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![]() der Ijel |
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| www.siebenbuerger.de/medien/sprachaufnahmen/audio/agnetheln/erinnerung-an-die-urzeln.mp3 -----åls Kängd gralte mer sihr schrecklich vuer den Urzeln--- Mer krouschen dron åf der Goass: Ta Urz, ta Urz gäf mer en Kroap ech gien der en Furz. Dro liefe mer hainder det Gåssenduir wa se kein es käimen end verstaulten es. Dro wa mer greßer wauren dro gralte mer nemmi vuir en Dro leße mer es vun den Urzeln uch an de Gaußel nien end duechten anen, weller vun dese viellen wit denj(---?) viur senj ? Denn mer käinde se jo net. Und drüen wa de Parad uch ålend durche wor, wor det Uerzeln-Kreokt Krinzkewais. Diu angderhealt em sich do angden sihr geit, und do drunken de Urzellegt uch iwer den Durscht. Åwer um Urzelndoch entschäldicht em se---- -----der irscht Mättoch dot wor der Urzelndoch. Dot woren griis Vuerberidengen ---- Do worden dron åf den---- Blasi word Noberschefte gefaiert. En jeed Noberscheft da håt ärren ijanen Blasi. De woren de väir äldst Jangen uch dä väir äldst Medcher dä woren vair Ierschten. Dä liidten dro kwasi det Goanz. End drohn worden de Schilkänjd ålle zem Kadrill dånzen geroffen. Dro geng em änjden, und lihrt Kadrill dånzen. Do woren fräiher net esevel Musiken wä enzet. Do hat em dro en--- en Harmoniespiller di kåm dron und spiellt. Dro lihrt em uch Polka dånzen uch Walzer dånzen ----uch----hiftsächlich de Kadrill. End däi Kadrill däi komandierten---- -- --Da wor füer em Blasi----- mosst em drüe vun Hais ze Hais mät em Wuege fueren und det Blasihuelz summeln. Dro gowen de Legt, oder Kretzer oder Huolz wa se wuolen, dot Huolz dot bedäind em zem hiezen äm Saal, denn dea gow et noch net det Gas. Drüen um Blasi des Moarjest gengen de vair ierschten, de Medcher, de vair iersch Medcher håden de Gangen Kokarde gemoucht, da worden ugepeelt åf de Broast und dro genge se vun Hais ze Hais uch wio nechen Känjd woren end läiten åf de Blasi än und dro bekäme se wedder iweroalhär en Flousch Wenj. Dro um Blasi-- käimen uch de Äld----- de Meatter uch de Gruißmeatter mät allen Delikatessen wot et däi gow. Geboackent uch Woaffeln uch Zimetkroappen, do käiften de Käind sich uch Wurschtenzeocker un deam lutscht em driun, won em--- wäirend em dänzt daud em sich en änt Schäp dro won em gedäinzt hoat lutscht em wegter. Di daiert anjem long di Wurschtenzeocker. Dro bekäim em uch åld en Spritzer---Und da beest Wirschtel wot et aust än Ongeniteln gegien hot, woren de Wierscheln um Blasi. Denn do bekäim e jeed Känjd når oui Puer, und dot schmåckt grüisartig. Dot hu mer bäs åf den hedijen Dach åls biest Erännereng. Drüo däinzt em Kadrill. Dro most e jeeder Kadrill komandirden änjen der Gang. Dro won det Lihrerkollegium käim da gengen droh anen inspizieren uch en de Ihr gien ----dro word besangders hiisch gedäinzt dro most em sich besangder Mah gien dått em net en Schämd sich däinzt fuer se Liewen. Dro worden de Lihrer vun de Blasikäinjden ägelådden dro bekäime se dea uch en Åfwierteng dot gehuert uch zem Blasi derzei. Vuir de Roststangd bäs äm zwelf daiert der Blasi--- dro mosten de Känjd haume güan. Dro niu der Roststangd dro feng de Jugend un ze däinzen da däinzten dro bäs des Moarjest. E wichtig Eraijnes vum Däinzen wor wä em de Blasi Keneng uch de Blasikenengan wiehlt. Åsi dot hescht Medchen, wot dot hescht Kloitchen un hoat, uch wot en hiisch Frisur hoat da worden åls Blasikenengan gewiehlt und derzei---uch en Blasikenenk. Und de Ealder vun dese Bekriinden mossten jo dro da Ihr anen bezuelen. Dot käim jo dron anen dråf un woin em wiehlt, di de mih bezuele kanjt den wiehlt em lawer wai eannen di wenijer bezuele kanjt. Übersetzung zum obigen Text ---als Kinder fürchteten wir uns sehr schrecklich vor den Urzelen---- Wir schrieen dann auf der Gasse: Du Urz du Urz gib mir