Horst Frieder Lang stellt in Heilbronn aus

(13.03.2020-22.04.2020)

Baden-Württemberg

Im anregenden Ambiente des Deutschordensschlosses in Heilbronn-Kirchhausen wird am 13. März eine Ausstellung des Graphikers und Malers Horst Frieder Lang eröffnet, der 1935 in Bistritz geboren wurde, seit seinem ersten Lebensjahr allerdings in Kronstadt gewohnt hat, wo sein Vater Lehrer war. In einem autobiografischen Abriss heißt es u.a.: „Wir wohnten am Marktplatz, Flachszeile Nr. 22, mit Blick auf das Rathaus mit dem Kronstädter Wappen über der Loggia und dem charakteristischen barocken Uhrenturm. (…) Von da aus unternahmen wir Ausflüge und Wanderungen auf die Zinne, zum Goritzafelsen, auf die Warthe zu den Fuchsbänken, zum Kleinen und Großen Hangestein, (…) in die Schulerau oder auf den Schuler. (…) Diese Naturerlebnisse beeinflussten mein ganzes Leben lang meine Freizeitgestaltung und die Entwicklung meiner Hobbys.“
Seines Zeichens eigentlich Ingenieur für Bergbau, widmet sich Horst Frieder Lang schon seit Jahrzehnten – und verstärkt seit dem Renteneintritt 1995 – den plastischen Künsten wie auch der Kalligrafie und Landschafts- sowie Porträtfotografie. Was aber treibt einen Homo faber, einen Techniker und „Verfertiger“, in die Arme solch brotlosen Tuns? Es sind sein ausgeprägter Hang zur stillen Betrachtung, der Sinn für die Schönheit der – belebten – Natur und die Erkenntnis, dass allein die Kunst Beständigkeit im Vergänglichen zu erschaffen vermag. Als einen Glücksfall für seine künstlerische Entwicklung bezeichnet er seine Teilnahme an den Kursen der Böckinger Künstlergruppe unter der Leitung der VHS-Dozentin Heide Weber.
Gern hat Horst Frieder Lang früher noch pleinairistisch, d.h. unter freiem Himmel gemalt; das ist nicht die einzige Übereinstimmung mit der Malweise der Impressionisten, ohne ihn dabei freilich als Post-Impressionisten bezeichnen zu können. Es sind aber die ausschnitthaften Bildkompositionen, die eher kurzen Pinselstriche (um den Eindruck, die Impression, klarer zum Ausdruck kommen zu lassen), eine nachdrückliche Betonung der Licht- und Schattenverteilung, die seinen Bildern Frische und Offenheit verleihen.
Davon können die Besucher sich selbst überzeugen, wenn sie sich zur Vernissage am 13. März um 19.00 Uhr im Deutschordensschloss, Schlossplatz 2, 74078 Heilbronn, einfinden. Die Ausstellung ist bis zum 22. April geöffnet.

Ort: Deutschordensschloss, Schlossplatz 2, Heilbronn

Schlagwörter: Ausstellung, Malerei, Graphik

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