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![]() der Ijel |
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| Ech dunken menjen Liaserannen, ech stalle fëst Ihr sed uch Schreiwerannen. En Trio sed Ihr änzwäschen. Ech nian un et git noch är en weffel da det zwor uch garre liasen doch sich net traen ze schreiwen. Denn e Stack vun easem Wiasen wit da Såksesch Wält noch bleiwen. Doch bitte Wittl angderstall mer net ech wet net redde kannen. De Hёleft huest tea erroden. Richtich. Ech ban åf er Gorr net matgeridden, sangdern åf em schnїweissen Wallach, den em äm Niawel net segt, dën borjen ech mer vunTheodor Storms Deichgraf end warre matredden ------------ ïst en Dooch set uch Ïhr derba.---- |
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![]() der Ijel |
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| Än deser Nuecht hun ech det geschriwen: Fragment Vum Kirchturm iwer de Gemïn soch em de Stuwen esi klïn, glått sahn ech uch menj Aldernheos än der Wängtergåss um Oint derteos. Wa hun eas Olden fraher ha geliawt? dem Liawen salwest nohgestriawt, beschïden,fleissich,glïwich uch geriacht end weder wird menj Harz bewiacht--- en Hummer schlït ha jëden doch jëd Stangt,åf de Kloock da reft:Erwåch mech glatt zem erwåche bruecht sonst hat ech iwer viellet nohgeduecht. As Rësker grasen angderm Åppelbum, uch hahar messe mir dervun. Soarrel åf,Gebäss änt Meall emmest wänkt vum Kirchkastell. End wegter geng et iwert Fëld schmuel der Stech, doch net verfehlt. Der Bäsch mat däcken Ïche voll, åf ïst loch Ëbesderf vuer eas äm Tol. Uch esi wegter |
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![]() der Ijel |
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| Fragment Kën Owend redde mir åf Nimesch et kit mer vuer wa e Gehïmnes ech dinken un den St.Ludwig Roth wot hia gestridden, geschriwen uch gesot: En froa Nation se mir end wallen dot uch bleiwen, en frasche Lihrer breoche mir di nochïst ålles åf kënt schreiwen. Et lët de Soann sich def änt Owendriud hoart geoarbert hun ämt dajlich Briut eas Olden ha end senj dervun, låt eas åls Touristen wedder kunn. |
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![]() Martha |
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Martin huet geschriwen: Ken Owend redden mir åf Nimesch… Ech dinken un den St. L. Roth, wot hia gestridden, geschriwen uch gesot En froa Nation sen mir End wallen dot uch bleiwen. Nimesch äs de Gemïn. Wo St. L. Roth åls Fårr gewirkt huet. Nichen Wangder, wonn tā iwer en nohdinken mosst. Jeeder vun ås ållen widd uch un en dinken, well hī äm November gebīren äs. (24. 1796); Hī huet sech fīr det såksesch Vulk ängesåtzt, und devir mät sengem Liëwen bezohlen messen, äm Johr 1849., wä hī erschossen worden äs. Ballade von dem sächsischen Pfarrer Stephan Ludwig Roth Auf dem Klausenburger Marktplatz trotzt In Ketten geschlagen der Pfarrer Roth. Ein gutes Essen wird ihm vorgesetzt. Das letzte. Drei Stunden vor seinem Tod. Zwölf Szekler Burschen in großer Parade Halten die Wacht und ordnen den Verkehr, Und wenn die Menge gröhlend aufheult, Blitzt ihr Bajonett auf dem Gewehr. Doch der Pfarrer sitzt wie in seiner Studierstube Und kostet zum Henkersmahl den ungrischen Wein. Er ist rot und gut. Nur die Sonne färbt ihn blutig. Eine Glocke verhallt. Wie spät mag es sein? Er borgt die Uhr von einem der Soldaten Und legt sie vor sich auf den tannenen Tisch. Da berührt der Geistliche Hintz seine Schulter: "Herr Bruder, schon naht... gebieterisch... Eure Seele...", er stockt mit klappernden Zähnen Und blättert in seinem Gebetbuch und schluckt Und starrt auf den unbarmherzigen Zeiger, Der vorwärts und immer vorwärts zuckt. Der Meschener Pfarrer greift zu der Feder, Auch ein Tintenfaß hat man ihm hingestellt. Dann schreibt er: "Ihr vielgeliebten Kinder, So nehm ich denn Abschied von der schönen Welt. Ich lass' Euch als Erbteil nur meinen Namen Doch ein guter Name ist kostbares Gut, Ein