SbZ-Archiv - Stichwort »Weiss«

Zur Suchanfrage wurden 5271 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 5

    [..] enverbände ausgelöst. Foto: Keystone | MICHAIL SOSTSOHENKO ) "Der OVunderpuder \ Bei meinen Bekannten, den Gußjews, wohnte ein Deutscher. Hatte ein Zimmer gemietet und blieb fast zwei Monate da. Ein echter Deutscher aus Berlin. Russisch konnte er nicht die Bohne. Mit seinen Wirtsleuten verständigte er sich durch Zeichen und Winke. Gekleidet war er natürlich blendend, dieser Deutsche. Weiße Wäsche. Die Hosen, ein Bein wie's andere, so egal. Mit Bügelfalte. Ein Bild geradezu! U [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 8

    [..] , Geburtsdatum, Beruf und so weiter. Was ich von Bechir wisse und ·wie ich mit ihm in Verbindung gekommen sei. Skrobljew saß stumm dabei. Aber dann stand er plötzlich auf, zog die Pistole und setzte sie mir an die Schläfe." ,,Du wirst jetzt auf alle meine Fragen wahrheitsgemäß mit Ja oder Nein antworten!" befahl er. ,,Ich weiß genau, was mit dir los ist, ich werde dir schon helfen. Wehe, wenn du leugnest!" -- und da wußte ich: er wollte mir helfen. Ich zögerte daher nicht, se [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 9

    [..] dert Marin finster. ,,Sie werdendem Volk den Rückenmarkstich geben und es so dumm machen, daß es den Teufel in seinem Nacken nicht mehr als solchen erkennt. Sie werden die Jugend einfangen und die Erinnerungen restlos auslöschen. Ob wir dies inzwischen verhindern können, weiß ich nicht. Auf alle Fälle müssen wir den Versuch machen, die Narkose zu stören. Wenn wir den NarkOitiseur unablässig irritieren, wird er unsicher und vergreift sich und der Patient schläft nicht ein. Das [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 1

    [..] getan. Noch viele Verschleppte Zu dem Kapitel Wiedergutmachung gehört au,ch die deutsche Kriegsgefan- , genenfrage. Die Sowjetregierung hat inzwischen die versprochenen über Kriegsgefangenen nach Hause geschickt. Man weiß, daß dies nur ein Bruchteil der als vermißt gemeldeten Gefangenen ist. Aber es hat keinen Sinn, mit der Sowjetregierung zu rechten, wie weit sie mit der Heimsendung ihre Hypothek in dieser Frage abgetragen hat. Denn in dieser Frage gibt es immerhin auc [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 2

    [..] ie. Primär Will man genaue Zeichnungen von Industriebetrieben, militärischen Anlagen, Lagerhäusern usw. haben, in denen der Flüchtling gearbeitet hat. Die Angaben werden mit bereits vorhandenen Unterlagen verglichen. Die Verhöre werden immer von neuem aufgenommen und so lange geführt, bis der Verhöroffizier glaubt, alles erfahren zu haben, was der Befragte weiß. Erst dann, nach zwei, drei oder vier Wochen, in denen der Rückkehrer seinen Verwandten nur zensurierte Karten mit d [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 5

    [..] für das Heim; er hat im Sommer Deutschland besucht und nicht versäumt, das Siebenbürger-Heim zu besichtigen -und damit war mit ihm ein neuer Freund gewonnen. Man spricht heute unter den Siebenbürger Sachsen von Nordamerika von unserem Heim, und man weiß, daß dieses Heim mehr ist als eine Unterkunft für alte Landsleute. Über Erdteile und Meere wirkt das Siebenbürger - Heim am Chiemsee als symbolischer Mittelpunkt unserer volklichen Gemeinschaft. In Griechenland ist [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 10

    [..] rs in der Hand. Die Entscheidung liegt bei ihr. ,,Es ist ungeheuerlich", murmelt Marin und wendet sich ab. ,,Es ist ungeheuerlich. Aber es geht um Leben oder Tod." Ohne ein Wort zu erwidern, steht Aglaja auf. Ihr Gesicht ist schneeweiß. Sie nimmt den Mantel vom Haken, zieht ihn an. ,,Gut'." flüstert sie tonlos. ,,Ich gehe. Ich weiß, was ich meinem Bruder schuldig bin." Ott will sie aufhalten, er will diesen Wahnsinn verhindern, er packt Aglaja am Arm, aber sie macht sich frei [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 4

    [..] srede der Nachbarhann und landsmannschaftliche Kreisvorsitzende Andreas P o r r hielt und neben den Liederchören und der Blasmusik auch eine Kindertanzgruppe auftrat Den dazwischenliegenden Tag verwendete Heinrich Zillich zum Besuch beider Siedlungen, geführt in der ersten vom Kreisvorsitzenden Nachbarhann Georg Weiß, in der zweiten von Andreas Porr und ihren Mitarbeitern. Er lernte die beruflichen, sozialen und sonstigen Verhältnisse und die Organisation der Landsleute kenne [..]

  • Beilage: Folge 3 vom März 1956, S. 8

    [..] e vornehmste Aufgabe ist wohl die Versorgung unserer alten Landsleute. Die Namensgebung ,,Siefoenbürger-Heim" aber besagt schon, daß es niemals ausschließlich als Altersheim geplant war. Denn wer uns Siebenbürger kennt, weiß, daß unsere Alten niemals glücklich und zufrieden wären, wenn ihre Kinder und Enkelkinder nicht um sie sein könnten. Die Jüngeren 'wiederum wollen Anteil nehmen an dem siebenbürgischen Gemeinschaftsleben und auch etwas von dem schönen Heim und der herrlic [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 9

    [..] ernünftiger, weiterzumarschieren, um endgültig aus dem Gefahrenbereich hinauszugelangen. Aber Matei will nichts davon hören. Er beschimpft Dumitru und legt sich schließlich ins Gras, um zu schlafen. Fast in derselben Sekunde knallt es, ein Schuß gellt über ihre Köpfe, eine Stimme brüllt: ,,Ergebt euch -- ihr seid umstellt!" Kalkweiß vor Schreck flüstert der Gefreite: ,,Jetzt möge uns Gott helfen! Das ist Cojocaru mit seinen Leuten. Sie sind ihrer sechs!" In der nächsten Sekun [..]