eine Krapfen ich geb dir einen Furz. Dann liefen wir hinter das Gassentor wenn sie uns entgegen kamen, und verstellten uns. Dann als wir größer waren, fürchteten wir uns nicht mehr vor ihnen. Dann ließen wir uns von den Urzeln auch in die Geißel nehmen, und dachten immer, welcher von diesen vielen wird wohl dein (--?) sein ? denn wir kannten sie ja nicht. Und dann als die Parade und alles durch war, gab es das Urzeln-Kraut Freundschaftskreisweise, Dabei unterhielt man sich immer sehr gut, und dabei tranken die Urzelleute auch über den Durscht, aber am Urzelntag entschuldigte man ihnen.---- ------ der erste Mittwoch war der Urzelntag. Das waren große Vorbereitungen---- Da wurde dann auf den Blasi---- wurde Nachbarschaften gefeiert. Jede Nachbarschaft hatte ihren eigenen Blasi. Da waren die vier ältesten Burschen und die vier ältesten Mädchen die waren vier Erste. Die leiteten dann quasi das Ganze. Und dann wurden die Schulkinder alle zum Kadrill tanzen gerufen. Dan ging man immer und lernte Kadrill tanzen. Da waren früher nicht so viele Musikbands wie heute. Da hatte man einen------ Harmoniespieler der kam dann und spielte. Da lernte man auch Polka tanzen und Walzer tanzen ---- und--- hauptsächlich den Kadrill. Und die Kadrills die kommandierten--- Da war vor dem Blasi----- musste man von Haus zu Haus mit dem Wagen fahren und das Blasiholz einsammeln. Da gaben die Leute dann entweder Kreuzer oder Holz, wie sie wollten, das Holz wurde zum heizen des Saales verwendet. Denn damals gab es noch kein Gas. Dann am Blasi Frühmorgens gingen die vier ersten, die Mädchen, die vier Erstmädchen hatten den Burschen Kokarden gemacht, die wurden denen auf die Brust geheftet, und dann gingen sie von Haus zu Haus auch wo keine Kinder waren, und luden auf den Blasi ein, dabei bekamen sie wieder überall eine Flasche Wein. Dann am Blasi kamen auch die Elter---- die Mütter und die Großmütter mit allen Delikatessen die es damals gab. Gebackenes und Waffeln auch Zimtkrapfen, dann kauften die Kinder sich auch Wurstenzucker, an dem lutschte man dann, wenn man----- während man tanzte steckte man den in die Tasche und wenn man getanzt hatte, lutschte man weiter. Der dauerte sehr lang der Wurstenzucker. Da bekam man auch manchen Spritzer-- Und die besten Würstel die es jemals in Angneteln gegeben hat waren die Würstel beim Blasi. Denn da bekam jedes Kind nur ein Paar, und das schmeckte großartig. Das haben wir bis auf den heutigen Tag als die beste Erinnerung. Dann tanzte man Kadrill. Dann musste jeder Kadrill--- kommandierte immer der Junge. Wenn dann das Lehrerkollegium kam. Die gingen hinein inspizieren und ihnen die Ehre geben ---- dann wurde besonders schön getanzt, musste man sich besondere Mühe geben dass man sich nicht eine Schande tanzt für sein Leben. Dann wurden die Lehrer von den Blasikindern eingeladen, dabei bekamen sie eine Aufwertung, das gehörte auch zum Blasi dazu. Vor der Raststunde bis um zwölf dauerte der Blasi---- dann mussten die Kinder nach Hause gehen. Dann nach der Raststunde, fing die Jugend an zu tanzen, die tanzten dann bis zum frühen Morgen. Ein wichtiges Ereignis vom Tanzen War, wie man den Blasi-König und die Blasi-Königin wählte. Also das schönste Mädchen, welches das schönste Kleidchen an hatte, und welches eine schöne Frisur hatte wurde als Blasi-Königin Gewählt, und dazu----ein Blasikönig. Und die Eltern von diesen Bekrönten mussten dann diese Ehre bezahlen. Dabei kam es immer darauf an wen man wählt, wer mehr bezahlen konnte, den wählte man lieber, als den der weniger bezahlen konnte. |
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![]() der Ijel |