wuchernd Pfund für Kinder und Enkel, Auf dem der Segen der Ahnen ruht. Haltet zusammen und haltet die Treue Jeder Stunde mit ihrem eisernen Gebot! Fürchtet niemand, aber liebt die Menschen! Gott schütze mein Volk! Stephan Ludwig Roth." Horch! Eine Kompanie mit gedämpfter Trommel. Sie stehn. Habtacht! Sie schultern das Gewehr. Dann führen sie klirrend den Roth in ihrer Mitte, Der Pöbel läuft johlend hinterher. Hinauf zur Zitadelle. Da schimmern die Gärten, Die Hügel im saftigen Frühlingsgrün. Da stutzt der Roth und trinkt mit den Augen Entzückt das ewige Werden und Blühn. Hier stand er als Jüngling und grüßte die Lande Und schwenkte den Hut der gastlichen Stadt, Hier reiften ihm einst die herrlichsten Plane, Von denen er keinen vergessen hat. Habtacht! Setzt an! Die Gewehre rasseln. Jetzt, Sachs, zeig! wie steht's mit dem Mut? Der Roth stößt zurück die Augenbinde, Er schleudert ins Gras den breitkrempigen Hut. Er steht wie ein Fels und sieht nur die Berge, Die Hügel, die Gärten, die treulose Stadt - Da krachen die Schüsse in eisiger Stille, Da zwingt sie ins Knie auch sein letzter Wille, Der die Krone des Lebens errungen hat! Adolf Meschendörfer, 1928 _______ |
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![]() der Ijel |
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| Der Schwånger Mëdestïn! Angderm Turm a Långendohl um Baulken hët e rond dack Stïn. Di wor fuer schwånger Mëd, åwer når fuer da ellïn. Di Stïn erzillt wï aen gedrohn e sot et mir, ech sïll et net wegter sohn. Ech sohn et nea- åwer når dir. Menj Motter wor et, wa se mech gedrohn, mosst mat dem Stïn do fiure gohn aen der Kirch vuer ålle Legden, esi wor et za dian Zegden. Menj Motter håt Courague mech angderm Harzen åf der Broast de Stïn dått wor en Blamague, da drohn ech hegt ellïn. Menj Motter holden ech aen Ihren, wot huest tea Stïn ha noch veriuren? „Ech ban en dïd Museumsstaeck, dink tea når geat uch schårf zeraeck wër ech deamols net gewiast hat nemmest viell erfueren, wï wïss, wï wïss ow tea wetst se gebiuren” |
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![]() der Ijel |
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| Spajeleis Maldorfer Dialekt Spajeleis Schnii schniiweiß Wanjter tüe dak ålles züe, vun asem Gorten zerack bas åf de Gåss iwer de Brack üesen Hof havuer üese Broannen vuer dem Duer. Wanjter tüe dak oalles züe. Dak mir züe de Wiss uch Feeld üese Woanjert än der Heelt. Dak mir züe de Booch mat Fasch uch de Wiёch bäs an de Basch. Dak mir züe net når de Kirch ellin uch de Schiul da guunz Gemiin, uch den Frittef dä um Riin. Når iin Graw, Wanjter tüe dak mir net züe. Et sol oofe bleiwen. Dem åf de Stiin mat hoordem Staft wal ech schreiwen „Såksesch Schraft“ |
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![]() der Ijel |
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| 1. Geade Moarjen Siweberjen! Erwoch noch їst eos denjem Schlof huet det Vulk uch under Soarjen soa si geat, tea gung net borjen behold mech noch än denjer Sprooch. 2. Siweberjen äs menj Hїmet wo ech Mottermälch bekum. Siweberjen äs menj Drїmen, åll menj Hoffen åll menj Sihnen feng ä Siweberjen un. 3.Siweberjen Hїmetbåddem, bäst vu Gott eas noch geschinkt bäst mat Guld noch schwer belådden, ech mat Soarjen uch mat Froaden esi denj Vulk, wåt un dech dinkt. 4. Siweberjen Lund des Sёjens, Lund der Froahït, gäf eas Kråfft bäst eas їnzich Weltvermёjen än dech mir de Hoffneng sёen dått em eas noch Riacht verschåfft. 5.Siweberjen Hїmetfridden, zech mech zerack än denj Gemїn ze long hun ech derteos gestridden, ech wäll Gott äm Hemmel bidden loss än der Welt mech net ellїn. 6.Versummel noch їst Siweberjen denj Känjd dä tea verliuren host un denjer Broast, loss sich versoarjen loss net bärreln gohn uch borjen wem tea salwest Motter bäst. /:Låt eas bleiwen wåt mir woren, uch än ållen ease Gohren terfe bleiwen wåt mir senj:/ |
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