12. Juni 2026
Bayern fördert IT-Infrastruktur unseres Verbandes
München – Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat bekannt gegeben, dass der Freistaat Bayern auch in diesem Jahr wieder einen politischen Schwerpunkt auf die Förderung der Anliegen der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler setzt. Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland erhält einen Förderbetrag in Höhe von 36000 Euro zur Schaffung einer modernen Arbeitsplatzumgebung der Geschäftsstelle in München sowie zur Erneuerung der digitalen Infrastruktur der Siebenbürgischen Zeitung.
Die Bundesgeschäftsstelle des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. hatte zuvor beim Vorsitzenden des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen, Josef Zellmeier, MdL, einen entsprechenden Förderantrag gestellt. Neben der Beschaffung neuer PCs zur Gewährleistung zukunftsfähiger Arbeitsplatzumgebungen mit erhöhtem Sicherheitsstandard in der Verwaltungsabteilung sowie in der Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung bedarf es der Erneuerung der gesamten IT-Infrastruktur auf den aktuellen Stand der Technik. Die Modernisierung dient der Erhöhung der IT-Sicherheit, der Effizienzsteigerung in der Verwaltung sowie der nachhaltigen Stärkung der redaktionellen Arbeit. Die Auszahlung und Verwaltung der Gelder wird über das Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen abgewickelt, das eng mit dem Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München zusammenarbeitet.
Im Zuge aktueller Initiativen von CSU und Freien Wählern werden „umfangreiche Mittel für diesen Bereich bereitgestellt werden“, heißt es in der Pressemitteilung der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Als Vorsitzender des Haushaltsausschusses und Sprecher der CSU-Landtagsfraktion für Vertriebene, Aussiedler und Partnerschaftsbeziehungen betont Josef Zellmeier: „Wir stehen zu unserer historischen Verantwortung für diesen wichtigen Teil der deutschen Kultur und des deutschen Volkes, legen den Schwerpunkt aber auf die Weiterentwicklung und die Einbindung der jüngeren Generation.“ Gefördert werden demnach Forschungsarbeiten über den Wissenschaftsetat mit insgesamt 505 000 Euro. Das Bukowina Institut erforscht die Landsmannschaften und die Geschichte der Integration nach der Vertreibung, das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung bearbeitet die bayerische Vertriebenen- und Europapolitik ab 1989/90. Aus dem Etat des Sozialministeriums werden zusätzlich fast 1,4 Millionen Euro bereitgestellt. Das Egerland-Kulturhaus erhält 110 000 Euro und die Bildungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen 150 000 Euro. Weitere 106 000 Euro fließen in die Digitalisierung der Transportlisten, in denen die geregelte Vertreibung 1946 aus der Tschechoslowakei dokumentiert ist. An die Stiftung Kulturwerk Schlesien in Würzburg, das Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen, das Kulturwerk der Banater Schwaben, die Sudentendeutsche Stiftung und die Stiftung Karpatendeutsches Kulturerbe fließen insgesamt 316 000 Euro, u.a. für laufende Projekte, digitale Ausstattung und ein Dokumentationszentrum in Sanktmartin im Banat. Für die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, den Adalbert Stifter Verein und das Haus Kopernikus in Allenstein/ Ostpreußen stehen insgesamt 154 000 Euro zur Verfügung. Einen Schwerpunkt bildet der Sudentendeutsche Tag, der erstmalig seit der Vertreibung in Brünn im ursprünglichen Heimatland Tschechien stattfindet und für den 300 000 Euro bereitgestellt werden. Die Projektförderung für Vorhaben aus dem landsmannschaftlichen Bereich wird um 240 000 Euro erhöht. Von den genannten Beträgen kommen nach Abzug der haushaltsgesetzlichen Sperre jeweils 90% zur Auszahlung.
Anlässlich der Beschlussfassung im Bayerischen Landtag am 22. April dankte Zellmeier der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Dr. Petra Loibl, für ihr großes Engagement. Die Anträge seien im engen Schulterschluss mit ihr entwickelt und vorbereitet worden.
Im Zuge aktueller Initiativen von CSU und Freien Wählern werden „umfangreiche Mittel für diesen Bereich bereitgestellt werden“, heißt es in der Pressemitteilung der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Als Vorsitzender des Haushaltsausschusses und Sprecher der CSU-Landtagsfraktion für Vertriebene, Aussiedler und Partnerschaftsbeziehungen betont Josef Zellmeier: „Wir stehen zu unserer historischen Verantwortung für diesen wichtigen Teil der deutschen Kultur und des deutschen Volkes, legen den Schwerpunkt aber auf die Weiterentwicklung und die Einbindung der jüngeren Generation.“ Gefördert werden demnach Forschungsarbeiten über den Wissenschaftsetat mit insgesamt 505 000 Euro. Das Bukowina Institut erforscht die Landsmannschaften und die Geschichte der Integration nach der Vertreibung, das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung bearbeitet die bayerische Vertriebenen- und Europapolitik ab 1989/90. Aus dem Etat des Sozialministeriums werden zusätzlich fast 1,4 Millionen Euro bereitgestellt. Das Egerland-Kulturhaus erhält 110 000 Euro und die Bildungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen 150 000 Euro. Weitere 106 000 Euro fließen in die Digitalisierung der Transportlisten, in denen die geregelte Vertreibung 1946 aus der Tschechoslowakei dokumentiert ist. An die Stiftung Kulturwerk Schlesien in Würzburg, das Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen, das Kulturwerk der Banater Schwaben, die Sudentendeutsche Stiftung und die Stiftung Karpatendeutsches Kulturerbe fließen insgesamt 316 000 Euro, u.a. für laufende Projekte, digitale Ausstattung und ein Dokumentationszentrum in Sanktmartin im Banat. Für die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, den Adalbert Stifter Verein und das Haus Kopernikus in Allenstein/ Ostpreußen stehen insgesamt 154 000 Euro zur Verfügung. Einen Schwerpunkt bildet der Sudentendeutsche Tag, der erstmalig seit der Vertreibung in Brünn im ursprünglichen Heimatland Tschechien stattfindet und für den 300 000 Euro bereitgestellt werden. Die Projektförderung für Vorhaben aus dem landsmannschaftlichen Bereich wird um 240 000 Euro erhöht. Von den genannten Beträgen kommen nach Abzug der haushaltsgesetzlichen Sperre jeweils 90% zur Auszahlung.
Anlässlich der Beschlussfassung im Bayerischen Landtag am 22. April dankte Zellmeier der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Dr. Petra Loibl, für ihr großes Engagement. Die Anträge seien im engen Schulterschluss mit ihr entwickelt und vorbereitet worden.
Christian Schoger
Schlagwörter: Bundesgeschäftsstelle, Siebenbürgische Zeitung, IT, Förderung, Bayern
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