SbZ-Archiv - Stichwort »Weiss«
Zur Suchanfrage wurden 5271 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 3
[..] terüben aus unserem Garten holen. ,,Ja, was darf ich tun?" protestiert unser kleiner, immer unternehmungslustiger Wolfgang. ,,Du darfst mit Vater in den Wald." ,,Was machen wir da?" ..,,Das wirst du sehen." Ich nehme meine Büchse auf den Rücken. Wenige Schnitte, und die Kühle unseres Weißwaldes, den wir alle so lieben, hat uns aufgenommen. Auf schmalen Pfad steigen wir an ziu den Felsen. Ein Tatu spaziert plötzlich vor uns; aber ich schieße nicht, obwohl das Gürteltier einen [..]
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Beilage SdF: Folge 12 vom Dezember 1955, S. 7
[..] privatwirtschaftliche Unterstützung zu erlangen. Fortschrittliche Stellen rechnen heute^ schon mit dem unweigerlich eintretenden Arbeitermangel, dem sie beizeiten vorbeugen wollen. So wurden z. B. Schweißerinnen mit außerordentlich guten. Ergebnissen in eigenen . Meisterkursen ausgebildet Es heißt, . daß in Nordrhein-Westfalen last jeder zweite Herrenschrieiderlehrling weiblich ist, und auf die Dauer wird wohl fast jedes Gewerbe Frauen brauchen. Industriekaufleute und Fra [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 8
[..] heraus, und er fällt in Ohnmacht. Als er zu sich kommt, steht er mühsam auf und geht weiter, sein Zustand ist der eines Somnambulen, den ein panischer Instinkt vorwärtstreibt. Dann ist er plötzlich hellwach: er ist mit dem Kopf an ein Hindernis gerannt. Seine Hände tasten darüber hin, endlich weiß er, daß er vor einem Strohhaufen steht. Es muß eine gewaltige, dachförmige Miete sein, wie sie hier in der Steppe üblich sind. Ohne sich Rechenschaft über sein Tun zu geben, beginn [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 9
[..] Fersen. Es muß etwas geschehen, sagt er sich, ich muß etwas unternehmen, ich darf mich nicht treiben lassen! Und dann fällt ihm plötzlich ein Name ein: Gheorghe Marin, der Vetter jenes Bauern in der Baragansteppe! Auch die Adresse weiß er noch: Strada Florilor vierundsiebzig! Daß er nicht schon längst daran dachte! Er hat diesen Namen vergessen, völlig vergessen -- kein Wunder bei seiner jämmerlichen Verfassung. Ja, und da -ist nun, wieder ein Hoffnungsschimmer: Gheorghe Mar [..]
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Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 2
[..] Die Bedingungen des Herüberkommens sind hart. An den Neubau im Kohlenrevier schließen sich die überspanntesten Hoffnungen. Enttäuschung bleibt nicht aus. Der Sog der Masse, die Gefahr der Entpersönlichung müssen sehr ernst genommen werden. Sie machen sich bis hin zu den Frauen der Bergleute bemerkbar. Aber auch ,,Unter -Tage" kann ein Leben aus Gottes Hand geführt werden. Nicht nur der Bauer weiß sich in Gottes Auftrag. Dazu kann das Erlebnis der Kameradschaft, einer neuen A [..]
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Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 6
[..] en Tempel Gottes bauen, seid ihr bereit, aus einem Auftrag heraus ,nach Hause' zu gehen?" Würden unsere Landsleute daheim dann antworten: ,,Wir gehen von Kronstadt, Hermannstadt nicht weg. Ich lasse meine Heimat nicht?" Ich weiß es nicht. Daß wir hier und die daheim wissen, was wir zu tun haben, um so zu handeln, daß wir den Tempel Gottes bauen, erbitten wir vom lieben Gott. Den Vätern, dem Glauben, der Sitte treu bleiben und so an der Seite Gottes gefunden werden -- wer dies [..]
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Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 8
[..] ung schien auch der Pfarrer den jählings abgerissenen Faden wieder gefunden zu haben. Die offiziellen Reden und Trinksprüche waren abgetan und der Pfarrer begegnete im Gespräch wieder mal dem Kantor: ,,Spaß beiseite, Herr Kantor, was ist an meinem Wein nicht in Ordnung?" Anstatt eine vernehmbare Antwort zu geben, leerte der, wer weiß zum wievielten Male, langsam, als müßte er Zug um Zug im zahnlosen Munde zerkauen, seinen Becher, schnalzte etliche Male, indem er dabei jedesma [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 1
[..] gesetzt. Mit abnehmender Bevölkerungsdichte droht die deutsche Sowjetzone ein Niemandsland zu werden, das von Osten her aufgefüllt werden könnte. Noch liegen keine authentischen Meldungen über ,,Nachschubmaßnahmen'' vor. Man weiß jedoch, daß in Oberschlesien im Bereich sowjetischer Industriewerke mongolische Arbeiterfamilien aufgetaucht sind. Zehntausend polnische Siedlerfamilien wurden, einer Nachricht aus Warschau zufolge, in.letzter Zeit im Oder-Neiße-Raum zur Seßhaftmachu [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 3
[..] Sein einziger Freund ist sein jähriger Privatsekretär Mihäly Kökeny, der ihm äußerlich aufs Haar gleicht -- ein seltsames, unheimliches Spiel des Zufalls! Wenn Gero, was sehr häufig geschieht, nach Moskau fährt, nimmt er sein Double mit, und niemand weiß, was er in der ,,Zentrale" tut. Nur, daß er eine Sonderstellung genießt und ihm die Aufgabe zufallen dürfte, Rakosi, falls Moskau dies wünscht, vom Thron zu fegen. Bukarest: Vier Männer gegen eine Frau Auch, in B u k a r e [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1953, S. 6
[..] mal wieder einen Gottesdienst mitzuerleben, wie wir ihn doch an zahlreichen Sonntagen zu Hause angehört haben und ich war wirklich bitter enttäuscht, als ich erkennen mußte, es ging auch in Rothenburg so' zu. wie überall hier in Deutschland, es fehlte die heimatliche Verbundenheit. Ich erinnere mich, daß in Dinkelsbühl extra darauf hingewiesen wurde, der Gottesdienst werde nach unserem Brauch abgehalten -- warum ist das diesmal nicht wieder so gemacht worden? Bitte, achtet in [..]









