ich mit einem ganz herzlichen Dank beginnen an die Beteiligten aus dem Vorstand der Kreisgruppe Landshut, allen voran die Vorsitzende Kerstin Arz, die sich zusammen mit Marianne Hinzel, der Kulturreferentin der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen, um den Ablauf und das Programm gekümmert hat. Ein weiterer herzlicher Dank geht an Werner Kloos, der unsere 46-köpfige Gruppe persönlich durch die Altstadt von Landshut geführt und uns in seiner charmanten Art die Besonderheiten dieser schönen Stadt erklärt hat. Dazu noch die Stadtführung mit Frau Engel, die diesen Rundgang zu einem wahren Erlebnis hat werden lassen. Wir waren einfach begeistert! mehr...
Dritter Musikalisch-literarischer Salon in Düsseldorf: Franz Liszt und Carl Filtsch
Zum dritten Mal fand der musikalisch-literarische Salon zur Carl-Filtsch-Reihe in Düsseldorf statt. Das Kulturreferat der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen lud am 26. November ins Gerhart-Hauptmann-Haus ein. Diese Veranstaltung basiert auf einem Konzept der Schriftstellerin Dagmar Dusil (Bamberg/Hermannstadt), die das Werk des siebenbürgischen Wunderkindes Carl Filtsch (1830-1845) würdigen und in Ehren halten möchte. Neben seinen eindrucksvollen Kompositionen, die hierbei zu Gehör gebracht werden, beleuchtet Dusil in eigenen literarischen Texten das Leben und Wirken des Komponisten und wählt die entsprechenden Musikstücke aus. Der musikalisch-literarische Salon findet unter der Federführung der Schriftstellerin seit 2022 im Rahmen des seit fast 30 Jahren jährlich stattfindenden Carl-Filtsch-Wettbewerb-Festivals in Hermannstadt statt – seit 2023 nun auch in Deutschland (Bamberg/Düsseldorf/München) und Österreich (Wels/Wien). mehr...
Joachim Wittstocks Griff nach der Zeitlosigkeit: Deutungsversuch eines siebenbürgischen Jahrhundertepos
Diese Sprache ist nicht austauschbar, geschweige denn ohne Weiteres nachzuahmen. Diese Erzählstimme ist nicht egal, sondern fugenlos rahmend. Diese Struktur arbeitet nicht gegen das Thema, sondern lässt es „geduldig“ zur Wahrhaftigkeit fermentieren. Diese Thematik ist nicht nur Behauptung, sondern sie wird im Erzählen eingelöst. Diese unvergleichliche Stofffülle ist durch das feine Filtervlies des erfahrenen Spätwerks gezogen – durchlässig genug für die Wirklichkeit, ausreichend dicht gegen Pathos und Pose. Das Ergebnis ist eine erzählerische Realität, die unseren Blick auf die Welt verschiebt. Still und unbeirrt hat ein meisterlich gelungenes Spätwerk den modenresistenten Zirkel der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur um eine eigene, unverwechselbare Stimme bereichert: Es handelt sich um Joachim Wittstocks Roman „Das erfuhr ich unter Menschen“ (2024). In der zunehmend flacher werdenden Topografie rumänienkonnotierter deutscher Literatur ist er eine bemerkenswerte Neuerscheinung der letzten Jahre. mehr...