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| Mät Fremdhilfe wor et mejlich det åls Bilddatei zweespoldich erann ze deaen. Et as net guunz ifåch doch mer waren et lihre messen-- www.siebenbuerger.de/medien/sprachaufnahmen/audio/agnetheln/erinnerung-an-die-urzeln.mp3 ![]() Von Benutzern verlinktes Bild - Link zum Bild ![]() Von Benutzern verlinktes Bild - Link zum Bild ![]() Von Benutzern verlinktes Bild - Link zum Bild |
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![]() Wittl |
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| Agnetheln Erinnerung-an-die-Urzeln. home.arcor.de/agnetheln/Urzeln_2002/urzeln_2002.html Ech hun de Urzeln liider näckest bewangdern kennen, super praktesch, dat et LINKS derzea git. |
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![]() Wittl |
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| Agnetheln Erinnerung-an-die-Urzeln. www.fastnachtszug.de/History/urzeln/urzeln_neu/urzeln.html |
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![]() Wittl |
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der Ijel schrieb: Siebenbürgischer Kanonenofen ![]() Von Benutzern verlinktes Bild - Link zum Bild Ow de Ågnithler mät Kanoneniiwen deser Uert den Saal behiizten kån ech net soon, ech diinken dat dä schiun viel gresser woren. Wohär stämmt des Beziichneng "Kanonenofen"; -äs dat vun der Form uefzeliiden oder -vum Guss uefzeliiden, well gegooßen än em Verfuehren wä de Kanonen? |
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![]() der Ijel |
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| Wohär stämmt des Beziichneng "Kanonenofen"; Ech dinken uch wa tüe Wittl, vun der Kanon, wiel se rond-zylindresch woren awer uch wiel se gegossen senj,iewen wa de Kanon. En hiisch Exemplar äs wärläch der Jugendstil. CALAN äs draf ze liesen, do sen deser viel gegosse woarden. Ech hun uch en ähnlichen---Doch mer wallen bam Thema bleiwen. Et git viel interessant Themen åf wåt em ze riade ku keent won em än desem Sprachrarchiv stöbert Wittl uch ech mir hun es vuergenuen systematesch drun ze oarbern----- wi hälft noch mät Wi wiist genaeret iwer desen Kadril, oder Quadrille Dånz? Drüo däinzt em Kadrill. cgi.ebay.de/3829-Alter-Jugendstil-Gusseisener-Ofen-Kanonenofen_W0QQitemZ250272151093QQihZ015QQcategoryZ21615QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem |
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![]() Wittl |
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| Ech hun ealängst en Liëwenserännerung vun der Memeldetschen Lena Grigoleit (Paradiesstrasse/ Ulla Lachauer), geliësen. Ze menger Verwangderung, erziëhlt des old Fräa wä se un der Memel (zem Johannisfest) Kadrill dånzten; >>> Abends haben wir getanzt. Der Höhepunkt des Festes war immer die Quadrille a la cour, das ist so wie ein Menuettanz. Der hatte zehn Touren immer zu vier Paaren,zwei so und zwei so,um solche Quadrate herum.... Dann haben wir uns gewiegt und geträllert; "Komm' sieh mal rüber, komm sieh' mal rüber..." Das war das schönste,immer um Mitternacht. Aber morgens, da konnten wir die ganze Nacht durchgetobt haben, morgens mussten wir zum Melken zu Hause sein...<<< Dåt wor nea der Kadrill-Dånz ener Prussenfräa, awer de Ågnithler hun eas äihren "Kadrill" äng noch net erklëhrt. MsMarple, frech mol deng Griusi. Wunn tea't erëusbekunn hust, dro loss et eas wässen. Et wid' mech nea doch interessieren. Dånk vum Wittl |
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![]() Wittl |
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| Gibt es denn wirklich keine Agnethler, die gewillt sind mir den Quadrille/Kadrill-Tanz zu erklären?? Würd mich ehrlich interessieren. |
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![]() der Ijel |
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| Loss de Ångenitler schlofen Wittl. Da kennen når URZELEN---- Won se weder ïst en Ångenitler trëfen hun,walle mer se iwerarschen. Dro loadden ech Dech uch en Ångenitler Puer zem Qadril. Hïsch Fërtdach wenschen. |
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